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Mit „Zimt und Zauber“ und "Der Zauberer von Oz" enden die diesjährigen Märchentage in Berlin

Allmählich findet sich das Publikum zur Premiere von „Der Zauberer von Oz“ ein, die kalten Handflächen strecken sich dem flackernden Feuerschein der überall verzierenden Kerzen entgegen. Die himmelähnliche Decke mit ihren Sternenlichtern lässt die kleinen Augen ganz groß werden, Kinderlachen erfüllt den weihnachtlich dekorierten Wintergartensaal.

Es ist die Abschlussgala der 22. Berliner Märchentage, dem größten Märchenfestival der Welt: Rund 300 Theater, Bibliotheken, Buchhandlungen und Kultureinrichtungen waren Schauplatz für circa 700 Veranstaltungen in den letzten 18 Tagen. Gekrönt werden soll das Festival nun mit Zimt und Zauber und der Geschichte um die kleine Dorothy.

Jetzt heißt es „Bühne frei“ für die Kinder des CaBuWaZi- Zirkus aus Marzahn, die zusammen mit Sängern und Schauspielern für uns die Geschichte von Oz nach dem Roman von L. Frank Baum mit Artistik, Tanz und Gesang neu erfinden.

Verträumte Dorothy. Da sitzt sie in ihrem weiß- hellblau karierten Kleidchen und mit den blonden Zöpfen und erzählt ihrem kleinen Hund Toto Geschichten von einem wunderbaren Land, dem Land hinter dem Regenbogen, von einer zauberhaften Welt, die hinterm Horizont liegt. „Nähmen mich die Vögel nur mit sich fort…“ singt sie, ohne zu wissen, dass der Wunsch nur all zu bald in Erfüllung gehen soll. Ein Sturm kommt auf und trägt die beiden durch die Wolken. Die nächsten zwei Stunden begleitet man sie durch das Zauberland, auf der Suche nach dem Zauberer von Oz, der sie schließlich doch wieder zu ihrer Tante und ihrem Onkel, nach Hause, nach Kansas bringen soll…. Stets begleitet wird sie von ihrem Hund Toto, geschützt wird sie dabei von der guten Hexe des Nordens, denn der Weg birgt dunkle Gefahren. Zuerst führt die Reise zu Krähenschreck, der Vogelscheuche, die sich so sehr mehr Verstand wünschte, dann zu Schrotti, dem Blechmann, der so gern ein Herz besäße, und schließlich zu Leo, dem Löwen ohne Mut. Erwartungsvoll begehen sie den Pfad der gelben Steine gen Oz in der Hoffnung, der Zauberer könnte ihre Wünsche Wirklichkeit werden lassen.

Untermalt wird die Geschichte von verschiedensten Attraktionen der Artistik. Affen lernen fliegen, Mäuse werden zu Seiltänzern, Schrotti gibt den Breakdancer und vieles, vieles mehr. Empfehlenswert ist das Musical vor allem für Kinder, der eine oder andere Erwachsene wird sicher das Gähnen nicht unterdrücken können. Aber es heißt ja „von Kindern für Kinder“.

(c) Carina Adam

(c) RCR Marcus Lienhardt

Weitere Vorstellungen finden am 4. 12 und 18. 12 um 14:00 statt, am Di, den 20. Um 13:00 und am 22., 27., sowie am 29. 12 um jeweils 13:00 und 16:00.

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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