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Der Geschmack von Apfelkernen – Kinopremiere im Frankfurter Cinestar Metropolis

Grün war das Motto des Abends und fand sich farblich passend abgestimmt in den apfelgrünen Highheels von Hauptdarstellerin Hannah Herzsprung (Iris), der glänzend grünen Tasche der Produzentin Uschi Reich und dem grasgrünen „roten“-Teppich vor dem sattgrün gestalteten Filmplakat wieder. Vor diesem posierten zu Beginn der Premiere neben der charmanten Protagonistin auch ihr Filmpartner Florian Stetter und die Regisseurin der Familiengeschichte Vivian Naefe.

Über die drei miteinander verflochtenen Zeitebenen und Geschichten der drei Generationen von Frauen berichtete bereits Julia Stolze bei Ihrem Besuch am Filmset in Frankfurt im letzten Jahr.

Nun ist die geschickt inszenierte Buchverfilmung des Bestsellers von Katharina Hagena endlich im Kino zu sehen.

Sichtlich erfreut, wenn auch etwas müde von der Hauptpremiere mit dem gesamten Ensemble am Tag zuvor in Hamburg, erschienen Hauptdarsteller, Produzentin und Regisseurin gegen kurz nach 19 Uhr auf dem grünen Teppich und begrüßten sich gegenseitig mit einer herzlichen Umarmung, um sich danach geduldig dem Blitzlichtgewitter der Fotografen und den Fragen der anwesenden Journalisten und Neugierigen zu widmen.

Gut versorgt mit Popcorn und Sekt durften schließlich gegen 20 Uhr alle geladenen Gäste den Kinosaal betreten und es sich bei freier Platzwahl in den Einzelsitzen und auch den heiß begehrten Loveseats – passend zur Storyline der mit vielen kleinen Liebes- und Herzschmerzgeschichten gespickten Familiensaga – bequem machen.

Überrascht hat der Film mit mehreren kleinen Specialeffects, wie den elektrisierend kleinen Stromschlägen aus den Händen der Tante von Protagonistin Iris, welche von der oskargekrönten Frankfurter Filmtrickfirma „Pixomondo“ animiert wurden. Aber auch die neben der großartigen Hannah Herzsprung spielenden Schauspieler, welche die drei Freundinnen Iris, Mira und Rosemarie in ihrer Jugend verkörperten (Zoe Moore, Paula Beer und Thalia Neumann), beeindruckten trotz – oder gerade wegen – ihres jungen Alters durch eine intensive und emotional authentische Verkörperung ihrer Rollen.

Von der Tiefe und der trotzdem mitschwingenden humorvollen Leichtigkeit der Inszenierung mitgerissen konnten die Zuschauer so nach Ende des Films und kurzer Laudatio der Mitwirkenden beschwingt und mit einem guten Gefühl die grüne Premiere im Metropolis Frankfurt verlassen.

„Der Geschmack von Apfelkernen“ hinterlässt dem Zuschauer dabei das bittersüße Gefühl einer Mischung aus deutschem Popcornkino und romantischem Familienroman, mit jedoch genügend Tiefgang, um nicht oberflächlich zu bleiben – und ist als kleine Delikatesse neben den großen Hollywood Produktionen definitiv für alle Feinschmecker und Genießer des Kinos weiterzuempfehlen!

© RCR Karolin vom Dahl

© RCR  Julia Stolze

 

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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