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FILMFEST MÜNCHEN 2014 – ERÖFFNUNG

Am Freitagabend, 27. Juni 2014, wurde das 32. Filmfest München offiziell eröffnet. 1500 Premierengäste waren ins Mathäser Kino geströmt, um der diesjährigen Eröffnung beizuwohnen.

Der Festivalauftakt wurde mit dem neuen Film des französischen Regisseurs Jean-Pierre Jeunet (bekannt unter anderem durch „Die fabelhafte Welt der Amélie“) bestritten. „Die Karte meiner Träume“ handelt von einem hochbegabten Jungen, T.S. Spivet, seiner durchaus schrägen Familie (die Mutter großartig gespielt von Helena Bonham Carter) und seiner Suche nach sich selbst. Er selbst liebt die Wissenschaft, die Forschung; sein Zwillingsbruder hingegen, wie auch deren Vater, das Cowboy-Dasein; seine Schwester möchte Schauspielerin, Miss USA oder dergleichen werden; wäre da nicht noch seine Mutter, deren Geist ähnlich tickt wie T.S. Spivets selbst und von der er unumstritten seine Begeisterung und sein Genie vererbt bekam, wäre es wohl sehr einsam für T.S. auf dieser Farm. Eines Tages bekommt er einen Anruf, der seine Welt für immer verändern sollte, zumindest vorerst. Das Smithsonian Museum lädt T.S. nach Washington D.C. ein, wo ihm der legendäre Baird-Preis verliehen werden soll. Dass man in Washington D.C. bislang annimmt, T.S. Spivet wäre ein erwachsener Mann, ist nur eines der zahlreichen Probleme, die sich nun für T.S. ergeben. Aber wer ein Perpetuum Mobile erfinden kann (oder zumindest fast, nachdem seines „nur“ 400 Jahre lang laufen kann, bevor man die Magnete austauschen müsste), findet Mittel und Wege, um seine Reise dennoch anzutreten. Dass diese nicht vollkommen reibungslos ablaufen wird, versteht sich von selbst. Der Film findet zauberhafte Mittel und Wege, um die Geschichte dieses Jungen und seine Innenwelt zu beschreiben und uns in eine Welt der Faszination zu entführen.

Die-Karte-meiner-Traume-DE-Poster

Das gesamte Premierenpublikum war sich letztendlich einig, dass es ein wunderbarer Eröffnungsfilm war und einen inspirierenden Startschuss für das gesamte Filmfest, auf welchem rund 160 Filme in acht Tagen gezeigt werden, darstellte.

Zum Premierenpublikum zählten unter anderem Eröffnungsfilmregisseur Jean-Perre Jeunet mit seinem Hauptdarsteller Kyle Catlett, Festivalleiterin Diana Iljine, Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, der zweite Bürgermeister Münchens Josef Schmidt, Nina Eichinger (sie führte uns durch den Abend), Wim Wenders, Willy Bogner, Udo Kier, Oliver Berben, Senta Berger, Michael Verhoeven, Sherry Hormann, Max Moor, Peter Hermann, Ottfried Fischer, Michaela May, Rosalie Thomass, Julia Koschitz, Vladimir Burlakov, Eva-Maria Reichert, Anna Ewelina, Sonja Kirchberger, Helmut Marktwort, Sophie Adell und viele viele mehr.

Im Anschluss an den Eröffnungsfilm wurde zum Empfang in den Bayerischen Hof geladen, um die Eröffnung vom 32. Filmfest München oder das „Klassentreffen“, wie es Michaela May bezeichnet, zu feiern.
Ein wunderbarer Auftakt für ein großartiges Filmfest!

Und hier alle wichtigen Informationen zu Filmen, Events und Ähnlichem des Filmfestes Münchens: www.filmfest-muenchen.de

© RCR Stephanie Lexer

Fotos: RCR Yannik Bikker

 

 

 

 

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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