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We Will Rock You – Der Premierenabend

„We Will Rock You“ Premierenabend und Party im Theater des Westens. Mit einiger Verspätung beginnt die Vorstellung vor unzähligen Prominenten und geladenen Gästen. Schon in der Pause hört man überall positive bis begeisterte Kommentare, die in die zahlreichen Mikrophone der berichterstattenden Fernsehteams, Radioreporter und Blogger gesprochen werden.

Nach über zweieinhalb Stunden verklingen die letzten Töne von „We Will Rock You“ und „We Are The Champions“, und die Darsteller stürmen auf die Bühne zum Schlussapplaus. Ein tolles Ensemble hat dem Premierenpublikum einen überaus unterhaltsamen Abend bereitet und wird  mit stehenden Ovationen gefeiert. Die etwas dünne Story und die teilweise recht platten Gags sind schnell vergessen, die Freude über eine furiose Darbietung mit tollen Sängern und großartiger Musik überwiegt. Doch der Höhepunkt des Abends sollte noch folgen. Regisseur Ben Elton hatte schon am Montag beim sogenannten Press Call verkündet, dass bei der Berliner Inszenierung erstmals die „Bohemian Rhapsody“ aufgeführt wird und jeden Abend fester Bestandteil der Show sein wird. Allerdings bezog sich diese Aussage lediglich auf die bisherigen Musicalproduktionen in diversen Städten. In einigen Rezensionen führte das jedoch zu der absurden Aussage, die Band Queen hätte dieses Stück niemals Live gespielt. Das Gegenteil ist der Fall, sie haben es IMMER gespielt, wie jeder Queen-Fan weiß und wie man es auch auf diversen Live DVDs und CDs sehen und hören kann.

Schon am Nachmittag hatte Queen Gitarrist Brian May mit der Live-Band geprobt und war deshalb auch nicht auf dem „schwarzen“ Teppich erschienen. Nach dem Schlussapplaus stellt eine Leuchtschrift auf der Bühne die eher rhetorische Frage „Wollt ihr die Bohemian Rhapsody?“ Und hier zeigt das gesamte Ensemble noch einmal sein ganzes Können, das an diesem Abend durch den Überraschungsauftritt des Queen Gitarristen Brian May gekrönt wird. Neben der unvergleichlichen Stimme von Freddie Mercury hat er mit seiner roten Gitarre „Red Special“ den Sound von Queen maßgeblich geprägt. Hier spielt er nun ein ausgedehntes Solo und rockt das altehrwürdige Theater des Westens, in dem es schon lange niemand mehr auf seinem Sitz hält. Der Saal tobt und spendet den Akteuren ihren verdienten Applaus, zu denen sich Roger Taylor, Regisseur Elton und andere gesellten.

Auf der anschließenden Premierenparty im Spiegelsaal des Theaters präsentierten sich die Darsteller des Musicals zu später Stunde frisch geduscht und umgezogen den feiernden Gästen. Ohne das Bühnenoutfit war es gar nicht so leicht, den ein oder anderen wiederzuerkennen. Auch der zweite Hauptsänger Mark Seibert zeigte sich, der im Wechsel mit Alex Melcher die männliche Hauptrolle performt. Er hatte am Tag zuvor den Part des Galileo in der Medienpremiere übernommen. Bis in den Morgen wurde die gelungene Premiere ausgelassen gefeiert, auch weil am nächsten Tag keine Vorstellung war.

(c) RCR Rene du Vinage

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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