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Sir Michael Caine mit dem CineMerit Award 2013 geehrt

Das FILMFEST MÜNCHEN ehrte am 1. Juli 2013 im Rahmen einer Gala in der BMW Welt den britischen Schauspieler Sir Michael Caine, der in weit mehr als 100 Filmen mitwirkte, mit dem CineMerit Award. Die Festivalleiterin Diana Iljine sagte hierzu: „Michael Caine ist legendär. Nur ganz wenige Schauspieler stehen schon so lange vor der Kamera und sind dabei so vielseitig und wandlungsfähig wie er. Wir sind unglaublich stolz, eine solch herausragende Persönlichkeit des internationalen Filmschaffens in München auszeichnen zu können.“ Zahlreiche Prominete wie Mario Adorf, Michael Ballhaus oder Sunnyi Melles nahmen am gesetzten Essen teil. Die Laudatio für Michael Caine wurde von Senta Berger gehalten. Für einen kleineren Eklat sorgte im Vorfeld die Schauspieler-Ikone der 70er Jahre, Helmut Berger. Dieser kam ohne Einladung zur Gala und wollte mit Michael Caine an einem Tisch sitzen. Da ihm dies verständlicherweise verwehrt wurde, stellte sich Helmut Berger protestierend vor den Pressecounter.

Zu Ehren des Preisträgers zeigte das FILMFEST MÜNCHEN in einer Hommage fünf Filme mit Michael Caine, darunter Woody Allens „Hannah und ihre Schwestern“ sowie Lasse Hallströms „Gottes Werk und Teufels Beitrag“, für die Caine jeweils mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.

Michael Caine nahm nicht nur den Award entgegen, sondern stellte zuvor in München auch seinen neuesten Kinofilm „Mr. Morgan’s Last Love“ vor, den das FILMFEST MÜNCHEN als Europa-Premiere zeigte. In dem neuen Film der deutschen Regisseurin Sandra Nettelbeck („Bella Martha“) spielt Caine einen einsamen amerikanischen Witwer in Paris, für den sich durch die zufällige Bekanntschaft mit einer jungen Französin (Clémence Poésy) das Leben noch einmal entscheidend verändert.

Sir Michael Caine, geboren 1933 als Maurice Joseph Micklewhite, Jr., wuchs in London in bescheidenen Verhältnissen auf. Unter dem Künstlernamen Michael Caine arbeitete er sich von kleinen Rollen im Theater und Film hoch zu einem der profiliertesten und erfolgreichsten Charakterdarsteller seiner Generation.

Seinen Durchbruch erlebte er Mitte der 1960er Jahre mit seiner ersten Hauptrolle in „Zulu“ (1964). Die Rolle als Arme-Leute-Casanova „Alfie“ (1966) brachte ihm seine erste Oscar-Nominierung ein. Im Laufe seiner langen Karriere wurde Michael Caine zweimal mit dem Oscar ausgezeichnet und erhielt insgesamt vier Oscar-Nominierungen als bester Hauptdarsteller. Dazu kamen zahlreiche weitere Auszeichnungen, darunter mehrere Golden Globes und BAFTA Awards. Im Jahr 2000 wurde er von der englischen Königin zum Ritter geschlagen.

Caine arbeitete nicht nur mit sehr vielen namhaften Regisseuren. Die Liste der Kollegen, mit denen er gemeinsam vor der Kamera stand, liest sich wie das Who is who von 50 Jahren Hollywood: angefangen von Anthony Quinn, Omar Sharif, Elizabeth Taylor und Shirley McLaine bis hin zu Nicole Kidman, Scarlett Johansson, Anne Hathaway, Leonardo DiCaprio und Christian Bale.

Mit dem CineMerit Award ehrt das FILMFEST MÜNCHEN seit 1997 herausragende Persönlichkeiten des internationalen Filmschaffens für ihre Verdienste um die Filmkunst. Bisherige Preisträger waren unter anderen Schauspieler wie John Malkovich und Julie Christie sowie Regisseure wie Michael Haneke, Barry Levinson und Milos Forman.

© RCR Yannik Bikker

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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