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Neu im Kino: Die Bücherdiebin

Einer der großen Klassiker der modernen Literatur kommt in die deutschen Kinos – Die Bücherdiebin.

Die junge Liesel Meminger (Sophie Nélisse) hat kein leichtes Schicksal. Auf der Zugfahrt zu ihren Pflegeeltern Hans Hubermann (Geoffrey Rush) und Rosa Hubermann (Emily Watson) stirbt ihr kleiner Bruder. Auch die Umstände des Zweiten Weltkrieges sind mehr als bedrückend für ein neunjähriges Mädchen. Doch Liesel hat eine große Fantasie und liebt Bücher. Mit der Magie der Wörter entflieht sie vor den verstörenden Ereignissen ihrer Zeit. Als die Hubermanns den jüdischen Flüchtling Max (Ben Schnetzer) in ihrem Keller verstecken, wird auch die Freundschaft zwischen Liesel und dem Nachbarsjungen Rudi (Nico Liersch) auf eine Probe gestellt.

Auf die Verfilmung des gleichnamigen Buchs des australischen Autors Markus Zusak haben viele Fans des Erfolgsromanes gewartet. 2006 wurde „Die Bücherdiebin“ weltweit veröffentlicht, acht Millionen Exemplare wurden verkauft. Sieben Jahre lang hielt sich der mitreißende Roman auf der Bestsellerliste der New York Times und wurde in über 30 Sprachen übersetzt.

2009 wurde er mit dem Deutschen Literaturpreis ausgezeichnet und erzählt eine hoffnungsvolle Geschichte, in einer hoffnungslosen Zeit.

Die-Buecherdiebin-teaser-Poster

Über 1000 Bewerberinnen gab es für die Rolle der Liesel Meminger. Der zufällige Vorschlag des Autors selbst, hat der Jungschauspielerin Sophie Nélisse (Monsieur Lazhar) zur Hauptrolle verholfen. „Wir mussten jemanden finden, der den unglaublichen Lebenswillen von Liesel vermitteln konnte. Denn durch diesen Lebenswillen kann sie alles ertragen und daran sogar wachsen“, so Produzentin Karen Rosenfelt.

Einen großen Teil der Dramatik macht die Filmmusik aus. Kein geringerer als John Williams (Schindlers Liste, Kevin – Allein zu Haus, Lincoln) hat an dem Film mitgearbeitet. Er war in über 100 Filmen Dirigent und Filmkomponist. So war der Regisseur Brian Percival (Downton Abbey) mehr als begeistert über die Zusage Williams.

Die Bücherdiebin ist eine wundervolle Verfilmung, die zu Tränen rührt, zum Nachdenken bringt, Hoffnung gibt und keinen geringeren Erzähler als den Tod hat.

Am Dienstag den 12. März 2014 feierte DIE BÜCHERDIEBIN in Leipzig Premiere. Im Anschluss an die Vorführung fand im Passage Kino in Leipzig eine Podiumsdiskussion zum Filmthema statt. An der Diskussion, die von Autorin und Publizistin Olga Mannheimer geleitet wurde, nahmen Frau Dr. h.c. Charlotte Knobloch (Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern) und Herr Alexander Graf von Schönburg (Buchautor und Mitglied der BILD Chefredaktion) teil.

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© 20thCenturyFoxGermany (Bild)
© RCR Katja Jeroschina (Text)

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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