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Heiß – heißer – Kings of Leon in Frankfurt

Bei schweißtreibenden 30 Grad Außentemperatur und gefühlten tausend Grad Innentemperatur in der Frankfurter Festhalle brachte die US-amerikanische Band Kings of Leon am Mittwoch die Wände zum Beben.

Auch wenn für einige aufgrund der übermäßigen Hitze das Konzert leider schon beendet war, bevor es angefangen hatte, war die Halle noch brechend voll, und die Band schaffte es, die überhitzten und trägen Gemüter während des Konzerts in Ekstase zu versetzen. Ihren Höhepunkt fand die Stimmung im Publikum und auf der Bühne natürlich bei den als Zugabe gespielten Hits der Band „Use Somebody“ und „Sex on fire“, bei welchen man vor lauter euphorischem Mitgesang des Publikums die Band selber nur noch im Hintergrund vernahm – was der Begeisterung der Masse aber keinen Abbruch tat.

Die Menge fächelte sich selber oder gegenseitig Luft zu, und von den etwas weniger heißen Sitzplätzen aus glich die Festhalle nun einem Bienenstock. Es wuselte und fächelte, und die Stimmung flirrte nur so durch die Luft. Und das, obwohl die vierköpfige Band kaum Show machte auf der Bühne. Sie füllten die Halle ohne jegliche Anstrengung – mit wenigen Worten ans Publikum und vielen guten Songs – mit überschäumender Energie. Die Menge badete im Schweiß und ließ sich von den Gitarrensounds umhüllen.  Sie feierte Kings of Leon bis zum letzten Lied.

70 Minuten ohne Pause rockten die Brüder Caleb, Jared und Nathan Followill zusammen mit Cousin Matthew Followill  auf der Bühne und verließen die Festhalle am Ende genauso nassgeschwitzt, durstig nach Luft und in überschwänglicher Laune nach einem großartigen Konzert, wie jeder andere Fan auch.

© RCR Karolin vom Dahl

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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