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Deutscher Filmpreis 2013: Interview mit Edin Hasanovic

Als bester Hauptdarsteller für die „Lola“ nominiert zu sein ist wahrscheinlich der Traum eines jeden deutschen Schauspielers. Edin Hasanovic ist der jüngste von drei Nominierten, die dieses Jahr um den renommierten Preis ins Rennen gehen. Aufmerksamkeit erregte er mit seiner authentischen Darstellung des jugendlichen Gewaltverbrechers Ben in „Schuld sind immer die Anderen“.

Wie fühlt es sich an, für die Lola als bester Hauptdarsteller nominiert zu sein?

Es macht mich unglaublich stolz, weil die Lola die größte Ehre ist, die man in dem Business in Deutschland bekommen kann. Und mit Tom Schilling und Sabin Tambrea – mit diesen krassen Kollegen – nominiert zu sein, das macht einen echt stolz und froh.
Aber auch die Lola ist halt eine Etappe, eine schöne zwar, aber sie ist eine Etappe wie alles im Beruf einfach eine Etappe darstellt, und keine Garantie für irgendwas.
Sie ist wunderschön und toll, und sie ist ein Ritterschlag. Aber eben auch vergänglich wie alles andere.

Wie sehen deine weitläufigen Ziele aus?

Mein weitläufiges Ziel ist es, Bekanntheit zu erlangen innerhalb der Branche. Bekanntheit für schauspielerische Qualität. Und diesen Beruf hoffentlich lange, lange ausüben zu können. Und hoffentlich die verschiedensten Rollen zu bekommen, das wär ein Träumchen.

Was wären denn so deine Traumrollen?

Also die Rolle, für die ich hier nominiert bin, das ist schon eine absolute Traumrolle. Die Herausforderung der Rolle war, zwei verschiedene Charaktere zu einem zu verbinden und den Bogen und diesen Übergang so sanft und vorsichtig zu spielen, dass man ihn glaubt. Das sind wirklich zwei völlig verschiedene Charaktere, die da in diesem Ben passieren. Und das ist immer ein Traum, wenn sich die Rolle wandelt. Wenn irgendetwas brodelt, kocht. Wenn sich was verändert. Das ist immer schön. Das Eindimensionale ist immer ein bisschen langweilig.

Du bist ja eher auf die ernsten Inhalte abonniert. Könntest du dir zur Abwechslung auch vorstellen, in Komödien zu spielen?

Ich bin tatsächlich jetzt im April in einer ganz kleinen Nebenrolle in „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ zu sehen, was eine Komödie ist, bzw. eine „Dramedy“. Da habe ich einen Nerd gespielt. Zum allerersten Mal hat mir ein Regisseur das zugetraut, dass ich auch so was spiele und natürlich: Absolute Herausforderung, super!

Könntest du dir für die Zukunft auch vorstellen, am Theater zu spielen?

Absolut! Ich weiß, dass in meinem Alter – ich bin jetzt 21- dass die Regisseure und Intendanten eher Leute haben wollen, die gerade ihren Abschluss gemacht haben in der Schauspielerei, aber das wäre super. Ich habe einmal im Berliner Ensemble gespielt. Diese Aufregung und diese Stimmung hinter der Bühne. Dass man ruhig sein muss und dass man das Publikum spürt, sieht und hört. Das ist was ganz anderes. Also das wäre super, wenn man das später irgendwie beides regelmäßig machen könnte. Film und Theater.

Merkst du da auch einen Unterschied zwischen deinen Theaterkollegen und deinen Filmkollegen?

Nein, eigentlich nicht. Also die Leute, die am Theater sind, sind halt wirklich eigentlich alle ausgebildet, und die beim eher Film nicht. Manche sind natürlich ausgebildet. Es gibt aber viel mehr Leute, die Autodidakten sind, sich einfach durch Praxis weitergebildet haben. Aber spüren tu ich das nicht. Wenn, dann in Gesprächen und Ratschlägen.

Gibt es neben „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ noch andere Projekte, in denen man dich in nächster Zeit sehen wird?

Ich habe gerade einen Tatort abgedreht, einen Berliner Tatort, der am 8. September ausgestrahlt wird. Und Ende November kommt ein Film in der ARD, in dem ich eine ähnliche Rolle spiele, wie ich sie in „Schuld sind immer die Anderen“ gespielt habe. Der Film spielt in Afrika, und da durfte ich mit Geparden drehen. Ich habe dafür eine lange Zeit in Kapstadt verbracht, was natürlich der absolute Traum war. Das sind so die naheliegenden Sachen, die jetzt kommen.

Wie gehst du damit um, wenn unter Kollegen plötzlich ein Konkurrenzkampf stattfindet?

Merkt man nicht. Sabin (Tambrea) ruft mich glaub ich jeden Tag an, um mir einfach viel Glück zu wünschen für die Podiumsdiskussion zum Beispiel, weil er gestern am Theater arbeiten musste. Und Tom ist total entspannt. Also man gönnt es denen. Ich würde natürlich, wenn ich das irgendwo ankreuzen könnte, mir wünschen, dass ich da vorne stehe. Aber ich gönne es denen auch absolut. Das sind total angenehme und charakterlich gute, starke, junge Leute. Also ich hab Konkurrenz glücklicherweise bisher einfach nicht gespürt und keine solchen Erfahrungen gemacht. Vielleicht hab ich da auch nicht den Sinn dafür und bin da nicht so, dass ich dann auf andere gucke.

Was machst du, wenn es mal bisschen durcheinandergeht am Set? Wie ziehst du dich da zurück und wie findest du deine Räume, so dass du in deiner Rolle bleiben kannst?

Ich suche mir tatsächlich erst mal geographisch meinen Raum. Irgendwo einen Platz, wo nicht so viele Leute sind. Ich laufe sehr oft am Set mit Musik rum, mit Kopfhörern. Und so bin ich weg. Und was ich gemerkt habe: Ich meide den Augenkontakt. Also ich glaube, ich hab da, wenn ich eine starke emotionale Szene habe, eine Ausstrahlung, dass Leute merken, „jetzt sind wir ein bisschen leiser und so, und jetzt lassen wir den mal in Ruhe“. Die Freiheit muss man sich auch einfach rausnehmen, wenn sie nicht schon sowieso, wie in den meisten Fällen, gegeben ist. Wenn die Leute um dich herum wissen, dass du jetzt eine emotionale Szene hast, wird es oft schon automatisch leiser.

 

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Glaubst du daran, das Character Acting so weit zu treiben, dass du nach Drehschluss ins Hotel gehst und mit der Rolle weiterarbeitest?

Nee, gar nicht. Was ich gemacht habe beim Dreh von „Schuld sind immer die Anderen“: Ich hatte die Möglichkeit, immer wieder nach Berlin zu fahren, um meine Familie zu sehen oder Freunde. Aber wollte ich nicht, ich wollte wirklich die sechs Wochen fokussiert auf meine Rolle als Ben sein. Und ich wollte auch keine Anrufe bekommen, die mir schlechte Laune machen. Irgendwelche Probleme, die es hier gib, oder irgendwas wollte ich nicht hören. Also da will ich quasi hundert Prozent konzentriert sein.
Zwischen „Bitte“ und „Danke“ bin ich die Rolle. Nach dem „Danke“ bin ich es dann nicht mehr. Es sei denn, es ist wirklich eine emotionale Szene, da muss ich echt die ganze Zeit drinne bleiben. Aber nach Drehschluss oder in der Mittagspause bin ich dann auch wieder ich. Das ist natürlich so, wenn ich jetzt aggressiv alles durcheinanderwerfen musste, dann bin ich aggro. Ich muss das herstellen, diese Aggressivität und die Panik oder das Adrenalin. Ich hab dann die entsprechende Musik, mein Herz pocht, und ich bin dann wirklich am Zittern und lauf die ganze Zeit rum. Und wenn ich traurig spielen muss, dann hab ich auch traurige Musik und bin dann echt so down. Aber der Kopf schaltet das, das ist super. Der weiß einfach: Ok, Kameras, alles klar, es ist nichts Schlimmes passiert, jetzt geht’s weiter.

Arbeitest du da auch mit eigenen persönlichen Erlebnissen, wenn du dich in so eine Stimmung versetzen möchtest?

Ich muss es ja irgendwo hernehmen so ein bisschen, aber mach ich auch nicht so oft. Meine Vorstellungskraft ist da einfach sehr stark. Also ich muss das nicht aus dem Privaten nehmen.
Nehmen wir mal an, es ist was Trauriges passiert bei mir, und ich verwende das jedes Mal in einer traurigen Szene. Dann ist das irgendwann ausgewrungen, dann würde ich zum Beispiel nicht mehr weinen müssen. Ne, eigentlich nicht, eigentlich stelle ich mir alles vor, und ich stelle es her quasi durch die Musik und… Ich bin sehr körperlich. Ich renn dann am Set rum, wenn ich aggressiv sein muss, oder leg mich mal hin oder so. So stelle ich das Gefühl dann her.

Und wie hältst du dich körperlich fit für deine Rollen?

Ich bereite Rollen immer individuell vor. Beim Dreh in Afrika zum Beispiel musste ich einen Boxer spielen und habe zehn Wochen lang Boxtraining gehabt. Wenn ich eine Ballerina spielen müsste, dann würde ich „Ballerina-Unterricht“ nehmen. Ich will nicht, dass man da Edin sieht oder so. Ich möchte schon, dass man zu hundert Prozent glaubt „das ist Ben“. Das ist das größte Kompliment, wenn Leute sagen: „Ich erkenn dich da gar nicht wieder.“ Das ist super! Und ich versuche natürlich regelmäßig zu joggen, aber es kommt immer wieder was dazwischen, und ich bin halt leider so ein Schwarzweiß-Typ. Ich sag dann entweder ganz oder gar nicht.
Ich bin dann echt so jeden zweiten Tag beim Fitness, Joggen… Und dann bin ich einen Tag mal nicht und dann sag ich: „Komm, dann hat‘s keinen Sinn!“
Aber ich hab jetzt eine neue Wohnung gefunden. Ich ziehe jetzt zu Hause aus und sehe das als Neustart und werde dann glaube ich körperlich viel mehr tun. Und was ich machen werde: Ich werde Tanztraining machen, weil es mich körperlich einfach weiterbildet. Ich werde wahrscheinlich Tango lernen und Gesangstraining, Sprechtraining, Boxen, Kampfsport machen. Alles, was mich weiterbildet. Alles das, was man eigentlich in einer Schauspielschule lernt, werde ich mir quasi durch Coachings aneignen.

Du hast jetzt schon jung mit deiner Nominierung einen beachtlichen künstlerischen Erfolg. Siehst du eine Gefahr abzuheben?

Ich sehe sie nicht bei mir, weil ich kritische, gute Freunde und eine Familie habe, die mich unglaublich auf dem Boden halten und mich normal behandeln. Und ich bin selber auch sehr vorsichtig. Das ist für mich echt das Wichtigste, dass man jetzt nicht denkt: „Du, ich bin Lola-Nominierter. Und jetzt…“ Es ist aber schwierig, nicht nur bei mir. Vor allen Dingen, wenn man so jung anfängt, glaub ich. Weil am Set drehen sich alle nur um dich. Die holen dir die Jacke, fragen dich, ob du was zu trinken willst, und du wirst abgeholt. Du wirst so hochgepusht, und du bist so wichtig, dass du dich erst selber irgendwie wieder runterholen musst. Ich mache das, indem ich mir wirklich vorstelle „wie würde ich es zu Hause machen“. Würde ich da meiner Mutter sagen: „Hol mir mal was zu trinken“ oder „Zieh mir mal die Jacke an“? Man ist natürlich am Set – keine Ahnung warum auch immer – ein anderer Typ, als wenn man da jetzt mit seinem besten Freund sitzt. Aber ich versuche immer ich zu bleiben. Ich versetzte mich dann immer in eine andere Situation: Wie würde ich das jetzt mit meiner Cousine machen? Wie würde ich mit meinem besten Freund reden? Und so rede ich dann auch mit den Fahrern und bleibe auf einer Augenhöhe. Muss dann manchmal zwar kassieren, dass die Leute einen nicht so ernst nehmen, weil man so jung ist und weil man mal wieder Faxen macht… Dann heißt es halt „Ach, der Edin, jaja, hol dir mal selber wat“ oder so. Das muss man echt so gucken, man muss die Balance finden zwischen „wir reden auf einer Augenhöhe“ und „wir respektieren uns völlig“. Das ist trotzdem irgendwie ein berufliches Verhältnis. Aber ich glaube, die Gefahr abzuheben besteht bei mir noch nicht.
Es ist auch der eigene Anspruch an mich. Zum Beispiel jetzt der rote Teppich am 26. April. Wenn ich da jetzt einen auf „Ich bin geil, und ich hab nen Anzug“ machen würde, dann könnt ich das gar nicht so genießen, dann wär ich jemand anders. Ich würde mich sehen und denken „Ey, was machst ‘n da eigentlich“. Ich nehme auch meine Mutter mit, und ich glaube, das ist ganz gut, dass ich da echt so bei mir bin. Und wenn ich lachen muss, dann lache ich, und wenn nicht, dann werde ich nicht das Kunstlächeln aufsetzen, nur weil die Fotografen das alle wollen.

Gibt es bestimmte Kollegen mit denen du in Zukunft gerne arbeiten würdest?

Also mit meinen Regisseur von „Schuld sind immer die Anderen“, Lars-Gunnar Lotz, würde ich mein ganzes Leben lang gerne arbeiten. Den würd ich nicht missen wollen. Das war so wie ein Puzzle, das matcht einfach. Wir sind echt so völlig verschieden, aber wir sind Plus und Minus, und es funktioniert einfach vollkommen. Und es war am Set so unkompliziert, wir haben uns Zeichen gegeben, und es war klar. Es ist einfach Glück, wenn das so reibungslos funktioniert.
Ich würde gerne mit Corinna Harfouch drehen. Die ist für mich ein Traum, die Frau. Die überrascht einen, die haut dann so Sachen raus und macht plötzlich was, wo man so völlig vergisst, dass es ein Film ist. Das ist natürlich immer der eigene Anspruch, dass man nicht sieht, dass ich hier grade spiele. Oder Michael Gwisdek, den ich gestern kennenlernen durfte. Oder Birgit Minichmayr. Hast du „Gnade“ gesehen? Das ist eine Lehrschule für jeden Schauspieler! Man sitzt da und guckt einfach und versucht echt mitzuschreiben so im Kopf nach dem Motto „wie macht sie das“ …das ist echt. Mit der hätt ich richtig Bock zu drehen, weil das wirklich Spaß macht, sich die Bälle so hin und herzuwerfen, wenn jemand wirklich aufmerksam ist trotz des Textes und der Vorgabe im Drehbuch und trotzdem irgendwie frei ist und spielt!
Mit Julia Brendler, mit der zweiten Hauptrolle in „Schuld sind immer die anderen“, hat das einfach total gut funktioniert. Also mit so angenehmen, super Leuten würde ich gerne arbeiten.

Du improvisierst also gerne?

Absolut. Wenn es erlaubt ist. Wenn die Szene vorbei ist, dann spiel ich so lange weiter, bis der Regisseur „danke“ sagt. Improvisieren macht mir immer Spaß. Das ist einfach ne andere Ebene. Ja, ich improvisiere sehr, sehr gern! Improvisieren ist super, wenn es funktioniert. Manchmal nehmen die Leute die Bälle nicht an oder „lassen dich nicht den König spielen“, sagt man.
Also wenn ich jetzt den Machthaber spielen muss und keiner nimmt mich ernst, dann lassen sie dich quasi „nicht den König spielen“. Es muss halt echt so ein Geben und Nehmen sein mit Aufmerksamkeit und dem anderen die Show lassen und so weiter. Aber es macht mir sehr viel Spaß.

Was machst du, wenn das nicht so ist? Wenn du merkst, dass dir jemand bewusst nicht deinen Raum gibt?

Ich versuche, das zu retten. Ich benutze immer gerne das, was da ist. Also ich blockiere mich da nicht, sondern ich nehme dann genau das und verbalisiere das auch. Was glaube ich der beste Weg ist, um nochmal zum Ernst zurück zu kommen und dem anderen bewusst zu machen, was er eigentlich grad macht, oder mir das auch selber bewusst zu machen. Also man sollte nicht aussteigen aus der Situation.

Bist du am Set eher der Ruhige, Zurückgezogene?

Es gibt Schauspieler – aber das sind dann meist glaube ich die älteren – die sich gerne distanzieren vom Set. Wenn man sechs Wochen miteinander dreht, ist das wie eine Familie und dann ist meistens Trauer angesagt, wenn es vorbei ist. Weil ich sehe die Leute, mit denen ich da gedreht habe, wahrscheinlich nie wieder. Und dann gibt’s Leute, die sich da vollkommen distanzieren, damit sie nicht trauern.
Ich geb mich da noch vollkommen hin, weil die Zeit einfach total geil ist, wenn man mit den Leuten super ist. Ich rede sehr gerne, wenn es Redebedarf gibt und wenn die Zeit und die Energie da sind. Wenn Konzentration gefragt ist, dann natürlich nicht. Ansonsten mache ich gerne mal Spaß. Ich sitze trotz irgendwie acht, neun Jahren Berufserfahrung da auch viel lieber am Set, wenn ich Pause habe, weil immer irgendwas abgeht. Ich hab immer gerne meine Sensoren überall und nehme mein Umfeld auf.

„Schuld sind immer die anderen“ ist der eindringliche dritte Langspielfilm des Regisseurs Lars-Gunnar Lotz und jedem, der anspruchsvolles Kino mit Tiefgang mag , wärmstens zu empfehlen. Er beleuchtet unter anderem das aktuelle Thema von jugendlichen Schlägern und Gewaltverbrechern von verschiedenen Seiten.

Die Verleihung des DEUTSCHEN FILMPREISES 2013 wird am 26. April 2013 ab 22.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

© RCR Annina Nusko

Artikelbild: © Laura Schleicher/FFL.de/Standbild aus „Schuld sind immer die anderen“

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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