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10. Französische Filmwoche in Berlin

10. Französische Filmwoche

Am 1. Dezember 2010 begann pünktlich zum Wintereinbruch die 10. Französische Filmwoche in Berlin. Trotz eisiger Kälte und zugeschneiter Straßen kamen viele Prominente zur Eröffnungsvorstellung in das Cinema Paris. Gérard Depardieu war nicht nur in Berlin, um Wein und Sekt aus eigener Produktion anzupreisen, sondern auch um die Werbetrommel für seinen neuen Film „Small Town“ zu rühren. Ebenfalls dabei war Alexandra Maria Lara, die die weibliche Hauptrolle spielte und außerdem Patin der Filmwoche ist. Sie hatte auch  ihre Eltern zur Premiere mitgebracht. Francoise Fabian, Nils Arestrup, Regisseur Bruno Ciche und Botschafter Bernard de Montferrand komplettierten den Aufmarsch der französischen Gäste. Aber auch deutsche Prominenz eilte über den roten Teppich. Katja Riemann mit Regisseurin Katja von Garnier, Eva Habermann, Volker Schlöndorff, Tita von Hardenberg, Jennifer Ulrich, Minu Barati-Fischer, Susan Hoecke, Esther Seibt, Anna von Griesheim und viel andere besuchten die Verfilmung des Bestsellers von Martin Suter. Der Film startet am 16. Dezember in den deutschen Kinos.

(c) PHOTOpress – EUROPA, Bernd W.Riethmüller ; (c) René du Viange

Ein weiterer Höhepunkt war am Freitag die Aufführung des Erstlingswerks von Regisseurin Géraldine Bajard. Der Film „La Lisière“ (Am Waldrand) erzählt eine rätselhafte und unheimliche Geschichte, die in einer abgelegenen Neubausiedlung am Waldrand spielt.  So war nach der Aufführung der Diskussionsbedarf groß, und neben der Regisseurin waren auch einige der Schauspieler anwesend. Die in Frankreich sehr bekannten Melvil Popaud und Hippolyte Girardot, der Debütant Phénix Brossard sowie Susanne Wuest beantworteten Fragen des Publikums, moderiert von Regisseur Dietrich  Brüggemann (Renn, wenn du kannst). Auch weitere Filmschaffende waren an diesem Abend anwesend, so die Regisseurin Valeska Griesebach (Sehnsucht) und Regisseur und Produzent Hans-Christian Schmidt (Crazy/Sturm). Danach ging es in den 4. Stock zur Premierenfeier, wo der Sekt von Gerard Depardieu in Strömen floss. „Am Waldrand“ wird Anfang 2011 in die deutschen Kinos kommen.

Insgesamt zehn exklusive Filmpremieren bietet die Französische Filmwoche vom 1. bis 8. Dezember. Darunter ganz unterschiedliche Filme wie die lustige Agentenparodie „OSS 117 – Rio ne répond plus (OSS 117 – Er selbst ist sich genug) oder das Drama „Des Hommes et des Dieux“ (Von Menschen und Göttern), das wie kein anderer Film das Publikum in Frankreich in diesem Herbst bewegt und in Cannes den Großen Preis der Jury gewonnen hat.

Drei Berliner Kinos zeigen diese Filme an unterschiedlichen Terminen, das bereits erwähnte Cinema Paris am Kurfürstendamm, das Filmtheater am Friedrichshain (FAF) und das Kino Passage Neukölln. Bei den Erstaufführungen im Cinema Paris sind in der Regel die Regisseure und andere Beteiligte anwesend, sodass sich nach den Filmen Gelegenheiten zu Fragen und Gesprächen ergeben. Alle Filme werden im Original mit Untertiteln gezeigt.

Das Programm der 10. Französischen Filmwoche findet man unter www.franzoesische –filmwoche.de

(c) René du Vinage

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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