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„96 HOURS – TAKEN 3“ – Interview mit Liam Neeson, Forest Whitaker und Regisseur Olivier Megaton

Ganz entspannt betreten die Protagonisten aus „96 HOURS – TAKEN 3“ die Bühne der Pressekonferenz im Regent Hotel in Berlin. Der Franzose Olivier Megaton berichtet von den Dreharbeiten in Los Angeles und der unkomplizierten Art der US-Amerikaner, während Liam Neeson Fragen zu der weißen Unterhose seines Gegners im Film beantworten muss.

Die beiden Schauspieler Liam Neeson und Forest Whitaker sind bei der PK und den anschließenden Interviews merklich relaxt. Neeson kaut auf einem Zahnstocher herum und Whitaker, der im Film Inspector Dotzler spielt und auf der Jagd nach Bryan Mills, gespielt von Liam Neeson, ist, hat den Dreh in Los Angeles sehr genossen: „Wir haben ja in L.A. gedreht und da konnte ich immer ganz bequem nach Drehschluss zu mir nach Hause. Das war schon sehr entspannt. Aber ich hätte auch nichts dagegen gehabt woanders zu drehen. Die ersten beiden Teile von „Taken“ haben ja in Europa gespielt, das hätte mir auch gefallen.“ Im dritten Teil wird Bryan Mills (Liam Neeson) des Mordes bezichtigt und deshalb zum Gejagten der Polizei sowie Inspector Dotzler (Forest Whitaker). Mills muss seine Unschuld auf der Flucht beweisen sowie gleichzeitig seine Familie beschützen. Liam Neeson hat das Drehbuch zunächst schon an den Film „Auf der Flucht“ mit Harrison Ford erinnert: „Zuerst habe ich nicht daran gedacht, bis irgendjemand meinte, dass es von der Story her doch ähnlich ist.“ Seine geliebte Blutwurst hat er indessen noch nicht in der Hauptstadt genießen können. „Leider sind wir dieses Mal nur 24 Stunden hier, da bleibt kaum Zeit und ich konnte noch keinen Black Pudding (=Blutwurst) essen.“ Und wie war es gegen den russischen Bösewicht zu kämpfen, der nur mit einer weißen Unterhose sehr leichtbekleidet im Film gegen ihn antritt? „Nun, zuerst wollte er noch weniger anhaben, aber ich meinte nur „Junge, so läuft das nicht“, aber ich hatte schon meine Bedenken zu Beginn, aber diese Actionsequenz ist dann doch ganz gut geworden.

Regisseur Olivier Megaton ist gebürtiger Franzose und lebt in Paris. Er würde auch nie einen Film dort drehen, da er die Stadt zu sehr liebt. Außerdem kosten Dreharbeiten dort sehr viel und wenn dann noch der Eifelturm zu sehen ist. Und dieser ist schließlich immer zu sehen bei Aufnahmen der Stadt. Deshalb fiel die Entscheidung dieses Mal auf Los Angeles.

Forest Whitaker gesteht zum Schluss noch, dass er sehr gerne einmal den Actionhelden wie Liam in den „Taken“-Filmen geben und nicht nur im Hintergrund ermitteln würde: „ Das wäre ein großer Spaß. Mal sehen, was die Zukunft bringt“, meint er ganz relaxt.

„96 HOURS – TAKEN 3“ startet am 8. Januar 2015 in den deutschen Kinos.

© RCR Nadin Hornberger

Olivier Megaton und Liam NeesonRegisseur Olivier Megaton und Liam Neeson

© Universum Film

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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