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Neu im Kino: Der Teufelsgeiger

Seiner Musik und seinen Augen kann keine widerstehen! Ein teuflisch guter Film mit David Garrett in der Hauptrolle.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht der gefeierte Geigenstar des 19. Jahrhunderts: Niccolò Paganini (verführerisch: David Garrett). Ruhm, Skandale und Geheimnisse kreisen um den Virtuosen. Sein undurchschaubarer Manager Urbani (Jared Harris) will ihn noch reicher und berühmter machen (oder doch sich selbst?).
Währenddessen setzen der britische Impresario John Watson (Christian McKay) und seine Geliebte Elisabeth Wells (Veronica Ferres) alles aufs Spiel, um den großen Star nach London zu holen.
Nach langem Hin und Her schafft es Urbani, den faulen und erfolgsverwöhnten Paganini endlich in die britische Hauptstadt zu locken. Die Journalistin Ethel Langham (Joely Richardson) wittert ihre Chance auf die perfekte Story.
Durch die großen Menschenmassen vor Paganinis Hotel ist er gezwungen, bei Watson und seiner Familie unterzukommen. Dort begegnet er der hübschen und talentierten Tochter seines Gastgebers Charlotte (Andrea Deck) und wird von ihrer klaren Stimme und ihrem unschuldigen Wesen verzaubert. Da diese Liebe ein Hindernis in Paganinis Karriere sein könnte, schmiedet Urbani einen Plan, der von dem Teufel persönlich stammen könnte.

Der_Teufelsgeiger_PlakatDa passt die Rolle des berühmten Paganini doch tatsächlich zu 100 Prozent. Wer sonst als der in Aachen geborene David Garrett könnte den Geiger besser verkörpern als der mehrfach ausgezeichnete Violonist  (Echo, Goldene Kamera, Goldene Feder)? Beide Genies verbindet die Liebe zur Musik, der Ehrgeiz und der Erfolg bei Frauen. Es ist der erste Film und die erste Hauptrolle für den erfolgreichen Musiker. Der Film beinhaltet tolle Musikstücke, die Gänsehaut hervorrufen. „Die Musik soll die Story verstärken und umgekehrt. Das ist die optimale Symbiose“, schwärmt Garrett.

Neben dem Debütanten sind um ihn herum talentierte und erfahrene Schauspieler versammelt worden. Allen voran der Brite Jared Harris (Der seltsame Fall des Benjamin Button, Lincoln, City of Bons), der als skrupelloser Manager für Unruhe sorgt und womöglich der eigentliche Teufel der Story ist.

Die deutsche Schauspielein Veronica Ferres, die zu der beliebtesten und erfolgreichsten Liga Deutschlands gehört, verkörpert die ehrgeizige Geliebte von Watson, die trotz allem hinter ihrem Mann steht. Auch Ferres´ klare Stimme bekommt hier ihren Einsatz.

Die Überraschung des Films ist allerdings Andrea Deck, in die sich Paganini verliebt. Der Regisseur war sofort begeistert von der aus Detroit stammenden Schauspielerin. „Für Charlottes Part brauchten wir eine junge Frau mit einer überragenden Sopranstimme, die das Gefühl von Frische und Unschuld transportiert (damit der Teufel sie korrumpieren kann). Ich traf mich mit Andrea, sie sang vor, und wir waren uns alle gleich einig, dass sie die ideale English Rose sei. Ich habe nicht den geringsten Zweifel, dass ihr eine glanzvolle Karriere bevorsteht.“

„Der Teufelsgeiger“ hat alles für den Erfolg – überragende Filmmusik, grandiose Schauspieler, einige Sexszenen und einen unverschämt gut aussehenden Meister an der Geige! Teuflisch gut und ergreifend!

Ab 31.10.2013 im Kino

© RCR Katja Jeroschina

 

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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