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„The Voice of Germany“ startet heute auf SAT.1 und auf ProSieben

Anfang September 2011 luden Sat.1 und ProSieben zum Presseempfang nach Berlin-Adlershof. Es galt die neuste Castingproduktion der Sendergruppe vorzustellen: „The Voice of Germany“. Doch bereits kurz nach Beginn des Events, das von Stefan Gödde präsentiert wurde, war klar, dass sich diese Show von allen anderen Casting-Formaten im deutschen TV unterscheiden wird. Selbstredend werden hier natürlich Talente gecastet, aber – und das unterscheidet dieses Format von seines Gleichen – in dieser Show steht wirklich das Talent der Teilnehmer im Vordergrund. Nicht das Aussehen, flotte Sprüche oder das Anbiedern bei den Jurymitgliedern. Das wird dadurch gewährleistet, dass die Jury mit dem Rücken zum Castingteilnehmer sitzt und sich wirklich nur auf die Stimme konzentrieren kann.

THE VOICE OF GERMANY (c) Sat.1 / ProSieben
THE VOICE OF GERMANY (c) Sat.1 / ProSieben

Gefällt einem Jurymitglied die Darbietung, drückt es einen Buzzer und der Sessel dreht sich in Richtung Bühne und gibt die Sicht auf das Talent frei. Sollten sich mehrere Jurymitglieder für ein Talent entscheiden, liegt es auf deren Seite, sich für ein Jurymitglied zu entscheiden um von diesem anschließend gecoached und für die nächsten Runden vorbereitet zu werden. Zur Jury gehören Rea Garvey (Reamon), Nena, The BossHoss und Xavier Naidoo. Die Wahl des Coaches durch die Castingteilnehmer unterscheidet diese Show besonders von anderen im gleichen Unterhaltungssegment. Castingteilnehmer und Jury treffen sich auf Augenhöhe und beide Seiten sind aufeinander angewiesen. Für die Talente ist es natürlich spannend, sich den Coach zu suchen, der sie dem Ziel näher bringen kann. Auf der anderen Seite besteht natürlich auch unter den Jurymitgliedern ein freundlicher Wettkampf um die Talente und die Gewissheit, sein Talent zum Sieg geführt zu haben. So stellen sich alle Jurymitglieder in den Blind Auditions ein Team aus Talenten zusammen. In den sogenannten Battle Rounds treten dann immer zwei Mitglieder eines Teams mit einem Lied gegeneinander an – der bessere kommt eine Runde weiter. Die Entscheidung hier liegt bei den Coaches/Jurymitgliedern. Die letzte Entscheidung über Sieg oder Niederlage fällt dann in der Liveshow. In dieser dritten Runde kämpfen die übrig gebliebenen Kandidaten um den Sieg. Der Zuschauer kann dann entscheiden. Hier kann über alle Medien teilgenommen werden. Telefon, Internet, soziale Netzwerke. Generell erfährt The Voice of Germany eine extrem enge Anbindung an alle modernen Medien. So wird es Interviews, Fragestunden und dergleichen im Internet, in Chatrooms und über soziale Netzwerke geben.

Nach Abschluss des Presseempfangs blieb ein neuer, frischer Eindruck zurück. Nicht nur konnte man sich mit einer Augenbinde selbst einigen Talenten stellen – nein, man hatte auch das Gefühl, dass es sich hier um eine tolle Show handeln wird, dessen Sterne nicht gleich nach einer halbjährigen Überquerung der deutschen Hemisphäre wieder verglühen. Dazu wird viel zu sehr auf die Sangeskunst wert gelegt. Die Verbindung von Talent, Respekt und Menschlichkeit wird diesem Format einen großen Erfolg zuteil werden lassen. Das dies nicht von Ungefähr kommt, lässt sich am Beispiel Holland, in dem die Show zum ersten mal lief, und den USA, sehen. Wann die Show genau in Deutschland anläuft konnte man noch nicht genau sagen, zwar sind die ersten Auswahlrunden schon gelaufen, doch man will sich Zeit nehmen – und auch das spricht für The Voice of Germany – es scheint um Qualität zu gehen, nicht ums schnelle Geld durch ein One-Hit-Wonder! Auf dass diese Stimme in den Weiten der oberflächlichen Unterhaltung und Demütigung („Arbeite als Domina. Du brauchst keine Peitsche, du kannst deine Stimme nehmen.“, Dieter Bohlen, DSDS)  im deutschen Fernsehen erhört werde!

(c) RCR Roger Grein

Nena, Rea Garvey, The BossHoss und Xavier Naidoo suchen ab Donnerstag, 24. November auf ProSieben, und Freitag, 25. November in SAT.1, „The Voice of Germany“.

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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