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Steve Winwood im Berliner Admiralspalast

Am vergangenen Freitag abend, genau zwei Monate nach seinem 65. Geburtstag, gab Steve Winwood mit seiner Band ein Konzert im Admiralspalast.

Steve Winwood, der seit 50 Jahren auf der Bühne steht, und aus dessen Feder Hits wie „Keep on Running“, „Gimme some lovin`“ oder „Valerie“ stammen,  kam ganz bescheiden auf die Bühne, nahm seinen Platz an den Keyboards ein.

In den folgenden knapp zwei Stunden bot er in 14 Songs einen Querschnitt seiner Karriere. Sowohl Songs aus der Zeit bei der Spencer Davis Group, Blind Faith und Traffic als auch Hits seiner Solo-Alben waren dabei. Ein Muß waren natürlich die Titel „Back in the high life again“ und „Higher Love“ aus dem 86er Album, für das er zwei Grammys bekam.

Das Publikum, das natürlich überwiegend aus der selben Generation wie Steve Winwood stammte,  hielt sich anfangs mit Applaus etwas zurück. Da Steve Winwood nicht zu der Art von Künstlern gehört, die sich selbst in den Mittelpunkt stellt, sondern eher wie ein Mitglied der eigenen Band wirkt und die Musik für sich sprechen läßt, brauchten beide eine Weile, um miteinander warm zu werden. Aber je länger das Konzert dauerte, desto stärker wurde auch der Applaus.

Als dann die Zeit für die Soli der einzelnen Musiker kam, waren die Fans schließlich voll dabei.

Letzter Titel vor den Zugaben war „Keep on running“, das Konzert beendet wurde durch die beiden Titel „Dear Mr. Fantasy“ und „Gimme some lovin´“, das mehr nach einer Version der Blues Brothers als der Spencer Davis Group klang. Überhaupt wirkte das Konzert durch die neuen Arrangements wie aus einem Guß und nicht so sehr wie eine Aneinanderreihung von Songs aus verschiedenen Epochen der vergangenen 50 Jahren,  angefangen mit Beat, über Bluesrock bis zum Synthiepop der 80er Jahre.

RCR Christian Behring, 15.07.2013

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