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Weltpremiere „Honig im Kopf“ in Berlin

Manche Themen scheinen einfach zu schwer für eine filmische Umsetzung zu sein, doch einer, von dem man es vielleicht gar nicht erwartet hätte, hat es gewagt einen deutschen Film mit Topbesetzung über Alzheimer zu drehen.

Til Schweiger nähert sich dem Thema aber auch mit viel Humor. Auch wenn einem manchmal das Lachen im Halse stecken bleibt. Die junge Tilda (Emma Schweiger) liebt ihren Großvater Amandus (Dieter Hallervorden) über alles. Der erkrankt jedoch an Alzheimer, wodurch er zunehmend vergesslicher wird und sich zuhause nicht mehr zurecht zu finden scheint. Für das in die Jahre gekommene Familienoberhaupt stehen daher alle Zeichen auf Seniorenheim. Niko (Til Schweiger), der Vater von Tilda und Sohn von Amandus, hält es für das Beste, den alten Mann in Betreuung zu geben. Doch die elfjährige Tilda akzeptiert diese Entscheidung keineswegs und entführt ihren Opa nach Venedig.

Wirklich fast alle deutschen Stars aus Film und Fernsehen sind am Montagabend zum CineStar am Sony Center über den roten Teppich marschiert, um Til Schweigers neuen Film „Honig im Kopf“ zu sehen: Katharina Thalbach, Jan- Josef Liefers mit Frau Anna Loos, Fahri Yardim, Jeannette Hain, Miriam Pielhau, Patrice Bouédibéla, Minh-Kai Phan-Thi, Eva Hassmann, Sophia Thomalla, Sven Martinek sowie die Hauptdarsteller Dieter Hallervorden, Emma und Til Schweiger. Zudem war auch Samuel Koch bei der Premiere dabei, der im Film eine kleine Rolle übernommen hat und mit seiner Freundin Sarah Elena Timpe sehr verliebt schien. Veronica Ferres bewundert an Til „seine Fähigkeit nur durch die Frontscheibe und nicht in den Rückspiegel zu schauen, was Projekte angeht und damit immer neue Akzente setzt.“ Auch Miriam Piehlau hat genug vom Schweiger Bashing: „Irgendwann ist es auch mal genug, die Filme werden vom großen Publikum gesehen und anscheinend hat da so mancher sein Problem damit.“

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Til Schweiger entgegnet auf die Frage, warum es gerade ein Film über Alzheimer sein muss: „Warum nicht?! Das Thema betrifft uns später alle irgendwie, ob direkt oder indirekt.“ Bei der Auswahl seiner Hauptdarsteller hat er ein glückliches Händchen bewiesen, denn obwohl er wieder seine Tochter besetzt hat, zeigt Emma Schweiger eine tolle Leistung, die im Zusammenspiel mit Dieter Hallervorden herausragend ist. Und das obwohl sich Til erst keinen deutschen Schauspieler vorstellen konnte, der die Rolle des Opas Amandus spielt. „Ich dachte erst an Michael Caine und dann kam Dieter, und ich fand die perfekte Besetzung.“ Eine kleine Demo auf dem roten Teppich gab es am Rande. Studenten mit Bannern stürmten den mit Glühweinhütten geschmückten roten Teppich: Es geht um die Nachfolge von Jan Schütte bei der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin – auf dem Banner stand „Kein neuer Direktor ohne studentische Zustimmung“.

© RCR Nadin Hornberger

© RCR Laurenz Carpen

„Honig im Kopf“ ist eine der herzergreifendsten Familiengeschichte der jüngeren Kino-Vergangenheit – bescheidener kann man den neuen Film von Til Schweiger nicht beschreiben. Passend dazu ist auch der facettenreiche Soundtrack ein ergreifend emotionales Spiegelbild. Die Dresdener Band Woods Of Birnam steuert mit „I’ll Call Thee Hamlet“ den Titeltrack bei. Schicksalhaft soll die erste Begegnung von Star-Schauspieler Til Schweiger und der Musik der Band gewesen sein. Beeindruckt von der warmen Emotionalität und mitreißenden Stimmung des Songs war Til Schweiger sofort nach dem ersten Hören klar, dass der Song seinen neuen Blockbuster „Honig im Kopf“ musikalisch untermalen muss.

Tom Rosenthal hingegen braucht auf „Go Solo“ lediglich ein Piano und seine warme Stimme, um die Liebe zu besingen. Daneben tauchen Künstler wie Phosphorescent, Amber Run, Andrew Belle oder Fink mit ihren emotional aufgeladenen Tracks oder die Erfolgsband OneRepublic mit ihrer Single „Life In Color“ auf. Auch die Songs von Prinze George, Embrace und Rob McVey überzeugen in ihrer Schlichtheit und Größe trotz der eher leisen Töne. Zusätzlich wartet der Soundtrack mit der Filmmusik auf. Der Original Score Music gelingt es spielerisch, jedem Musikliebhaber die besonderen Momente des Films sofort wieder in Erinnerung zu rufen und zeigt dabei die große emotionales Bandbreite von »Honig Im Kopf« wie ein musikalisches Spiegelbild. Zu den sehr berührenden und dabei sehr puristischen Filmmusiken wie „At A Glance“, „Mindflakes“ oder „Tenderly“ schaffen dynamische Scores mit großer positiver Strahlkraft und Aufbruchsstimmung („Flying Away“, „Both Worlds“) ein spannendes Gegengewicht. In der limitierten Premium Edition liegen dazu die Klaviersätze ausgewählter Tracks zum Ausdrucken und Nachspielen bei.

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Die Teilnahme an der Verlosung setzt die rechtzeitige Einsendung voraus. Die Daten werden nur für die Durchführung des Gewinnspiels, zur Gewinnerermittlung und zur Übergabe bzw. Inanspruchnahme der Gewinne erhoben, verarbeitet und genutzt. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Nicht teilnehmen dürfen Mitarbeiter des o.g. Unternehmens und deren Angehörige. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Automatische Gewinnspieleinträge sind nicht gestattet! Teilnahmeschluss der Verlosung von REDCARPET REPORTS ist der 27.12.2014.

About Nadin

Nadin Hornberger liebt Promi-Geschichten sowie das Kino über alles und wird nicht müde, Events in der Hauptstadt zu besuchen. Dazu gehören auch Konzerte, vornehmlich im Rock-, Pop- und Elektrobereich, sowie Theaterpremieren und Vernissagen.

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4 comments

  1. Freue mich schon auf den Film

  2. Wir können froh sein, das bei uns die Demenz noch nicht angekommen ist. Oder etwa doch schon? Bei einigen könnte man es glauben.

  3. Alzheimer? Wer bleibt verschont?

  4. Schöner Film (jedenfalls die Kritiken), da kann man nur hoffen, das es Einen selbst nicht erwischt.

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