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Am vergangenen Montag am 03.08.2009, hatte die spanische Schauspielerin Penélope Cruz ("Vanilla Sky", "Blow", "Sahara") zur Premiere ihres neuen Films "Zerissene Umarmungen" eingeladen. Auch der Regisseur Pedro Almodóvar und einiges an lokaler Prominenz hatten sich zu diesem Anlass in die Berliner Kulturbrauerei eingefunden.

Fotos und Video von der Premiere mit Penélope Cruz in Berlin

Am vergangenen Montag den 03.08.2009, hatte die spanische Schauspielerin Penélope Cruz („Vanilla Sky“, „Blow“, „Sahara“) zur Premiere ihres neuen Films „Zerissene Umarmungen“ eingeladen. Auch der Regisseur Pedro Almodóvar und einiges an lokaler Prominenz hatten sich zu diesem Anlass in die Berliner Kulturbrauerei eingefunden.

Nebst Penélope und den Promi-Gästen, hatten sich auch zahlreiche Autogrammjäger und Fans mit großen Erwartungen am roten Teppich vor der Berliner Kulturbrauerei eingefunden. Unter ihnen unsere „berlinreporter“ Gerald, der wieder seine genialen Eindrücke vom Ort des Geschehens mit uns teilt:

Leider wurde die Veranstaltung für Gerald und die Autogrammjäger jedoch zu einer ziemlichen Enttäuschung. Nach langem Warten kristallisierte sich anscheinend heraus, dass Penélope hauptsächlich für Interviews mit den Reportern und Kamerateams am Teppich angereist war. Für ihre Fans hatte die spanische Darstellerin kaum Zeit mitgebracht und schrieb nur vereinzelt sehr wenige Autogramme. Die Mehrheit der wartenden Bewunderer mussten erfolglos abziehen und konnten nur Eindrücke vom Anblick Ihres Rückens mit nach Hause nehmen. Auch der Regisseur Almodóvar deutete nach schier endlosen Interviews nur noch auf seine Uhr und verschwand im dem Lichtspielhaus.

[prod ids=“563|564|565″]Einige der ganz wenigen Autogramme der Cruz des Abends:[/prod]

Sehr viel verträglicher und autogrammfreundlicher gaben sich dagegen die lokalen und angereisten Prominenten. Unter den Gästen fanden sich unter anderen: Ruth Moschner, Patrice, Steven Gätjen und Starlet Davorka, welche ausreichend Zeit für einen freundlichen Umgang mit ihren Fans mitgebracht hatten.

Zeit alleine kann jedoch nicht der Grund für Penélopes Ignorieren ihrer Fans gewesen sein. Auch nach der Premiere flohen die spanischen Gäste regelrecht durch den Seitenausgang in ihre Limousine und brausten davon.  Augenzeugen nach versauerte eine übereifrige Security dann einem 15-jährigen Jungen noch endgültig den Abend. Dieser wurde unsanft vom Sicherheitspersonal fixiert, als er zu seinem Idol in der Limousine laufen wollte.

Leider haben ein uninterssierter Star, schlechte Organisation und überzogene Security den Abend für viele Fans vergällt. Schade, hätte ein Premierenabend mit einem Weltstar vom Format der Cruz doch sicherlich ein herausragendes Ereignis für viele Fans werden können.

Nun aber zu den Fotos von Gerald, welcher den Abend für alle Leser in Bildern festgehalten hat:

About Sascha Böge

Sascha Böge ist Fotograf und Webentwickler aus Leidenschaft. www.saschaboege.de

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5 comments

  1. Lol,

    die kleine gehörte zu dir?
    Stand direkt neben mir 🙂
    Sebastian aka DkX

    • Das ist ja ein interessanter Artikel. Allerdings auch sehr polarisierend verfasst.

      Ich denke mit einer etwas gründlichereren Organisation eines solchen Starbesuchs, ließen sich auch die Zwischenfälle merklich reduzieren. Jemand wie Penélope Cruz ist womöglich schlichtweg zu berühmt, zu begehrt und zu selten in Berlin, als dass Sie unbehelligt in einem Restaurant essen könnte wie Du und ich. Natürlich werden sehr viele Fans jede Gelegenheit nutzen um ein Autogramm von Ihrem Star zu bekommen, wenn Sie schon einmal in ihrer Heimtstadt ist.
      Ich finde das kann man den Fans kaum zum Vorwurf machen und muss vielmehr den schlecht organisierten Veranstalter fragen, wie er sich von der Tatsache, dass Penélope Cruz viele Fans hat, derart überraschen lassen kann und derat schlecht darauf vorbereitet ist.

      Vielen Dank für den tollen Link!

  2. Jetzt kommt viel Text zum lesen, ich hatte danach mit der Pressevertreterin von Tobis folgenden Email Kontakt:

    „“Guten Tag Frau Peleikis,

    mit einigem entsetzen nahm ich den heutigen Bericht der Berliner Morgenpost betreffend der Aggressivität der Berliner Autogrammjäger zur Kenntnis. Ich weiß nicht ob Sie die Dame sind, mit der ich mich vor dem Restaurant „zum Dritten Mann“ unterhalten habe und die es einigen Leuten ermöglicht hat, doch noch an die Unterschrift von Frau Cruz und Herrn Almodóvar zu kommen. Falls Sie das sind, möchte ich Ihnen an dieser Stelle noch mal meinen tiefen Dank aussprechen. Ich und die Herren mit denen ich meistens auf Autogrammjagd gehe, haben Wort gehalten, nachdem wir unsere Unterschriften hatten, haben wir den Bereich verlassen. Jedenfalls denke ich, habe ich bewiesen dass es unter den Berliner Sammlern durchaus Leute gibt, die sich auch Vernünftig verhalten können. Aber darauf will ich mit dieser Email nicht hinaus.
    Ich möchte Ihnen nur kurz erläutern was man aus meiner Sicht besser machen könnte.
    Man hat als Autogrammsammler leider immer wieder das Gefühl das man eine unerwünschte Person ist. Damit meine ich nicht das aufdringliche Leute aus Hotels geschmissen werden die wie im Artikel geschrieben vor Suiten herumlungern. Diese sind eine absolute Minderheit und sind auch unter normalen Sammlern, wie auch Händlern (damit meine ich, die Leute die Autogramme professionell sammeln um sie zu verkaufen) verpönt! Es gibt verschiedene Regeln an die sich ein Sammler hält und dazu gehört auch die Leute nicht in Ihrem Privaten Bereich zu belästigen und auch mal ein Nein zu akzeptieren.
    Es gibt für die Presse immer eigene Bereiche, Gästelisten, Pressekonferenzen, Information und andere Goodies. Als Fan steht man manchmal 5 Stunden an einem roten Teppich um einen halbwegs guten Platz zu ergattern und dann ignorieren einen die Schauspieler, da Sie sich lieber der Presse zuwenden.
    Verstehen Sie mich nicht falsch, ich weiß das Promotion von Filmen wichtig ist und möchte die Pressearbeit auf keinem Fall herabwürdigen. Aber die meisten Filmfirmen, Verleihe etc. vergessen oft etwas sehr wichtiges wie ich finde: WIR SIND DIE LEUTE DIE IHR PRODUKT AM ENDE KAUFEN. Wir gehen ins Kino, wir kaufen die Zeitschriften, wir investieren Geld ins Merchandise und wir kaufen auch im Enddefekt die Filme. Natürlich stehen am roten Teppich bzw. bei anderen Gelegenheiten nur eine kleine Scharr von Leuten, nichts desto trotz sind wir die Endkunden und nicht die Presse. Aber wir werden als störendes Beiwerk betrachtet. Man sollte eigentlich meinen das es genug sei wenn die Presse extra eingerichtete Vorstellungen bzw. dann eben Q & A Möglichkeiten bekommt, nein es auch Sie müssen bei jeder einzelnen Möglichkeit präsent sein. Diese Möglichkeit haben wir Fans nicht, wir bekommen in den seltensten Fällen von irgendwelchen Schauspielern Autogrammstunden, Infos erhalten wir auch nur sehr selten und haben wenn wir dann was mitbekommen generell meist nur wenige Minuten (oft auch nur Sekunden) Zeit um an unsere begehrten Unterschriften zu kommen. Und wenn man am roten Teppich mehrere Stunden vergeblich auf eine Unterschrift wartet, dann ist es doch eventuell nach zu vollziehen das man eben die wenigen Chancen nutzen will die man bekommt. Aber dann steht oftmals noch ein Pressevertreter neben eine, pöbelt einen an das man ihn bei der Arbeit störe und wenn der Schauspieler bzw. die Schauspielerin dann erscheint, dann rennen sie nach vorne um noch mehr Fotos zu machen. Es ist klar, das man sich dann auch versucht nach vorne zu drücken um trotz des Umstandes wenigstens noch ein Autogramm zu erhaschen.

    Meiner Meinung nach hinkt Vergleich in der Morgenpost das laut ihrer Aussage bei einer Filmpremiere 2006 so was nicht passierte. Laut Informationen die ich habe, hat Frau Cruz damals eben viel mehr Autogramme gegeben, da ist es klar dass die meisten Leute dann ihre Unterschrift hatten und eben zufrieden waren.

    Ich schweife leider ein wenig vom Thema ab, ich wollte Vorschläge machen wie man das ganze ein wenig entschärfen kann, ein Vorschlag wäre es z.B. die Security Firmen ein wenig besser zu informieren. Autogrammsammler sind keine Personenbedrohenden Menschen, die die Stars um jeden Preis belästigen wollen. Wenn man aber die Security Mitarbeiter dahin gehend informieren würde, wie viel Zeit die Stars haben und ob diese eventuell signieren würden, wenn man sich ruhig in eine Reihe aufstellt, dann würde das die Situation schon mal ein wenig entschärfen. Ein gutes Beispiel dafür ist z.B. eine kleine Autogrammsession die vor ca. 2 Wochen Herr Denzel Washington am Hotel Ritz-Carlton gegeben hat. Die Security Mitarbeiter sind vorher zu den Fans gekommen, haben gesagt das sich a) die Fans ruhig verhalten sollen b) ihre Mappen nicht zu hoch halten sollen und das er alles der Reihe nach signiert wenn die Regeln eingehalten werden. Und es hat wunderbar geklappt. Ich habe generell das Gefühl das Security Firmen nur darauf schulen eine Person aus einer Gefahrenzone zu bringen, wenn eben einige Leute auf diese Person einstürzen, aber wie das ganze verhindert wird und das man sich eben auch mit vielen der „Bittsteller“ unterhalten kann, das wird ihnen nicht vermittelt. Eben wahrscheinlich auch aus oben genannten Gründen, das uns die Filmfirmen / Verleiher als Übel ansehen.

    Ich hätte auch noch ein paar andere Vorschläge, weiß aber ehrlich gesagt noch nicht, ob ich überhaupt eine Reaktion auf diese Email bekommen werde.
    Von daher verbleibe ich vorerst mit freundlichen Grüßen und warte erst mal eine eventuelle Antwort ab.

    Sebastian …“

    Ihre Antwort:

    „Lieber Herr…,

    Sie haben vollkommen recht, der Bericht in der Morgenpost ist etwas zu dramatisch geraten und entspricht so auch nicht den Tatsachen. Ich habe der Redakteurin gestern zwar etwas zu diesem Thema gesagt und mein Zitat ist auch soweit korrekt wiedergegeben, nur leider hat sie den Rest meiner Aussage unterschlagen, weil sie unbedingt eine Schlagzeile wollte. Ich hatte ihr nämlich darüber hinaus auch noch folgende Stellungnahme geschickt:

    „Selbstverständlich ist Penélope Cruz als Weltstar an solchen Rummel bei öffentlichen und inzwischen auch privaten Auftritten gewöhnt und weiß souverän damit umzugehen, insofern hat sie sich dennoch sehr über den herzlichen Empfang der Berliner gefreut und die Pressetermine ebenso wie die Premiere am Abend ganz entspannt genossen. … Ich würde aber nicht soweit gehen zu behaupten, dass sie nach der Premiere nicht mehr zur Party kam, weil sie von den Paparazzi zuvor so bedrängt wurde, denn die Situation ist international sicher nochmal etwas krasser als hier in Berlin. Dennoch merkt man schon, dass mit der Bekanntheit eines Stars immer auch die Anzahl der Paparazzi steigt, die einen manchmal auf Schritt und Tritt verfolgen. Das ist nun mal die Schattenseite des Ruhms, die man sich als Normalbürger in diesem Ausmaß oft nur schwer vorstellen kann.“

    Meine Aussagen richteten sich also vor allem gegen die immer aggressiver werdenden Paparazzi und auf gar keinen Fall gegen die echten Fans. Das Problem ist nur, dass man in einer solchen Situation, d.h. bei einer größeren Menschenmasse, die Fans nicht mehr von den professionellen Autogrammjägern unterscheiden kann, zumal da dann auch immer noch die Paparazzi und selbstverständlich auch die Pressevertreter mitmischen. Wie soll man sich also verhalten, wenn dann alle gleichzeitig auf den Star zustürmen und von allen Seiten bedrängen?

    Ja, ich war in der Tat diejenige, die vor dem Restaurant die Fotos eingesammelt hat, so dass zumindest einige davon signiert werden konnten. Frau Cruz hätte auch gern noch mehr unterschrieben, aber die Zeit war recht knapp und sie hatte einen sehr anstrengenden Tag hinter sich und war zunehmend genervt wegen der aufdringlichen Fotografen und „Presse-„-Vertreter, die sie immer nur nach ihrer möglichen Schwangerschaft fragten. Das Verhalten der Fans war vor dem Restaurant vorbildlich, keine Frage, ich war schließlich – im Gegensatz zu Frau von Mutius – vor Ort dabei. Problematisch waren wie gesagt nur die Paparazzi, die unbedingt ein unvorteilhaftes Foto von ihrem (nicht vorhandenen!) Baby-Bauch schießen wollten. Zudem weist der Artikel in der Morgenpost eine gewisse Doppelmoral der Medien auf: einerseits wird das zudringliche Verhalten der „Verfolger“ kritisiert, andererseits sind es aber genau diese Medien, die die Situation erst heraufbeschwören, indem sie genau diese Fotos am Ende abdrucken (so wie heute z.B. in Bild, BZ und Co. geschehen). Wenn diese Bilder nicht soviel Geld einbringen würden, würde die Jagd danach auch gar stattfinden und die Fans würden, so wie früher auch, ganz entspannt ihre Autogramme und ggf. sogar Erinnerungsfotos mit ihrem Star bekommen.

    Wenn wir als Filmverleih eine solche Premiere organisieren, wollen wir natürlich neben der Berichterstattung in den Medien auch den Fans die Möglichkeit geben, ihre Stars einmal hautnah zu erleben. Schließlich sind sie es, die die Filme am Ende im Kinos ansehen, logisch. Wenn dies aber nicht mehr gewährleistest werden kann, weil aggressive Paparazzi und kommerzielle Autogrammhändler den echten Fans diese Möglichkeit nehmen, dann sollten wir in der Tat mal gemeinsam überlegen, wie man solche Situation in Zukunft besser in den Griff bekommt.

    Mit besten Grüßen,

    Uta P.“

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