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"Der Name der Leute" – Premiere in Berlin mit Sara Forestier

"Der Name der Leute"

Der französische Spielfilm „Der Name der Leute“ (Le nom des gens) feierte am Mittwoch (9.3.2011) im Cinema Paris am Berliner Kurfürstendamm seine Deutschlandpremiere. In Frankreich ist der Film sowohl beim Publikum als auch bei der Kritik sehr positiv aufgenommen worden und hat nicht zuletzt zweimal den begehrten „César“ (den französischen „Oscar“) für bestes Drehbuch (Michel Leclerc und Baya Kasmi) und beste weibliche Hauptrolle (Sara Forestier) gewonnen.
Anwesend bei der kurzfristig anberaumten Premiere in Berlin waren Hauptdarstellerin Sara Forestier und Regisseur Michel Leclerc, die nach dem langanhaltenden Applaus dem Premierenpublikum noch Rede und Antwort standen. Doch auch Regisseur Michel Leclerc hatte eine Frage an die Gäste. Würde dieser doch recht typisch französische Film auch in Deutschland eine Chance haben? Die Antwort war durchweg positiv, und man war sich einig, dass die behandelten Themen auch in Deutschland aktuell sind, dass allerdings ein deutscher Regisseur einen solchen Film nicht hätte machen können, ohne von der Kritik zerrissen zu werden. So wird es sehr interessant sein zu sehen, wie das deutsche Publikum auf die humorvolle, freche und politisch nicht immer korrekte Umsetzung von schwierigen Themen reagieren wird.

Der Name der Leute – Trailer

Die junge, attraktive Bahia (Sara Forestier) trägt ihren außergewöhnlichen Namen mit Stolz, kämpft mit aufbrausender Leidenschaft für alle gerade verfügbaren Randgruppen und dürfte für ihren Geschmack ruhig ein bisschen weniger französisch aussehen. Auch sonst hat die charmante Politaktivistin ihren eigenen Weg gefunden, die Welt zu verbessern: Ganz nach dem Lebensmotto ihrer hippiebewegten Eltern, „Make love, not war“, schläft sie mit politisch rechts stehenden Männern, um sie ideologisch umzudrehen. Eine Ausnahme macht sie allerdings für den bekennenden Linkswähler Arthur (Jacques Gamblin), der sich eigentlich ganz wohl dabei fühlt, mit seinem konservativen Allerweltsnamen in der anonymen Masse unterzutauchen. Doch Bahia stellt sein bis dahin geordnetes und zurückgezogenes Leben völlig auf den Kopf. Und so muss sich Arthur plötzlich nicht nur mit Bahias mitreißendem Idealismus, sondern auch mit der wahren Geschichte seiner Familie auseinandersetzen.

„Der Name der Leute“ ist eine hintersinnige und sympathische Komödie über die grenzüberschreitende Wirkung der Liebe, die schwierige Suche nach der eigenen Identität und den unbeirrten Einsatz für seine Ideale. Regisseur Michel Leclerc legt mit dieser unkonventionell erzählten romantischen Geschichte seinen zweiten Spielfilm vor und wirft damit einen amüsanten Blick auf unsere heutige Gesellschaft, in der Menschen wieder auf die Straße gehen, um für ihre Überzeugungen einzustehen.

Kinostart: 14. April 2011

(c) RCR René du Vinage

 

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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