Home < Autogrammjagd < Sarah Tkotsch im Interview zu ihrem Buch "ICH BIN DAGEGEN UND DAS AUS PRINZIP"

Sarah Tkotsch im Interview zu ihrem Buch "ICH BIN DAGEGEN UND DAS AUS PRINZIP"

„Ich bin dagegen und das aus Prinzip“

 

Sarah Tkotsch und Wilma Bögel schreiben den ultimativen Ratgeber für junge Teenie-Mädels.

Vielen ist Sarah Tkotsch als „Lucy Cöster“ von GZSZ bekannt. Nun erzählt sie in ihrem ersten Buch „Ich bin dagegen und das aus Prinzip“, dass sie nicht nur in der beliebten Daily Soap einige pubertätsbedingte Dramen durchleben musste. Zusammen mit ihrer Co-Autorin Wilma Bögel verfasste sie einen Reiseführer durch das Land der emotionalen Höhen und Tiefen. Die beiden Frauen erzählen auf witzige und charmante Art und Weise ganz persönliche Erlebnisse. Im Interview mit RedCarpetReports erzählt Sarah uns, wie sie auf die Idee gekommen ist, einen Ratgeber zu schreiben und warum sie sich mit Tipps für ihre jüngere Schwester etwas zurückhalten muss.

RCR: Sarah, wie kam es zu dem Buch?

Sarah: Ich habe ja in meiner Zeit bei GZSZ die Pubertät noch einmal nachspielen können. So war ich für viele Teenager ein Vorbild, und es haben sich auch viele mit ihren Problemen an mich gewandt. Ich hatte einen Kummerkasten auf gzsz.de, durch den ich versucht habe, ihnen zu helfen und mit Videobotschaften anonym Tipps zu geben. Daraus entstand der Wunsch, dieses Buch zu schreiben. Wilma habe ich dann über unseren gemeinsamen Literaturagenten kennengelernt. Wir haben uns in der Kastanienallee getroffen und uns sofort super verstanden und gemerkt, dass wir die gleiche Intention haben. Ein paar Wochen später entstand dann auch schon das Gerüst für unser Buch.

RCR: …und ihr habt euch trotz des Altersunterschieds von immerhin acht Jahren gut verständigen können?

Sarah: Ja, auf jeden Fall. Wir haben gemerkt, dass wir häufig die gleichen Dinge durchlebt haben und haben viel zusammen gelacht. Wir sind zwar unterschiedliche Persönlichkeiten, aber daher konnten wir uns in andere Bereiche vertiefen. Wilma ist eher zurückhaltend und stiller, und ich bin die wilde Lebendige. Sie hat viele sachliche Dinge im Buch übernommen und ich mehr die Emotionalen.

RCR: Wilma lebt ja in der Schweiz. Habt ihr euch oft getroffen?

Sarah: Wir haben während des Schreibens viel per Mail gemacht. Als der rote Faden einmal da war, haben wir die Texte dann einfach ausgetauscht. Wegen der großen Entfernung haben wir auch viel geskypt. Da konnte man sich schon sehr gut austauschen.

RCR: Würdest du das Buch auch Vätern empfehlen?

Sarah: Ja, unbedingt. Bei facebook haben mich bereits einige Väter angeschrieben, die hoffen, dass sie sich mit Hilfe des Buches wieder an ihre Töchter annähern können. Ich glaube, dass es Vätern schon sehr hilft, ihre Töchter besser zu verstehen.

RCR: Sollte das Buch ein roter Faden für Mädels sein?

Sarah: Nein, das nicht.  Jeder ist da ja ganz individuell. Man sollte seine eigenen Erfahrungen machen können und erkennen: ich bin toll, so wie ich bin. Unser Buch soll nur Hilfestellung bieten. Vor allem im Punkto Eltern sollte man erkennen: Meine Eltern mögen mich eigentlich und die wollen mir nix Böses.

RCR: Habt ihr auch bei Freundinnen nach Erfahrungen gefragt. À la Sex and the city?

Sarah: Eigentlich haben Wilma und ich ziemlich viel erlebt und konnten daher die meisten Geschichten aus unserer eigenen Erinnerung aufschreiben. Aber ich habe eine Freundin, die Erzieherin ist. Es war sehr hilfreich und interessant, mit ihr über manche Dinge zu sprechen. Jedes Mädchen, das die Pubertät durchgemacht hat, hat so viel zu erzählen, da musste ich mich gar nicht weiter umhören.

RCR: Wann hast du denn gemerkt, dass die schlimmste Pubertätsphase jetzt vorbei ist?

Sarah: Naja, also ich glaube, dass man eine lange Nachpubertätsphase hat. Die ging bei mir so bis 18 oder 19. In dieser Zeit fängt man an, Dinge klarer zu sehen. Ich denke, dass die meistens zwei bis drei Jahre dauert. Ich bin jetzt 23 und denke heute auch noch häufig anders als vor zwei Jahren. Es kommt immer darauf an, wie viel Zeit man auch zum Reflektieren hat. Ich war ein Mensch, der durch die Schauspielerei früh und schnell selbstständig geworden ist. Viele Emotionen und Ausraster konnte ich beispielsweise am Set nicht bringen. Daher hatte ich nicht so einen krassen Übergang.

RCR: Was war denn deine lustigste Anekdote aus der Zeit?

Sarah: Ich war lange Zeit in einen Jungen verliebt. Und habe ungefähr sechs Jahre damit verbracht, ihn anzuschmachten und versucht ihm zu gefallen. Vor einiger Zeit habe ich ihn dann wieder gesehen und war erschrocken, wie er aussah. Ich kann wirklich nicht verstehen, was ich mal an dem gefunden habe. In der Situation musste ich wirklich schmunzeln.

RCR: Ihr schreibt das Buch ja mit viel Humor und Augenzwinkern. Wie wichtig ist Humor in der Pubertät und in der Erziehung der Eltern?

Sarah: Ich denke, dass es wahnsinnig wichtig ist, dass die Eltern ihre Kinder ernst nehmen. Vor allem, wenn es Probleme gibt, sollte man ernsthaft versuchen zu helfen. Wenn die Tochter dann aber mal wieder die Tür knallt oder die grässliche Musik viel zu laut aufgedreht hat, tut es den Eltern sicherlich gut, wenn sie innerlich schmunzeln. Meine – viel zu laute Musik – waren übrigens die Ärzte.

RCR: Hast du damals Tagebuch geführt?

Sarah: Nein, das habe ich nie gemacht. Ich hab‘s ein paar Mal begonnen, aber dann hat meine kleine Schwester das Schloss geknackt und sie gelesen. Während ich aber an dem Buch schrieb, konnte ich mich an die Emotionen erinnern, die ich mit manchen Situationen verbunden habe. Die kann ich immer wieder abrufen. Daher ist das Buch auch sehr authentisch.

RCR: Gibst du deiner jüngeren Schwester auch häufig Ratschläge?

Sarah: Ja, ich will ihr am liebsten in jeder Situation helfen. Wir quatschen viel, und ich zeige ihr dann oft mehrere Optionen auf, wie die Situation, in der sie sich befindet, enden könnte. Aber sie sagt immer: Sarah, ich muss selber auf die Herdplatte fassen und meine eigenen Erfahrungen machen.

RCR: Gibt es denn schon neue Projekte?

Sarah: Also filmisch ist in nächster Zeit erst mal nichts Neues geplant. Ich möchte mich jetzt erst mal nur um das Buch kümmern. Aber ich bin auch weiterhin Schauspielerin und will das auch bleiben. Was eine Fortsetzung betrifft, möchte ich jetzt erst mal die Reaktionen abwarten. Da zeigt sich dann, wo noch Bedarf ist und ich weiter anknüpfen kann. Ich denke, dass Themen wie Cyber-Mobbing oder Happy-Slapping noch diskutiert werden müssen.

RCR: Und zum Schluss: Die Message des Buches in einem Satz?

Sarah: Ein sehr humorvoller Survivalguide für Mädchen.

(c) RCR Friederike Pries

no images were found

(c) Marcus Lienhardt

Der Schwarzkopf Verlag stellt uns drei Exemplare von „Ich bin dagegen und das aus Prinzip“ zur Verfügung, die Sarah Tkotsch nach dem Interview exklusiv für RedCarpetReports signierte, und die ihr natürlich gewinnen könnt. Wer mitmachen möchte, muss nur eine kleine Frage beantworten: Welche Band war viel zu laut?

Schickt die richtige Antwort an Gewinnspiel(at)RedCarpetReports.de mit dem Stichwort “AUS PRINZIP”! Bitte vergesst nicht, uns euren Namen und eure Adresse mitzuteilen. Die Gewinner der Verlosung werden von uns nach Ablauf der Teilnahmefrist am 02. Oktober 2011 per E-Mail benachrichtigt. Viel Glück!

* Teilnahmebedingungen: Teilnahmeschluss an der Verlosung von RedCarpetReports ist der 02.10.2011. Die Teilnahme an der Verlosung setzt die rechtzeitige Einsendung und die richtige Antwort voraus. Nicht teilnehmen dürfen Mitarbeiter des o.g. Unternehmens und deren Angehörige. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Automatische Gewinnspieleinträge sind nicht gestattet!

 

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

Check Also

POWER RANGERS Action-Reboot ab 3. August auf DVD und Blu-Ray

IT´S MORPHIN TIME… Die POWER RANGERS sind zurück! Eine neue Generation junger Helden erobert ab dem 3. August 2017 auch das Home Entertainment auf DVD, Blu-ray, 4K UHD Blu-ray und Digital. Zur Release verlost REDCARPET REPORTS tolle Preise.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.