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Neues Preview-Kino in Berlin und das erste Fernsehereignis des Jahres

"Filmkunst 66" in Berlin

Ein Ort, den man sich schon einmal vormerken sollte, ist das Filmkunst 66. Auch wenn es dieses traditionsreiche Charlottenburger Kino schon seit 1971 gibt, so weht dort ab 1.1. 2011 ein frischer Wind. Produzentin Regina Ziegler (u.a. „Weißensee“, „Henry 4“) übernimmt im neuen Jahr das Lichtspielhaus, in dem ihr erster Film „Ich dachte, du wärst tot“ 1973 Premiere feierte. Das bisherige Programmkino von Franz Stadler führt die Produzentin zusammen mit ihrer Tochter Tanja mit neuem Konzept weiter. Hier soll eine Verbindung aus Fernsehen und Film entstehen, um zu zeigen, dass die beiden Medien mehr verbindet als trennt. So wird Ziegler Film in Zukunft eigene Film- und Fernsehproduktionen als Previews bzw. Premieren präsentieren. Auch die erfolgreiche für das TV produzierte Kurzfilmreihe „Erotic Tales“ kommt im Filmkunst 66 auf die große Leinwand. Die Spätvorstellung wird wieder eingeführt, und zu selbstgekochter Mitternachtssuppe werden ab 23 Uhr Kultfilme gezeigt.

Preview "2030 - Aufstand der Jungen" am 06.01.2011

Doch erst einmal geht es am 6. Januar mit einem Fernsehereignis los. Regina Ziegler lädt zur öffentlichen Preview von „2030 – Aufstand der Jungen“ ein. Wenige Tage bevor die Doku-Fiction des Filmemachers Jörg Lühdorff am 11. Januar 2011 um 20.15 Uhr im ZDF ihre Fernsehpremiere feiert, hat das Berliner Publikum die Gelegenheit, einen ersten Blick auf ein mögliches Zukunftsszenario zu werfen.

Gezeigt wird die 90-minütige Zeitreise ab 20 Uhr in Anwesenheit der Hauptdarsteller und Macher Bettina Zimmermann, Lavinia Wilson und Barnaby Metschurat sowie Jörg Lühdorff (Buch, Regie), Regina Ziegler (Produzentin), Heiner Gatzemeier (ZDF, Leiter Redaktion Zeitgeschehen), Ulrike Grunewald (ZDF, Redaktion Zeitgeschehen).

„2030 – Aufstand der Jungen“ erzählt die Story der jungen Journalistin Lena Bach (Bettina Zimmermann), die in einem mysteriösen Todesfall recherchiert: Mitten auf dem Gendarmenmarkt bricht der junge Berliner Tim Burdenski (Barnaby Metschurat) zusammen, wird in ein Krankenhaus eingeliefert und stirbt.
Die Staatsanwaltschaft teilt mit, dass er beim Versuch, in den nationalen Datenserver einzudringen, ertappt und bei der Flucht erschossen wurde.
Da taucht Tims langjährige Freundin Sophie Schäfer (Lavinia Wilson) auf und behauptet, Tim sei gar nicht tot. Sie habe einen Anruf von ihm erhalten.
Als Lena zudem erfährt, dass Tims Leiche ohne Obduktionsbericht dem Krematorium übergeben worden sei, beschließt sie, an dem Fall dranzubleiben: Was sind die wahren Hintergründe für die Ereignisse?

„2030 – Aufstand der Jungen“ ist die Fortsetzung des erfolgreichen Dreiteilers „2030 – Aufstand der Alten“, den das ZDF im Jahr 2007 zeigte.

(C) Text René du Vinage

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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