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TV-Tipp: Aus Vatertag wird „KATERTAG“

Die kulturgeschichtliche Bedeutung der Katze lässt sich bis ins alte Ägypten zurückverfolgen, wo sie als heiliges Tier verehrt wurde. Längst ist sie im Mainstream angekommen, hat die Popkultur und das Internet quasi ohne Gegenwehr erobert. Katzenvideos und -fotos sind auf Facebook, Youtube und Tumblr allgegenwärtig. Höchste Zeit diesem weltumfassenden Phänomen mit der gebührenden Neugier und Wertschätzung zu begegnen – mit einem ganzen Tag voller Programm von, für und über Katzen. Und welches Datum wäre besser dafür geeignet als der 9. Mai? Denn so wird aus dem Vatertag der „Katertag“. Von morgens bis nachts, wenn alle Katzen grau sind, dreht sich in Spielfilmen, Cartoons, Dokumentationen und Magazinen alles um Hauskatzen und ihre wilden Artverwandten.

Der Katertag startet um 8.20 Uhr stilecht mit „Der gestiefelte Kater“, gefolgt von „Die Bremer Stadtmusikanten“, zwei Neuverfilmungen der Märchenklassiker aus dem Hause Grimm. Danach bekommt es „Shaun das Schaf“ in einer Episode der gleichnamigen Stop-Motion-Cartoon-Serie mit faul-gefräßigen Katze Pidsley zu tun, bevor „Der rosarote Panther“ in fünf Abenteuern aus drei Jahrzehnten sein Unwesen treiben darf. Um 10.50 Uhr liefern sich Hannelore Hoger und Götz George im Fernsehfilm „Die Katze“ einen erbitterten Ehekrieg um genau diese. Auch Eva Mattes und Robert Atzorn erleben ab 13.25 Uhr in „Das Glück ist eine Katze“, dass ein solcher Vierbeiner nicht unbedingt beziehungsstiftend sein muss und vielmehr zum Anlass eines handfesten Nachbarschaftsstreit werden kann.

Bremer Stadtmusikanten
„Die Bremer Stadtmusikanten“

Der Nachmittag in Einsfestival steht ganz im Zeichen „echter“ Katzen und ihrer Artverwandten. Dokumentationen wie „Wildkatzen – Versteckt in Deutschlands Wäldern“ um 15.30 Uhr und im Anschluss „Königstiger – Kampf ums Überleben“ gewähren seltene Einblicke in das Leben kleiner wie großer Exemplare, die zum Teil vom Aussterben bedroht sind. So stellt der Filmemacher S. Nallamuthu ein
Projekt zum Schutz der letzten noch lebenden Königstiger in Indien vor.

Katze
„Königstiger“

Zum Start in den mit Highlights gespickten Abend ist auch in EINSWEITER – dem Magazin für Veränderung um 20.01 Uhr – diesmal alles für die Katz. Hochspannung mit einem unerschrockenen tierischen Helden verspricht dann um 20.15 Uhr der gezeichnete Katzenkrimi „Felidae“ nach dem Bestseller von Akif Pirinçci und mit den Stimmen von Ulrich Tukur, Mario Adorf, Klaus Maria Brandauer und Helge Schneider. Um 21.35 Uhr heißt es dann „Miau! Was mit Katzen“, wenn Comedienne und Moderatorin Christiane Olivier einen anarchisch-wilden Streifzug durch das knallbunte Revier der Popkultur aus Katzensicht unternimmt. Hier können die Zuschauerinnen und Zuschauer auch nach den in den vergangenen Wochen eingesandten Videos und Fotos ihrer geliebten pelzigen Freunde Ausschau halten. Danach versucht die Reportage „Hund oder Katze – wer ist klüger?“, mit wissenschaftlicher Sorgfalt eine objektive Antwort auf diese leidenschaftlich diskutierte Frage zu geben.

Zum Abschluss des Katertags zeigt Einsfestival in deutscher Erstaufführung „The Future“ von Regisseurin, Schauspielerin und Autorin Miranda July. In diesem Porträt eines Paares aus der Generation 30 plus wird ein verletzter Kater nicht nur zum Dreh- und Angelpunkt der bereits gescheiterten Beziehung, sondern als kommentierender Erzähler auch zum heimlichen Star dieses wunderbar lakonischzärtlichen Films – eine Perle des US-amerikanischen Independent-Kinos, das zu den absoluten Publikumslieblingen zahlreicher internationaler Filmfestivals gehörte.

© ARD Einsfestival

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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