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Christoph Maria Herbst liest in Köln

10. Februar 2011 von MovieRelics divider image
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Herbst glänzte an diesem Abend nicht nur durch seine Gabe, den im Roman (“Ein Traum von einem Schiff”) vorkommenden Figuren, einen eigenwilligen Charakter einzuhauchen, sondern auch durch seine Interaktion mit dem Publikum [...]

(Köln, 09.02.11) -  “Ein Traum von einer Lesung” von Ricarda Hofmann.

Christoph Maria Herbst präsentier "Ein Traum von einem Schiff" in Köln

Pünktlich um 20:15 Uhr erschien ein gut gelaunter Christoph Maria Herbst und begrüßte seine Gäste in der Mayerschen Buchhandlung in Köln mit „Einen wunderschönen guten Abend! Sie wissen schon, dass sie gerade Teil einer kriminellen Versammlung sind?“ und spielte auf den Verkaufsstopp seines Buches an.
Nach anfänglichen Tonproblemen („liegt das jetzt an mir?“) folgte eine äußerst amüsante Lesung aus Herbsts Debütroman „Ein Traum von einem Schiff“ in dem er seine Erlebnisse auf dem Kreuzfahrtschiff „MS Deutschland“ niederschrieb. Die Kreuzfahrt hatte Anfang letzten Jahres angetreten, um zum einen dem strengen Winter in Deutschland zu entfliehen und sich zum anderen sein eigenes Bild über den Mythos „Traumschiff“ zu machen.

Herbst glänzte an diesem Abend nicht nur durch seine Gabe, den im Roman vorkommenden Figuren, einen eigenwilligen Charakter einzuhauchen, sondern auch durch seine Interaktion mit dem Publikum. So erfreute er sich das ein oder andere Mal an dem Lachen der drei Kinder aus den vorderen Reihen, wenn er gerade besonders impulsiv eine Person darstellte oder einen Kalauer nach dem anderen brachte.

An diesem Abend erfuhr das Publikum nun auch endlich, welche Stellen seines Buches geschwärzt werden mussten und zeigte die fast gänzlich schwarz markierten Seiten in alle Richtungen.
Nichtsdestotrotz führte Herbst seine Lesung professionell fort und bescherte seinem Kölner Publikum einen unvergesslichen Abend. Seine Lesung beendete er sogar mit, für Herbst eher untypischen, besinnlichen Zeilen.

Der tosende Applaus zeigte die eindeutig positive Resonanz des Publikums, welches im Anschluss der knapp eineinhalb stündigen Lesung die Möglichkeit einer Signierstunde gerne in Anspruch nahm. Herbst unterzeichnete geduldig Stromberg DVDs, Hochglanzfotos, limitierte Exemplare seines Romans und machte bereitwillig Erinnerungsfotos mit seinen Fans. Eins ist sicher – Herbst ist nicht nur ein hervorragender Schauspieler, sondern auch ein genialer Autor, der weiß wie man niveauvoll unterhalten kann.

Fazit des Abends: Knalla, Knülla, Kracha!

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