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Angelina Jolie stellt ihre neue Regiearbeit „Unbroken“ in Berlin vor

Es gibt wohl kaum eine Frau in Hollywood, die eine solche Starpower besitzt wie Angelina Jolie. Jetzt stellte sie ihre zweite Regiearbeit „Unbroken“ in Berlin vor.

Bei der Pressekonferenz im Grand Hyatt am Potsdamer Platz haben sich vor dem Hintereingang schon die ersten Fans versammelt. Der Photocall im Hotel fiel recht kurz aus, denn es durfte nur ein Foto von der Regisseurin mit den beiden Schauspielern gemacht werden. Als die Pressekonferenz startet, sieht man eine Angeilna Jolie, die mit einem schwarzen Rollkragenpullover und schwarzer Hose geradezu unauffällig gekleidet ist und kaum Make Up trägt. Die ersten Fragen werden an die beiden Schauspieler Jack O’Connell (er spielt Louis Zamperini, dessen Lebensgeschichte Angelina verfilmt hat) und den japanischen Musiker Miyavi gestellt, der in Jolies Film seine allererste Rolle als Bösewicht spielt. Was waren die physisch und mental anstrengendsten Szenen? „Sicherlich die letzte Konfrontation der beiden, wo sie sich direkt in die Augen sehen und ich unter den Planken liege“, meint Jack O’Connell. Miyavi hat die Arbeit mit „Angie“, wie er sie bei der Pressekonferenz immer nennt, sehr gut gefallen: „Sie hat mich gecastet, obwohl ich noch nie vorher eine Rolle gespielt habe und ich mich als Musiker eher mit Gitarrensaiten als Scriptseiten auskenne. Das war wirklich toll.“

Angelina Jolie musste diesen Film über Louis Zamperini einfach machen. „Louie war ein wahnsinnig toller Mensch, meine Kinder haben ihn auch kennengelernt und zum Glück konnte mein Hauptdarsteller in dem Film Jack, ihn auch insgesamt dreimal treffen. Weiter erzählt Jolie: „Ich komme immer sehr gerne nach Berlin, leider ist die Zeit immer viel zu knapp, da die Pressetermine so straff organisiert sind. Meine Kinder sind im Moment im Dali Museum, und ich hoffe, dass ich zur Berlinale im nächsten Jahr vielleicht sogar meinen neuen Film mit Brad vorstellen kann. Das muss man aber sehen, ob es zeitlich passt.“ In ihrer dritten Regiearbeit spielt sie auch vor der Kamera mit Brad. „Da geht es auch um Konflikte, aber in einer Ehe, nicht wie im Krieg, wie bei meinen ersten beiden Filmen“, grinst sie ein wenig verschmitzt.

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In „Unbroken“ geht es um den amerikanischen Langstreckenläufer Louis Zamperini, der als jüngstes Mitglied des US-Olympiateams 1936 an den Olympischen Spielen in Berlin teilnimmt. Zwar gewinnt er keine Medaille, liefert sich aber ein so packendes Finalrennen, dass Adolf Hitler ihn treffen will. Vier Jahre später gilt Zamperini als großer Favorit für die Olympischen Spiele in Tokyo, die aufgrund des ausbrechenden Zweiten Weltkrieges jedoch abgesagt werden. Zamperini zieht freiwillig als Bombenschütze in den Krieg. Nach einer Bruchlandung im Pazifik können sich er und zwei weitere Soldaten auf ein Floß retten. Dort kämpfen sie 47 Tage ums Überleben, ehe sie von der japanischen Navy aufgelesen und gefangengenommen werden. Auf dem Schiff müssen sie sadistische Folterungen über sich ergehen lassen…

Ein spannender Filmstoff, der ab 15. Januar 2015 in den deutschen Kinos laufen wird.

© RCR Nadin Hornberger

© RCR Laurenz Carpen

About Nadin

Nadin Hornberger liebt Promi-Geschichten sowie das Kino über alles und wird nicht müde, Events in der Hauptstadt zu besuchen. Dazu gehören auch Konzerte, vornehmlich im Rock-, Pop- und Elektrobereich, sowie Theaterpremieren und Vernissagen.

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