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Der neue Til Schweiger Film “KOKOWÄÄH”

"Magdalena und ihr modischer Schlafanzug" Warner Bros. Pictures

Am 25.01.2011 stellte Til Schweiger dem deutschen Publikum in Berlin seinen neusten Film vor. Da in Vergangenheit frühere Schweiger Filme von der Presse verrissen wurden, gab es bis dahin keine allgemeinen Pressevorführungen. „Red Carpet Reports“ hatte die Möglichkeit als eines der ersten Medien sich den Film „KOKOWÄÄH“ am Premierentag anzuschauen.

Til Schweiger spielt den erfolglosen Drehbuchautor Henry, der sich beziehungslos durch das Leben mogelt und bei seinen unzähligen Affären längst den Überblick verloren hat. Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Er erhält das Angebot, an der Verfilmung eines Bestsellers seiner Ex-Freundin und großen Liebe Katharina mitzuarbeiten. Das ist die Chance, in Sachen Liebe und Beruf wieder auf einen grünen Zweig zu kommen. Doch noch eine weitere Frau tritt in sein Leben, und die stellt alles auf den Kopf. Mit einem Brief in der Hand steht ein kleines Mädchen vor der Tür seines heruntergekommenen Lofts. Magdalena ist Henrys Tochter, entstanden aus einem längst vergessenen One-Night-Stand, von deren Existenz er allerdings bisher nichts wusste. Nun soll er – der mit Kindern nie etwas anfangen konnte – sich vorübergehend um sie kümmern, was ihm natürlich überhaupt nicht passt. Und auch für den bisherigen Vater, wunderbar kauzig dargestellt von Samuel Finzi, bricht eine Welt zusammen, als dieser erfährt, dass Magdalena nicht seine leibliche Tochter ist. Mit allerlei Turbulenzen werden die Annäherung zwischen Vater und Tochter und das Thema Patchwork-Familie behandelt.

Eine vergnügliche Story mit Slapstick-Elementen, vielen ironischen Seitenhieben auf die Filmbranche, aber auch einigen nachdenklichen Momenten zeigt ein Berlin, wie wir es schon aus anderen Schweiger Filmen kennen. Bis in die Nebenrollen toll besetzt – Katharina Thalbach als leidende Patientin, Meret Becker als überforderte Mutter oder Mišel Matičević als Karikatur eines Regisseurs – beeindruckt vor allem Jasmin Gerat als die erfolgreiche, aber unglückliche Buchautorin mit einer tollen schauspielerischen Leistung. Doch der Star des Films ist eindeutig Emma Schweiger, die mit viel Charme eine bisweilen recht altkluge 8-Jährige spielt. Der Film trägt deutlich die Handschrift von Til Schweiger, der wieder in Personalunion Hauptdarsteller, Regisseur, Produzent und Ko-Autor ist.

Tradition hat mittlerweile auch der merkwürdige Filmtitel, hier ist es die kindliche Aussprache des französischen Gerichts Coq au Vin (Hühnchen in Wein). Ein Plüschtier spielt dieses Mal allerdings keine Rolle, möglicherweise wird der seltsame, spontan selbstgeschneiderte Schlafanzug von Magdalena diesmal zum Merchandising-Objekt. Wer also  Keinohrhasen und Zweiohrküken mochte, wird auch hier unterhaltsame 126 Minuten erleben.

(c) Text René du Vinage

Kinostart:  03.02.2011

… und jetzt noch ein paar weitere Bilder, die nach dem Film entstanden.

(c) RCR René du Vinage

(c) RCR Laurenz Carpen

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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