Home < Fashion & Lifestyle < FashionWeek Berlin – ep_anoui setzt auf Details

FashionWeek Berlin – ep_anoui setzt auf Details

Die Models standen regungslos auf kleinen Erhöhungen nahe den Wänden. Im Hintergrund hört man das Rauschen und Tröpfeln von Wasser. Als dann leise Musik einsetzt, lösten sich die Models nach und nach aus ihrer Starre und bewegten sich, beinahe wellenartig, zur Melodie. Dafür wurden sie hintereinander angestrahlt, sodass der Zuschauer einen perfekten Blick auf die traumhaft schönen Outfits werfen konnte. Die aufwendigen Kleider waren in dezenten kühlen Farben und grauen Tönen gehalten. Sofort ins Auge stachen aufwendige asymmetrische Details, wie kleine Krägen und lange Schleppen.

Fließende Kleider aus Seide erinnerten an weiches Wasser und bildeten einen wunderbaren Kontrast zu dem glatten Leder. Wobei beide Materialien der Versinnbildlichung des harten glatten Eises und des weichen fließenden Wassers wieder dienen. Sehr interessant waren auch Paillettendetails und Glasplättchen, die wie kleine künstliche Steine auf einigen Kleidungsstücken befestigt wurden. Und damit zerklüftete Oberflächen schufen, die für zusätzliche Tiefe sorgten. Das Spiel der Wahl-Wienerin Eva Poleschenski mit verschiedenen Schichten und ihr außergewöhnlicher Sinn für Materialmix kreierten eine sehr pompöse und vor allem auch wunderschöne Kollektion.

Ein Video der Installation gibt es hier zu sehen: ep_anoui

 (c) RCR – Alexandra Brechlin (Text)

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

Check Also

Bunte & BMW Festival Night 2018 im Berliner Restaurant Gendarmerie

Am 16. Februar 2018 luden Bunte und BMW luden zur traditionellen Festival Night ins Restaurant Gendarmerie ein. Rund 500 Gäste feierten hier den Auftakt der 68. Berlinale.

2 comments

  1. Der Tod der 1925 gbreoenen Wienerin, die in ihrem achten Lebensjahr ins Exil nach Schottland zog, ist ein Verlust für die Kinder- und Jugendliteratur. Wer noch nicht ein Buch aus der “Geheimnis”-Serie gelesen hat oder die zauberhaften Romane „Annika und der Stern von Kazan“ oder “Maia oder als Miss Minton ihr Korsett in den Amazonas warf” sollte dies unbedingt tun! Gerade auf dem Markt (und auch in der Bibliothek zu finden) ist ihre vorletzte Veröffentlichung: “Der Libellensee oder wie man einen Prinzen rettet”. Großer Lesetipp, nicht nur für 12-Jährige geeignet…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.