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Review: Lost Place

Bei einer Geocache-Schatzsuche wollen sich Daniel (François Goeske) und Elli (Jytte-Merle Böhrnsen) näher kennen lernen. Mit dazu kommen Ellis beste Freundin Jessi (Josefine Preuß) und Daniels Kumpel Thomas (Pit Bukowski). Die vier betreten verbotenerweise einen verlassenen Campingplatz, an dem plötzlich seltsame und beängstigende Dinge passieren. Als ein geheimnisvoller Mann (Anatole Taubman) in einem Strahlenanzug auftaucht, wollen die Jugendliche wieder nach Hause aufbrechen. Doch so einfach entkommt keiner aus dem Sperrgebiet im Pfälzer Wald. Ein Kampf um Leben und Tod startet.

Da haben der Regisseur und Drehbuchautor Thorsten Klein und seine Kollegin Lena Vurma ein bis zur letzten Minute spannendes 3D Abenteuer kreiert, das auf wahren Begebenheiten beruht. Der 3D-Effekt ist dabei ein bewusst eingesetztes Mittel, wie Thorsten Klein erklärt. „Der Film spielt mit dem Entdecken, geheimer faszinierender Orte, im selben Maße, in dem Daniel seine Gefühle entdeckt. Das ganze Universum von Lost Place spiegelt Daniels Innenwelt. Deswegen war es faszinierend, den Bildern auch die Größe zu geben, die sie brauchen.“

Der Film lässt auch nach dem Kinobesuch nicht los und bringt einen Nachgeschmack mit sich. „Lost Place ist ein Film, der die Leute unterhält, dessen erzählerischer Kern aber auch stark genug ist, dass der Zuschauer ihn nach dem Kinobesuch mit nach Hause nimmt“, betont Vurma.

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In den Rollen überzeugt ein toll zusammengestelltes Ensemble aus talentierten Nachwuchsschauspielern. François Goeske (Französisch für Anfänger) kann bereits einen Wild And Young vorzeigen, und die in Hamburg geborene Jytte-Merle Böhrnsen hat in diesem Sommer eine Nebenrolle in „Grossstadtklein“ ergattert.

Eine der erfolgreichsten Jungschauspielerinnen Deutschlands ist Josefine Preuß (Schloss Einstein, Türkisch für Anfänger, Das Adlon). Sie beweist wieder ein gutes Händchen für eine passende Rolle und verkörpert ihre Figur der plötzlich verschwundenen Jessi mit viel Hingabe und Leichtigkeit.

Pit Bukowski spielt den trotteligen, aber liebenswerten Thomas, der ein Auge auf Jessi geworfen hat. Bukowski spielt ebenfalls neben Böhrnsen in „Grossstadtklein“. 

Fazit: Ein Film mit einem außergewöhnlichen Thema, das erst einmal verdaut werden muss. Der 3D-Effekt verstärkt die Spannung, ist jedoch kein Muss. Die Story lebt von den talentierten Schauspielern und den unerwarteten Wendungen.

Kinostart 19.9.2013

© RCR Katja Jeroschina

 

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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