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Cinema for Peace Gala 2014 ehrt Sir Christopher Lee

Die Cinema for Peace Gala 2014 steht ganz im Zeichen des Lebens des kürzlich verstorbenen Nelson Mandela und seines Einsatzes für die Menschenrechte und gegen die Apartheid in Südafrika. Im Rahmen der diesjährigen Gala, die am 10. Februar im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin stattfinden wird, zeichnet Cinema for Peace die Lebensleistung Mandelas mit dem „Special Honorary Award“ aus und würdigt seinen langen Weg zur Freiheit mit Filmemachern und Familienmitgliedern.

Die Ehrengastgeber 2014 sind Uma Thurman, Catherine Deneuve, Ennio Morricone, Ornella Muti und Sir Christopher Lee, der eine besondere Auszeichnung für sein jahrzehntelanges Engagement für UNICEF und Cinema for Peace erhält. Lee ist der erste Schauspieler weltweit, dessen Filme mehr als zehn Milliarden US-Dollar eingespielt haben. Die Laudatio hält der UNICEF-Vorsitzende Jürgen Haräus. Zu den weiteren Ehrengästen zählen die Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs Fatou Bensouda, die Goodwill-Botschafterin der Europäischen Union Bianca Jagger, der italienische UN-Sonderbotschafter Al Bano, der frühere Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher sowie der ehemalige französische Staatspräsident Valéry Giscard d’Estaing. Darüber hinaus sind von deutscher Seite unter anderem Anna Loos, Katja Riemann, Sabine Christiansen und Martina Gedeck als Gastgeberinnen involviert.

Als wertvollste Filme sind in diesem Jahr „Wadjda“, „Dallas Buyers Club“, „Mandela: Long Walk to Freedom“, „Philomena“, „12 Years a Slave“, „The Butler“, „An Episode in the Life of an Iron Picker“, „For Those Who Can Tell No Tales“ und „Walesa. Man of Hope“ nominiert.

„Nelson Mandela ist einer der größten Helden unserer Zeit. Er hat sein Leben dafür eingesetzt, um sich gegen Ungerechtigkeit, Apartheid und Rassismus zu stellen. Dafür wird er von Filmemachern gewürdigt“, erklärt Jaka Bizilj, der Gründer von Cinema for Peace. Geplant sei auch, Ausschnitte aus dem Film „The Long Walk to Freedom“ zu präsentieren, sowie bisher noch nie gezeigte Ausschnitte aus „Mandelas Children“ von Kweku Mandela. Nelson Mandela war Cinema for Peace über Jahre verbunden: So finanzierte Cinema for Peace mit der Mandela Foundation und der UNICEF-Intiative „Schulen für Afrika“ zahlreiche Schulen in Südafrika. Gemeinsam mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und Südafrikas Präsident Jacob Zuma setzte sich Nelson Mandela während der Fußballweltmeisterschaft 2010 auch als Honorary Patron im Rahmen von Sports for Peace für die Werte des Sports wie Fairplay, Toleranz und den Abbau von Vorurteilen sowie für die Grundschulbildung für Kinder ein.

Mit dem Thema „Schmutzige Kriege“ wird Cinema for Peace auf die Opfer und teilweise gezielte Tötung von Zivilisten in Krisengebieten wie beispielsweise Syrien und dem Kongo aufmerksam machen. Cinema for Peace hatte 2013 Initiativen im Kongo mit Ben Affleck sowie in Syrien mit Jan Josef Liefers umgesetzt. Allein in Syrien sind nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen inzwischen mehr als 115.000 Zivilisten umgekommen – unter anderem durch den Einsatz von Giftgas. Vor diesem Hintergrund ist die Gala auch ein Aufruf, sich der Vision des US-Präsidenten Woodrow Wilson anzuschließen, „alle Kriege unmöglich zu machen“, wofür ursprünglich die League of Nations und später die Vereinten Nationen gegründet wurden. Zu diesem Thema wird auch ein Symposium zum 25. Mauerfalljubiläum mit Michail Gorbatschow folgen.

Auf der Cinema for Peace Gala in Berlin treffen jedes Jahr Botschafter der internationalen Film- und Medienbranche mit einflussreichen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Politik zusammen, um Themen wie Frieden und Menschlichkeit zu weltweiter Medienaufmerksamkeit zu verhelfen und vorbildliche Projekte zu initiieren.

Tätigkeiten der Cinema for Peace Initiative in den vergangenen zwölf Monaten

Cinema for Peace hat in den vergangenen zwölf Monaten etliche thematische Schwerpunkte gesetzt. So wurde Ben Affleck auf einer Gala in Los Angeles mit dem „Humanitarian Award“ für seinen couragierten Einsatz in der Demokratischen Republik Kongo ausgezeichnet und es wurden gemeinsame Projekte vor Ort initiiert. Darüber hinaus unterstützte Cinema for Peace die UN-Organisation UN Women mit Nicole Kidman. Der Kampf gegen die Verbreitung von HIV und Aids bildete einen weiteren Schwerpunkt. So unterstützte Cinema for Peace das Charlize Theron Africa Outreach Project, das sich auf den Schutz von afrikanischen Jugendlichen vor HIV konzentriert , und führte eigene Film Screenings in ländlichen Regionen Südafrikas durch. Gemeinsam mit dem Schauspieler Jan Josef Liefers besuchte Jaka Bizilj Syrien, um auf die humanitäre Notsituation in dem Land hinzuweisen. Im Rahmen der „Genocide Film Library“, die mit Unterstützung von Angelina Jolie ins Leben gerufen wurde, dokumentiert und arbeitet Cinema for Peace das Massaker von Srebrenica auf. Dazu ist ein Dokumentarfilm entstanden.

Über die Cinema for Peace Initiative

Die globale Cinema for Peace Initiative wurde im Anschluss an die Ereignisse des 11. September 2001 mit führenden Repräsentanten aus Film, Politik, Medien, Wirtschaft und Philanthropie ins Leben gerufen, um mit Hilfe des Mediums Film humanitäre Missstände, soziale Ungleichheit sowie Menschenrechtsverletzungen zu bekämpfen. Cinema for Peace wurde in den vergangenen Jahren unterstützt u.a. von Angelina Jolie, Nicole Kidman, Julia Roberts, Charlize Theron, Leonardo DiCaprio, George Clooney, Sean Penn, Richard Gere, Ben Affleck, Brad Pitt sowie von Persönlichkeiten wie UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow, Oprah Winfrey, Bill und Hillary Clinton, Muhammad Ali, Bischof Tutu, Bono, Bob Geldof, den Dalai Lama und Nelson Mandela.

Bei den diversen Plattformen wurden etwa 10 Milliarden Medienkontakte sowie mehr als 10 Millionen Euro an Spenden erzielt. Die wichtigste Veranstaltung ist die jährliche Cinema for Peace Gala in Berlin, welche den wertvollsten Filmen der Welt eine Award- und Kampagnen-Plattform bietet. Bei dieser jährlichen Cinema for Peace Award Gala in Berlin und weiteren Cinema for Peace-Veranstaltungen in Cannes, New York, Los Angeles und Afrika werden das humanitäre Engagement von Filmschaffenden gewürdigt sowie besonders wertvolle Filmproduktionen zu aktuellen Problemstellungen und Krisenherden unserer Zeit einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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