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„Unsere Mütter, unsere Väter“ – Fünf Freunde im Krieg

Sie waren fünf Freunde. Wie im Romanklassiker von Enid Blyton müssen sie einige Abenteuer überstehen. Langsam aus den Kinderschuhen hinausgewachsen erkennen sie aber, dass das besagte Abenteuer der 2. Weltkrieg ist und das es im wahren Leben nicht immer ein Happy End geben muss.

Wilhelm, sein Bruder Friedhelm, Charlotte, Greta und Viktor sind die besten Freunde, voller Hoffnungen und naiver Träume. Der ZDF-Film „Unsere Mütter, unsere Väter“ beschreibt ihre unterschiedlichen Geschichten und Positionen während des Krieges, der die unterschiedlichsten Opfer fordert: Manche sterben innerlich und werden erst im Krieg zum Krieger, stehen im Konflikt zwischen Pflicht und Moral oder werden zu Mitläufern. Egal welche Rolle die fünf Freunde einnehmen, eins haben sie gemeinsam: der Krieg verändert sie für immer.

Der ZDF-Dreiteiler, der am 17., 18. Und 20. März um 20.15 Uhr ausgestrahlt wird, versucht anhand der fünf fiktiven Geschichten für den Zuschauer fühlbar und fassbar zu machen, was dieser Krieg bedeutet haben muss – an der Front und zuhause.

Tom Schilling sagte über den Film: „Ich habe eigentlich Angst vor Dreiteilern, dieser hier war aber so schonungslos und treffend, dass ich mitmachen musste, man merkt: Hier geht es um etwas.“ Katharina Schüttler fand spannend, dass „…es nicht um eine klassische Opfer- oder Heldendarstellung ging, sondern dass aus ganz normalen Menschen Täter und Mitläufer wurden.“

„Unsere Mütter, unsere Väter“ regt zum Nachdenken an. Wie hätte man sich selbst verhalten? Welche Meinung hätte man damals vertreten, und hätte man genug Courage und Mut bewiesen?

„Katharina Schüttler sagt abschließend: „Ich empfinde es als ein großes Geschenk, auf diese Weise Einblick in eine vergangene Zeit zu bekommen“. Und die Zuschauer werden ihr nach dem Film sicherlich Recht geben.

© RCR Lisa Schwiemann

Fotos © ZDF /David Slama und RCR Julia Engel

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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