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Der „Simple Man“ ist „Voice of Germany“ 2013

Egal ob man in den nächsten Tagen vom „Rocket Man“ oder vom „Simple Man“ hört – gemeint ist Andreas Kümmert (27) aus Gemünden. Haushoher Favorit und Sieger der dritten Staffel von „The Voice of Germany“.

Nachdem es sich seine Single „The Simple Man“ bereits vergangene Woche auf Platz 1 der Downloadcharts bequem machte und ihm damit einen weiten Vorsprung vor Judith van Hel, Chris Schummert und Debbie Schippers verschaffte, konnte er diesen am Freitagabend durch das Telefonvoting der Zuschauer (47,4%) weiter ausbauen und sich so den Sieg sichern. Den Sieg für Team Max Herre.

Zunächst war überhaupt nicht sicher, ob Andreas auftreten würde, da er alle Presse– und Fototermine in der letzten Woche krankheitsbedingt absagen musste.

Der gebürtige Berliner Chris Schummert (20) saß während der letzten Staffel zunächst nur als Zuschauer im Publikum. Nachdem der Warm-Upper in der Werbepause zu einem Gewinnspiel aufgerufen hatte, betrat Chris das erste Mal die TVOG-Bühne und begeisterte das Publikum. Nun hat Chris selbst den Schritt gewagt, ist zu den „Blind Auditions“ gekommen, hat sich von Show zu Show behauptet und geht mit 27,5% der Zuschauerstimmen als zweiter Gewinner am Freitagabend von der Bühne. Was für eine tolle Geschichte.

Die Münchner Punkröhre Judith van Hel (27) überzeugte mit leisen Tönen im Finale und sicherte obendrein Platz 3 für Team Samu Haber.

Die jüngste Teilnehmerin der gesamten Staffel ist mit ihren 17 Jahren Debbie Schippers aus Team „BossiHossi“, – wie sie die Country-Rocker gern nennt. Am Ende reicht es nur für Platz 4, aber das wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir Energiebündel Debbie auf einer Bühne gesehen haben.

Nachdem Halbfinale sind sich Alec Völkel und Sascha Vollmer einig: „So müssen sich die Entdecker von Alicia Keys gefühlt haben. Talent kennt kein Alter“.

Insgesamt sahen die Zuschauer im Finale eine ereignisreiche Show mit hohem Musikanteil, gepaart mit tollen Showacts, die die Talente im Finale unterstützten.

Da waren Duette mit Tom Odell („Another Love“) am Klavier  und Judith, Rebecca Ferguson sang gemeinsam mit Andreas ihren Charthit „Nothing’s real but Love“, James Blunt performte seine aktuelle Single „Bonfire heart“ mit Chris und Ellie Goulding sang „Burn“ gemeinsam mit Debbie Schippers.

Jeder Finalist durfte zusätzlich die eigene Single sowie einen gemeinsamen Song mit dem jeweiligen Coach singen, außer Nena, die sich entspannt zurücklehnen konnte, weil sie im Finale ohne Talent da stand. In den „Cross Battles“ zuvor hatten sich Chris und Judith aus Samu’s Team gegen ihre beiden Halbfinalistinnen durchgesetzt.

Die Entscheidung fiel gegen 23.30 Uhr, die Balken schnellen in die Höhe und lassen einen eindeutigen Sieger erkennen. Es ist der unscheinbare Andreas Kümmert – Berufsmusiker. „Andreas steht seit sieben Jahren auf kleinen Bühnen und spielt vor 100 Zuhörern. Es gebührt ihm, dass er gehört wird und auf der großen Bühne spielt“, so Max Herre über seinen Schützling.

Andreas ist sichtlich berührt, als er seine Single, den Siegersong, unter Standing Ovations nochmals zum Besten geben soll. Er lacht. Man hat ihn wenig emotional erlebt in den letzten Wochen, doch jetzt lacht er übers ganze Gesicht, der Gewinner von „The Voice of Germany“.

Zur Freude der Zuschauer verkündete Moderator Thore Schölermann, dass es auch eine 4. Staffel der Erfolgscastingshow geben wird.

Darauf freuen wir uns!

 

© RCR Sarah Lange

Foto © Pro Sieben

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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