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35. Filmfestival „Max Ophüls Preis“ – Die Gewinner

Samstagabend, 25.01.2014, wurde der diesjährige Max Ophüls Preis verliehen. Zahlreiche Filmschaffende und Filmfreunde waren in das E-Werk Saarbrücken geströmt, um an der Preisverleihung des Max Ophüls Preis Festivals 2014 teilzunehmen.
Insgesamt wurden 14 Preise und ein Preisgeld in Höhe von 103.000.- Euro vergeben.
Der höchstdotierte Preis, nämlich der Max Ophüls Preis 2014, ging an „Love Steaks“, welcher bereits beim Filmfest München mit einigen Preisen honoriert worden war. Die Begründung der Jury: „Love Steaks ist nicht nur ein Film, sondern vielmehr ein Geschenk an die Zuschauer, das nur so strotzt vor Kraft, Spielfreude, Farben und Liebe und einmal mehr zeigt, wozu Kino in der Lage ist.“
Aber auch Filme wie z. B. „High Performance“, „Familienfieber“ oder „Männer zeigen Filme und Frauen ihre Brüste“ durften sich über diverse Auszeichnungen freuen. Letztgenannter wurde gestern Abend sogar mit zwei Preisen geehrt.

Fotos: © Sandra Tauro

Hier eine kleine Auflistung der glücklichen Gewinner:

Max Ophüls Preis 2014:
Love Steaks, Regie: Jakob Lass; Deutschland 2013

Publikumspreis abendfüllender Spielfilm:
High Performance, Regie: Johanna Moder; Österreich 2013

Filmpreis der saarländischen Ministerpräsidentin (Preis für die beste deutsche Uraufführung):
Familienfieber, Regie: Nico Sommer; Deutschland 2014

Preis für den gesellschaftlich relevanten Film:
Männer zeigen Filme und Frauen ihre Brüste, Regie: Isabell Šuba; Deutschland, Frankreich 2013

Preis der Jugendjury:
Männer zeigen Filme und Frauen ihre Brüste, Regie: Isabell Šuba; Deutschland, Frankreich 2013

Interfilmpreis:
Seme – Schlage nicht um zu gewinnen. Gewinne, dann schlage; Regie: Il Kang; Deutschland 2013

Fritz-Raff-Drehbuchpreis:
Sitting next to Zoe, Regie: Ivana Lalovic; Buch: Stefanie Veith, Ivana Lalovic; Schweiz 2013

Förderpreis der DEFA-Stiftung:
Journey to Jah, Regie: Noel Dernesch, Moritz Springer; Deutschland, Schweiz 2013

Dokumentarfilmpreis:
Earth`s golden playground, Regie: Andres Horvath; Österreich, Kanada 2013

Publikumspreis Mittellanger Film:
Besuch im Wald, Regie: David und Elena Gruschka, Deutschland 2013

Kurzfilmpreis:
Wo wir sind, Regie: Iker Catak, Deutschland 2013

Publikumspreis Kurzfilm:
Alter Egon, Regie: Levin Hübner, Deutschland 2014

Darstellerpreis weiblich:
Liv Lisa Fries (beim MOP zu sehen in „Und morgen mittag bin ich tot“)

Darstellerpreis männlich:
Vincent Krüger (beim MOP zu sehen in „Sunny“)

Das Max Ophüls Filmfestival hatte einmal mehr eine große Vielfalt an mutigen, spannenden, beeindruckenden Filmen von NachwuchsfilmmacherInnen zu bieten und ist wohl das renommierteste Nachwuchsfilmfest im deutschsprachigen Raum. Die Saarbrücker selbst stehen voll und ganz zu und hinter ihrem Festival, einige von ihnen nehmen sogar junge Filmschaffende für diese Woche privat bei sich auf (Aktion: Ein Bett für Jungfilmer). So manch anderer wird offizieller Film-Pate und spendet, um den Teams der ausgewählten Filme ihre Anreise zu ermöglichen und Übernachtungsmöglichkeiten bereit zu stellen. Saarbrücken IST das Max Ophüls Preis Festival und genau diese Atmosphäre ist es wahrscheinlich, die dieses Festival mitunter so besonders macht. Die Organisatoren legen sich Jahr für Jahr mächtig ins Zeug und stemmen auf diese Weise ein wirklich hervorragendes, innovatives, überaus angenehmes und familiär wirkendes Filmfest aus dem Boden. Die Freundlichkeit und Professionalität sind wirklich einzigartig und verdient ein ganz großes Dankeschön von uns Filmschaffenden!
DANKE SAARBRÜCKEN! DANKE MAX OPHÜLS PREIS FESTIVAL! DANKE AN ALL DIE GROSSARTIGEN FILME, FILMTEAMS und SCHAUSPIELER/-INNEN. DANKE AN DIE ORGANISATOREN und INITIATOREN.
Es war eine wundervolle Woche mit großartigen Filmen unterschiedlichster Macharten und Stilen, voller Vielfalt, Kreativität und Herzblut, tollen SchauspielerInnen und ganz allgemein mit spannenden Persönlichkeiten, wunderbaren Menschen und Begegnungen.

Fotos: ©

Ich freue mich auf ein Wiedersehen in Saarbrücken zum 36. Max Ophüls Preis Festival 2015!

Weitere und genauere Informationen zu Filmen und Preisträger auf der offiziellen MOP Website: www.max-ophuels-preis.de

© RCR Stephanie Lexer

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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