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HELP MUSIC FESTIVAL 2010

HELP MUSIC FESTIVAL in Berlin

Das HELP MUSIC FESTIVAL sollte Deutschlands größtes Ereignis seiner Art werden, ein Benefizfestival unter dem Motto „Musik schafft Brücken“, welches soziales Arrangement in der Musik auszeichnete. Leider hat nichts so geklappt, wie es geplant war. Ein Grund hierfür war sicherlich, dass eine Vielzahl von namenhaften Künstlern dem Festival fernblieb. Aber auch das Chaos in der Organisation sowie die nicht erreichten Zuschauerzahlen hatte schlussendlich zur Folge, dass das Festival bereits am frühen Sonntagmorgen vorzeitig beendet wurde. Fans, welche am Sonntag u.a.  extra wegen Silbermond oder Tokio Hotel anreisten, aber auch geplante Acts wurden hierüber nicht informiert und standen somit vor verschlossenen Türen.

„Shorty“ und „PromiHunter“ waren im Flughafenhanger Berlin-Tempelhof für Euch unterwegs.

Vielen Dank an „Shorty“ für seinen Bericht und die Bilder…

Nachdem der erste Tag mit Verzögerung anlief und die Eröffnung nicht wie angekündigt mit  Trailerpark begann, waren auch schon die ersten Fans von der Veranstaltung enttäuscht. Stattdessen versuchte Ronja mit ihrem Gesang die wenigen Besucher zu animieren.

Künstler wie Sido, Fanta 4, Jeanette Biedermann, Reamonn und Samy Deluxe sind nicht mal erschienen, obwohl mit denen im großen Stil geworben worden war. Dafür haben einige kleinere Bands und Künstler überrascht.

Never 2 Loud haben mit ihrer lebensfrohen Art am Tag 2 versucht die paar Besucher in Partylaune zu versetzen. Mit „No Limit“ einem 2 Unlimited Cover legten sie gleich los. My New Zoo war eine der ersten Bands die dann mit Livemusic die Halle gerockt haben. DJ Size liefe mit der attraktiven Sängerin Kayna auch etwas fürs Auge, die mit Songs von Paula Abdul und einem Dirty Dancing Klassiker die Besucher in Stimmung brachte.

The Mint waren an diesem Tag eine der großen Überraschung, sie performten ihren Hit „Seize the Day“ und das Publikum rockte kräftig mit. Die Band aus Berlin hatte unter anderem auch schon Auftritte bei Stars 4 Free und hat auch schon spontan auf dem Alexanderplatz gespielt.

Pat Cash, der mal beim gleichen Label war wie Jan Delay, zog die Besucher sofort in den Bann, verteilte gratis CDs und Lollies. Mit Li Hanabi kam dann eine Band auf die Bühne, bei  der man nicht schlecht staunte. Die Frontsängerin der Band überzeugte mit einer gewaltigen Stimme, wie man sie bisher nur von Gossip Sängerin Beth Ditto kannte.

Der erste persönlich überreichte Award des Help Music Festivals ging an Loona, die auch tatsächlich erschienen war. Sie ließ es sich auch nicht nehmen, trotz Termindrucks noch Hits wie „Hijo de la Luna“ und „Bailando“ zu performen was beim Publikum zu tanzwütigen Momenten führte.

Im Anschluss an diese kleine Party tanzten sich Ethan und Ali in die Herzen der Besucher, bekannt geworden sind die beiden durch einen Auftritt beim Supertalent. Von Culcha Candela ist leider nur ein Bandmitglied aufgetaucht um den Preis entgegenzunehmen. Dafür haben die Fans von den Killerpilzen nicht umsonst gewartet. Die Band ist tatsächlich erschienen und nahm den Award dankend entgegen. Im Anschluss haben sie losgerockt und für einen Moment die Halle zum kochen gebracht.  Eine weitere Überraschung auf diesem Event waren Acoustic Revolution, die im Schottenrock mit Kontrabass und Mandoline außergewöhnliche Klänge in die Airporthalle brachten. Ich würde den Stil so beschreiben: seemännische Folklore gemischt mit mittelalterlichen Klängen – beim Song „Kill the DJ“ blieb keiner mehr ruhig stehen, die Menschen waren begeistert! Auf den darauffolgenden Act haben ebenfalls schon einige sehnsüchtig gewartet: Eisblume! Sie perfomte ihren Song „Eisblumen“ mit viel Gefühl.

Im Großen und Ganzen war dieses Event eine Enttäuschung und der letzte Tag wurde bereits schon um 2 Uhr morgens gestoppt. Die Organisation des Festivals ließ zu wünschen übrig und Künstler und Besucher wurden gleichermaßen veräppelt.

Danke auch an „PromiHunter“ für seine Bilder von „NOCH NE BAND“ und „DJ TOMEKK“.

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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