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Glasperlenspiel in Berlin – Ein Interview

Am 10. Mai 2013 ist es für Glasperlenspiel und ihre Fans so weit. Ihr neues Album ‚Grenzenlos‘ kommt auf den Markt. Aus diesem Anlass  habe ich die Band, die spätestens seit ihrem mit Gold ausgezeichnetem Debütalbum ‚Beweg dich mit mir‘ und ihrem Hit ‚Echt‘ national bekannt ist, für RedCarpetReports in Berlin getroffen.

Im Interview haben die beiden Künstler Carolin Niemczyk und Daniel Grunenberg mir einiges darüber erzählt, worum es in ihrer neuen Single geht, was sich zum ersten Album verändert hat und was sie nach ihrer Tour, die im Juni endet, noch so alles geplant haben.

Doch trotz der Vorfreude auf ihr Album war auch für Glasperlenspiel der Auftritt am Sonntag bei dem Benefizkonzert für Jonny K. ‚I am Jonny – Stimmen für unseren Bruder‘ nicht einfach.

Carolin: „Es war auf jeden Fall ein anderer Auftritt als sonst, aber ich fand die Aktion an sich sehr gut, weil sie einfach die jungen Leute wachgerüttelt hat und gesagt hat, dass sowas nicht passieren darf! Und wir fanden es gut, dass wir Jonnys Familie damit auch ein Stück weit helfen konnten.“

Beim Benefizkonzert habt ihr auch eure neue Single ‚Nie vergessen‘, die ab dem 26. April erhältlich ist, gesungen. Worum geht es in dem Song?

Carolin: „Es geht um zwei Menschen, die sich treffen und die beste Zeit ihres Lebens haben. Also man hat quasi seinen Seelenverwandten gefunden und verbringt mit ihm die allerbeste Zeit seines Lebens und nimmt aus dieser Zeit viel mit. Aber man muss sich dann aus irgendeinem Grund doch wieder trennen. Und mit dem Song wollten wir diese positive Melancholie rüberbringen.“

Daniel: „Genau. Dass man einen Menschen auch einfach so vermissen kann und auch die Zeit mit ihm, weil sie einfach so besonders war, dass man sie sich wieder herbei wünscht. Und wir haben dazu auch ein super cooles Video gedreht, wie wir finden. Wir waren in Lissabon, und es ist alles genauso geworden, wie wir es haben wollten. Und es war uns auch einfach super wichtig, das genauso rüber zu bringen, und deshalb sind wir sehr, sehr happy.“

Ich habe auf einer Internetseite folgende Aussage über euer neues Album gelesen: „Grenzenlos“ ist eine Sammlung ehrlicher und überaus persönlicher Songs, auf dem die beiden jungen Künstler ihrer musikalischen Linie treu bleiben und doch gleichzeitig auch viel weiter gehen als bisher.‘ Würdet ihr sagen, dass die Aussage über das Album zutrifft?

Daniel: „Ja, auf jeden Fall. Wir nennen das auch immer so ein bisschen „Glasperlenspiel 2.0“, unser Tagebuch 2.0, also man kann auf jeden Fall sagen, dass die Aussage sehr treffend ist.“

Carolin: „Wir haben auf jeden Fall noch mehr von uns erzählt. Beim ersten Album ist es ja immer so, man hat das noch nie gemacht, man ist sich ein bisschen unsicher in manchen Sachen. Also wir haben schon über Sachen geschrieben, die wir erlebt haben, aber diesmal war es einfach noch ein bisschen persönlicher. Man hat sich auch ein bisschen mehr getraut und hat mehr von sich preisgegeben. Und einfach das von der Seele geschrieben, was einen beschäftigt. Und das merkt und hört man auch, glaub ich.“

Und musikalisch? Gibt es da irgendwelche Veränderungen?

Daniel: „Auf jeden Fall. Es ist sowohl elektronischer, als auch organischer geworden. Genau dieser Aspekt ist sehr spannend gewesen. Und auf den Konzerten wird es auf jeden Fall einige Veränderungen geben. Verraten wir natürlich noch nicht. Deshalb am besten einfach vorbei kommen und sich das anschauen.“

Im April startet eure Tour. Gibt es irgendwas worauf ihr euch besonders freut?

Daniel: „Wir freuen uns darauf, diese Platte jetzt einfach live auf die Bühne zu bringen. Wir waren jetzt ungefähr drei, vier Monate im Studio und jetzt ist die Zeit, in der wir sagen, wir wollen rauf auf die Bühne. Es ist eine kleine Tour, aber wir freuen uns sehr darauf, das Album so präsentieren zu können.“

Und wie geht 2013 nach der Tour für euch noch weiter?

Daniel: „Nachdem die Tour vorbei ist, stehen ganz ganz viele Sommerfestivals an, und im Herbst gibt’s dann nochmal eine eigene Tour. Und wir hoffen, dass das Jahr dann genauso gut endet wie es angefangen hat. Aber wir sind da guter Dinge.“

© RCR Melina Schmidt

Photos: RCR Christian  Behring

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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