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Der 11. DEUTSCHE HÖRFILMPREIS 2013

In Berlin wurde in der vergangenen Woche der Deutsche Hörfilmpreis in vier Kategorien vergeben. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband zeichnete zum elften Mal Filmproduktionen aus, die mit Hilfe der Audiodeskription Nicht-Sehenden die Möglichkeit bieten, Filme auch ohne Bild erleben zu können. Die Gala im historischen Atrium der Deutschen Bank Unter den Linden wurde von Dunja Hayali moderiert, für die musikalischen Highlights sorgten die vier Damen des Quartetts Salut Salon.  Drei der Preise werden von einer Jury vergeben, über den vierten Preis entscheidet das Publikum. Die Jury unter dem Vorsitz des blinden Musik-Kabarettisten Dr. Dietrich Plückhahn komplettierten Moderatorin und Schauspielerin Nina Eichinger, Angelika Krüger-Leißner,  Stv. Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien, die Schauspielerin und Regisseurin Brigitte Grothum, die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Claudia Roth, der Filmredakteur Lars-Olav Beier (Der Spiegel), Reinhard Glawe (Bert-Mettmann-Stiftung), Hans Joachim Krahl vom Präsidium des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes sowie der Regisseur und Grimme-Preisträger Lars Kraume.

In der Kategorie TV setzte sich die WDR-Produktion „Der letzte schöne Tag“ gegen vier weitere Nominierungen durch. Das Filmbeschreiberteam wurde von Martin Burike, Nicole Engeln und Stefan Zeh vertreten. Sie nahmen den Preis gemeinsam mit Schauspielerin Natascha Paulick, Produzent Eric Moss sowie Marianne Wegmann und Stefan Moll (beide WDR) aus den Händen von Laudatorin Eva Habermann entgegen.

Der französische Kinohit „Ziemlich beste Freunde“ erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Kino. Die Laudatio hielt Schauspieler Roman Knižka, der den Preis an die Filmbeschreiberinnen Susanne Linzer-Elsässer, Evelyn Sallam und Uta-Maria Torp überreichte sowie an die Synchronsprecher der beiden Hauptfiguren Frank Röth und Sascha Rothermund. Frank Röth verlas ein bewegendes Grußwort von Philippe Pozzo di Borgo, dessen Lebensgeschichte im Film erzählt wird.

Druck

Ein Sonderpreis der Jury für die besondere Qualität der Filmbeschreibung ging an den Kinofilm „9einhalbs Abschied“. ThomasAgerholm erhielt den Preis gemeinsam mit Regisseurin Halina Dyrschka und den Schauspielern Ben und Tim Litwinschuh sowie den Filmbeschreiberinnen Uta Borchert, Uta-Maria Torp und Susanne Linzer-Elsässer. Die Laudatio hielt Nina Eichinger.

Im Anschluss wurde der Publikumspreis an den Kinofilm „Türkisch für Anfänger“ übergeben, der sich nach einer beindruckenden Voting-Welle auf Facebook mit 75 % Prozent der Stimmen durchgesetzt hatte. Die blinde Schwimmerin und mehrfache Paralympics-Gewinnerin Daniela Schulte übergab den Preis an Burt Neubervon Highlight Communications/ Constantin Film. An seiner Seite freuten sich Bernd Benecke vom Bayerischen Rundfunk, die Schauspieler Pegah FerydoniArnel Taci und Katharina Kaali sowie die Filmbeschreiber Alexander Fichert und Roswitha Röding über die Auszeichnung.

Unter den Gästen war weitere Prominenz vertreten, darunter der ARD-Vorsitzende Lutz Marmor, der Berliner Finanzsenator Dr. Ulrich NußbaumSina Tkotsch, US-Sängerin Consuelo Costin, Hansa Czypionka, Thorsten Merten, Lisa Maria Potthoff, Jochen Schropp, Nadine Möllers, Jan Sosniok, Ina WeisseEleonore Weisgerber, und Anastasia Zampounidis.

© RCR Sascha Böge

 

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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