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Katharina Thalbach im "Der Raub der Sabinerinnen" in Berlin

Der Raub der Sabinerinnen feierte am 1. Mai in der Komödie am Kurfürstendamm Premiere. Katharina Thalbach zeigt hier mal wieder ihr ganzes Können. Nicht nur die Regie übernahm sie, sie spielt natürlich die Hauptrolle, den sächselnden Theaterdirektor Emanuel Striese  und – als wäre das nicht genug – auch noch seine Frau Luise. Andreja Schneider (Geschwister Pfister) spielt die Frau und Anna Thalbach und Nadine Schori verkörpern die Töchter von Gymnasialprofessor Gollwitz (Markus Völlenklee), der in seiner Studentenzeit eine Römertragödie geschrieben hatte. Diese entdeckt der Theaterdirektor und will sie nun unbedingt aufführen.  Zwar hat Gollwitz zunächst Bedenken, doch seine Eitelkeit siegt und die Tragödie darf unter einem Pseudonym erscheinen. Es kommt wie es kommen muss: Das Inkognito von Gollwitz wackelt und die Aufführung droht zur Blamage zu werden.

Das 1884 in Stettin uraufgeführte Stück von Franz und Paul von Schönthan wird in der Bearbeitung von Curt Goetz gezeigt. Die ganze Thematik wirkt zwar etwas angestaubt, auch wenn durch Fußballergebnisse von Hertha BSC ein wenig Aktualität suggeriert wird, doch wer das klassische Boulevardtheater mag, wird hier zweieinhalb Stunden lang bestens unterhalten und erlebt ein tolles Ensemble mit einer großartigen Katharina Thalbach, die allein schon den Eintrittspreis wert ist.

Dem Publikum gefiel es auf jeden Fall, und der Applaus wollte kaum enden.

Unter den Premierengästen entdeckten wir Gisela May, Egon Bahr, Finanzminister Wolfgang Schäuble, Gerit Kling, Monika Hansen, Heidi Hetzer, Zibb-Moderator Harald Pignatelli, Hans-Peter Wodarz, Debora Weigert, Isabell Dörfler und Dagmar Biener.

© RCR René du Vinage

Der Raub der Sabinerinnen ist noch bis 31. Mai 2011 und am 11.–19. Juni 2011 in der Komödie am Kurfürstendamm zu sehen.

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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