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"WER WENN NICHT WIR" Preview

Am Donnerstag startet das bewegende Drama „WER WENN NICHT WIR“ in den deutschen Kinos.

Der preisgekrönte Dokumentarfilmer Andres Veiel erzählt in seinem ersten Spielfilm die tragische Liebesbeziehung zwischen Gudrun Ensslin und Bernward Vesper. Basierend auf Gerd Koenens Buch „Vesper, Ensslin, Baader – Urszenen des deutschen Terrorismus“ skizziert Veiel die drei Lebensentwürfe, welche in direktem Zusammenhang mit der Radikalisierung der 68er Generation stehen. In Tübingen brechen Gudrun Ensslin (Lena Lauzemis) und Bernward Vesper (August Diehl) auf, um die Welt zu verändern. Keine zehn Jahre später verlieren sich beide in ihren Ideen. Ensslin radikalisiert sich und findet in Andreas Baader (Alexander Fehling) einen Mann, der nicht mehr nur redet, sondern auch handelt. Für alle Beteiligten gibt es nun kein Zurück mehr.

Produzent zero one Thomas Kufus, Regisseur Andres Veiel, Vorstand Senator Entertainment AG und Koproduzent Senator Film Produktion Helge Sasse, Publizist und Autor Gerd Koenen, Hans-Christian Ströbele (Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen) ©SENATOR FILM VERLEIH

Im Anschluss an die Filmvorführung am 06.03.2011 in der Berliner Volksbühne gab der Regisseur Andreas Veiel, welcher seit „Blackbox BRD“ als ein ausgewiesener RAF-Experte gilt, seine Sicht der Dinge wieder, warum er diesen RAF Film drehen wollte. Rund dreißig Zeitzeugen hat er für dieses Projekt befragt. An der Podiumsdiskussion nahmen weiterhin der Buchautor Gerd Koenen und „Zeitzeuge“ Hans-Christian Ströbele teil. Ströbele gehörte damals zu Andreas Baaders Strafverteidigern.

Alexander Fehling, der im Film den Andreas Baader spielt und für das Preview ebenfalls angekündigt war, musste leider krankheitsbedingt absagen.

Seine Uraufführung hatte „WER WENN NICHT WIR“ bereits am 17.02.2011 im Berlinale Palast.

(c) RCR

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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