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Echo 2013 – die Verleihung, die Sieger und die Party

Echo 2013 – die Verleihung, die Sieger und die Party

Die Toten Hosen räumen ab, ein Pandabär performt mit Doppelgängern auf der Bühne, eine Präsidentengattin singt und die Synthilegenden Depeche Mode werden gefeiert – das war der Echo 2013.

Die Messehalle in Berlin bebte, Helene Fischer schwebte an einem Seil zu Beginn der Show ein und singt „Let me entertain you“ von Robbie Williams, der nun leider doch nicht dabei war, aber in einem lustigen Einspieler einen Echo als Bester internationaler Künstler kassierte. Helene Fischer moderierte den Echo zum ersten Mal, tat dies jedoch sehr souverän und angenehmen unaufgeregt im Gegensatz zum Moderatoren Duo Barbara Schöneberger und Ina Müller im letzten Jahr.

Internationaler ist die Echo Verleihung in diesem Jahr, nach Kritik in den letzten Jahren. Kein Wunder, soll der Echo doch mit anderen internationalen Preisverleihungen wie den Brit Awards oder den MTV Video Awards mithalten, was früher nicht immer gelang. Jetzt stehen Laudatoren und internationale Stars wie Michael Bublé, Hurts (Sänger Theo Hutchcraft nach einem „Sturz“ mit rot unterlaufenem Auge) oder Katie Melua auf der Bühne und überreichen Preise. Und von denen gab es reichlich, in 27 Kategorien wurde der Echo 2013 verliehen.

Die Gewinner des Abends waren die Toten Hosen mit insgesamt vier Echos (beim dritten Preis wollte Frontmann Campino eigentlich weinen – ließ es aber dann doch) sowie Cro, Unheilig und die Sängerinnen Lana del Rey und Helene Fischer mit je zwei Trophäen. Cro, natürlich mit seiner Pandamaske, wollte sich gemäß der Anzahl der eingeheimsten Echos immer weiter entkleiden, was nach zwei Awards aber ein jähes Ende fand. Stattdessen sang er mit lauter Doppelgängern auf der Bühne seinen Song „Einmal um die Welt“.

Die Highlights des Abends waren der Auftritt von Carla Bruni, die jeden mit ihrem lässigen Gitarrenspiel und ihrem französischen Chanson über ihren Mann, den ehemaligen Präsidenten Nicolas Sarkozy bezauberte, Emeli Sandé, die ihren Song „Read all about it (Part III)“ mitten im Stehplatzbereich zwischen dem Publikum sang und überaus stimmgewaltig war und natürlich die Elektrohelden Depeche Mode mit ihrem Song „Heaven“ sowie die Rockversion der Toten Hosen zu „Heute hier morgen dort“ von Hannes Wader (der den Echo für das Lebenswerk von Reinhard Mey überreicht bekam) zum Abschluss lautstark performten.

Bei der Aftershowparty im Palais am Funkturm wurde von den Stars noch der ein oder andere Drink gekippt. Auch die Schauspielerinnen Simone und Sophia Thomalla waren mit ihren Partnern Simon Heinevetter und Till Lindemann von Rammstein da und amüsierten sich prächtig. Später gesellte sich noch Simones Exfreund und Schauspieler Sven Martinek dazu.

Das Feiern ließen sich auch folgende Stars nicht entgehen: David Garrett, The Boss Hoss, Silbermond, Max Raabe, Peter Maffay, Jimmy Blue und Wilson Gonzalez Ochsenknecht, H.P. Baxxter von Scooter, Peter Plate von Rosenstolz, Pietro Lombardi, Luca Hänni, Mareile Höppner, Mandy Capristo, Sänger Patrick Nuo, Sasha alias Dick Brave, Jorge Gonzalez, der neue Tatort-Star Fahri Yardim, Dschungelstar Oliva Jones und natürlich die Abräumer des Abends Die Toten Hosen.

Die Preisträger

Alle Gewinner des Echos auf einen Blick:

Künstler Rock/Pop National: David Garrett

Künstler Rock/Pop International: Robbie Williams

Künstlerin Rock/Pop National: Ivy Quainoo

Künstlerin Rock/Pop International: Lana Del Rey

Gruppe Rock/Pop National: Die Toten Hosen

Gruppe Rock/Pop International: Mumford & Sons

Deutschsprachiger Schlager: Helene Fischer

Volkstümliche Musik: Santiano

Hip-Hop / Urban National / International: Cro

Electronic / Club / Dance National / International: Deichkind

Rock / Alternative National: Unheilig

Rock / Alternative International: Linkin Park

Crossover National / International: Wise Guys

Newcomer National: Cro

Newcomer International: Lana Del Rey

Hit des Jahres: Die Toten Hosen

Erfolgreichster nationaler Act im Ausland: Unheilig

Musik-DVD-Produktion National: Helene Fischer

Live-Act National: Peter Maffay

Bestes Video National: Lena

Radio ECHO: Roman Lob

Medienpartner des Jahres: FluxFM

Handelspartner des Jahres: expert

Produzent / Produzentin National: Vincent Sorg und Die Toten Hosen

Würdigung des Lebenswerkes: Hannes Wader

Kritikerpreis National: Kraftklub

Ehrenecho für soziales Engagement: Daniel Barenboim

Lifetime-Achievement-Award International for Outstanding Contribution to Music: Led Zeppelin

© RCR Nadin Hornberger

 

Über Nadin

Nadin Hornberger liebt Promi-Geschichten sowie das Kino über alles und wird nicht müde, Events in der Hauptstadt zu besuchen. Dazu gehören auch Konzerte, vornehmlich im Rock-, Pop- und Elektrobereich, sowie Theaterpremieren und Vernissagen.

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