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Review: Gambit – Der Masterplan

Im neuen Streifen des Regisseurs Michael Hoffmann („Ein russischer Sommer“) kommen die Top-Stars des heutigen Hollywoods zusammen: Colin Firth als ein ruhiger Kunstkurator, Alan Rickman in der Rolle eines arroganten Bosses, Tom Courtenay als Major Wingate und Stanley Tucci als der deutsche Kunstexperte Martin Zaidenweber. Frischen Wind verleiht die charmante und attraktive Cameron Diaz mit ihrer Filmfigur PJ Puznowski.

Bei dieser tollen Schauspielliga muss auch eine tolle Handlung her. Und bitte, die Drehbuchautoren Joel und Ethan Coen („The Big Lebowski“) enttäuschen die Zuschauer nicht.

Der Kunstautor Harry Deane will sich nicht mehr demütigen lassen. Er will sich an seinem undankbaren und exzentrischen Chef Lionel Shabandar rächen. Der reichste Mann Englands ist ein großer Liebhaber von Claude Monets Kunstwerken. Schon lange will er das Gemälde „Heuschober in der Abenddämmerung“ besitzen, das jedoch als verschollen gilt. Hier sieht Harry nun endlich seine Chance zur geplanten Rache. Er lässt das Bild von seinem alten Freund Major Wingate fälschen und engagiert die Texanerin PJ Puznowski als Lockvogel. Bis ins kleinste Detail durchdenkt Harry seine Idee, und sie funktioniert tatsächlich. Wäre da nur nicht ein kleines Problem: Der Plan geht leider nur in Harrys Kopf auf, denn das wahre Leben hält so manche Überraschungen für ihn bereit.

Der Film spielt perfekt mit dem schmalen Grad zwischen Realität und Fantasie. Was echt und gegenwärtig scheint, ist in Wirklichkeit ein Produkt von Harrys fantasievollen Kopfkino. So wird der Zuschauer immer wieder in die Irre geführt und muss sich mehrmals neu orientieren. Es bleibt bis zum Schluss offen, ob der „Masterplan“ aufgehen oder Harry auf die Nase fallen wird.

Fazit: Von den tollen Darstellern bis zur witzigen und frischen Handlung – der Film ist ein gutes Gesamtpaket. Die amüsante Komödie ist auf jeden Fall sehenswert.

Ab 20. Juni 2013 im Kino.

© RCR Katja Jeroschina

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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