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Reminders Day Aids Gala in Berlin

„Vergessen ist ansteckend“ lautet das Motto der Reminders Day Aids Gala, die zum Jubiläum in das Berliner ewerk lud. Zehn Jahre wird nun schon erfolgreich gegen das Vergessen von AIDS gearbeitet. Unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, stellte die Benefizveranstaltung den krönenden Abschluss des Kongresses „HIV im Dialog“ dar.

Den Roten Teppich bevölkerten neben vielen farbenfrohen und schrillen Wesen auch Prominente wie Bahar Kizil, Harald Pignatelli, Nadja Benaissa, Lina van de Mars, Enie van de Meiklokjes, Mimi Westernhagen, Patrice Bouedibela, Jan Hahn, Klaus Wowereit, Mo Asumang, Irene Luft, Sara Mosquera, Sin with Sebastian, Sheila Wolf und Gloria Viagra

Ein bunt gemischtes Publikum  fand sich in den beiden Hallen des ehemaligen Umspannwerks ein und sah ein ebenso buntes Programm, durch das die Moderatoren Jessica Witte-Winter und Jochen Schropp führten. Zunächst wurde die amerikanische Fotografin Nan Goldin mit dem ReD Award ausgezeichnet  und von Laudator Klaus Wowereit geehrt. Zudem überreichten die Veranstalter  zum ersten Mal ein Symbol der Solidarität an Nadja Benaissa, welche durch ihr erzwungenes HIV-Outing lange im Blickpunkt der Öffentlichkeit und Medien stand und deren Ruf und Karriere arg beschädigt wurden. Die Laudatio hielt Cori Obst, selbst HIV-positive Aktivistin, die sich für infizierte, heterosexuelle Frauen einsetzt.  Die Verleihung stieß allerdings auf ein geteiltes Echo, nicht jeder konnte diese Ehrung nachvollziehen. Ungeteilten Zuspruch erhielt dann aber der musikalische Auftritt der sichtlich gerührten Ex-No Angels Sängerin. Zwei Lieder von Rio Reiser und Ton, Steine, Scherben dargeboten von Nadja Benaissa am Piano zeigten das große Talent des gefallenen Engels.

Es folgte eine Modenschau auf einem sehr kurzen Catwalk. Die Labels MEK USA DNM, Stephan Pelger, Irene Luft und Friendly Fur zeigten ihre Kreationen.

Musikalischer Höhepunkt war dann der Auftritt von Mimi Westernhagen, die Tochter eines gleichnamigen Deutschrockers, die aber in London aufgewachsen ist, kaum Deutsch spricht und musikalisch ganz eigene Wege geht. Mit Stücken aus ihrem Debutalbum „Road to Last Night“ rockte sie mit ihrer Band „The Mad Noise Factory“ die Halle C.

Die zweite Red Walk Show des Abends zeigte unter dem Motto „Gay not Gray“ Männer jenseits der 40, die 45 Liebhaberstücke präsentiertern, begleitet von Live-Auftritten des Startenors Alex Luna und der russischen Rockdiva Victoria Unikel.

Sin with Sebastian performten  zu guter Letzt unter anderem ihren Hit „Shut up and sleep with me“ und leiteten über in die Party mit Nina Queer und DJ Divinity sowie Gloria Viagra an den Plattentellern.

Zu später Stunde entwickelte sich der Rote Teppich zur Kulisse für zahlreiche lustige bis skurrile Fotoshootings mit bestens gelaunten Partygästen, bis sich dann gegen 4 Uhr ein schöner, bewegender und vielseitiger Abend dem Ende zuneigte.

(c) RCR Marcus Lienhardt (c) RCR René du Vinage

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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