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Tatort: WILLKOMMEN IN HAMBURG mit Til Schweiger

Einen gelungenen Einstand feierte Til Schweiger am Sonntagabend als neuer Tatortkommissar in „Willkommen in Hamburg“. In der Rolle des Nick Tschiller, einem Ex-SEK Beamten aus Frankfurt, sprengt er einen Mädchenhändler-Clan und befreit blutjunge osteuropäische Zwangsprostituierte. Die Routineüberprüfung in einem Haus nach verdächtigen Personen endet im Blutbad. Gastdarsteller Arthur Abraham, der einen abgebrühten Kriminellen vom Astan-Clan spielt, muss als erster ins Gras beißen. Sein Partner Yalcin Gümer (Fahri Yardim) wird mit einem Beindurchschuss ins Krankenhaus eingeliefert. Nick erhält wegen seines eigenmächtigen Vorgehens von seinem Chef Holger Petretti (Tim Wilde) unvermittelt eine Standpauke: „Bei uns werden die Verdächtigen festgesetzt und dann verhört.“

Bei den weiteren Ermittlungen ist Nicks Partner, der für längere Zeit verletzt im Krankenhaus liegt, eine große Hilfe. Aufgrund seines technischen Sachverstandes kann er Nick über Handy immer mit den neusten Informationen versogen. Alles andere muss er alleine hinbekommen, was für ihn nicht so leicht ist. Mit Köpfchen und vor allem körperlichen Einsatz bringt er seine Gegner alle zur Strecke. Sein Gegenspieler ist sein früherer Kollege Max Brenner (Mark Waschke), der zwischenzeitlich die Seiten gewechselt hat und sehr undurchsichtig wie auch facettenreich agiert. Am Ende siegt die Gerechtigkeit.

Mit spektakulären Prügel-, Schieß- und Actionszenen sowie einer Prise Selbstironie konnte der Tatort mit Til Schweiger sehr beeindrucken. Auch wenn man zuweilen das Gefühl hatte, „Willkommen in Hamburg“ könnte eine gute „Stirb langsam“ Adaption sein, ist das Debüt von Til Schweiger gelungen. Es bleibt zu hoffen, dass es noch mehr Folgen mit ihm geben wird. Welche Meinung habt ihr zum neuen Tatort?

© RCR Yannik Bikker

© NDR Presse / Marion von der Mehden

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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