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Robbie Williams begeistert seine Fans in der O2 World Berlin

Am Mittwochabend gab Superstar Robbie Williams sein erstes von insgesamt zwei Konzerten in der Berliner O2 World. Aufgrund der großen Nachfrage fand das Zusatzkonzert am 28. Mai 2014 schon vor dem eigentlich geplanten Konzert am Donnerstag statt.

Robbie Williams, der wohl erfolgreichste Sänger der ehemaligen Band Take That, begeisterte sein Publikum mit seiner zweistündigen Show. Das Motto „Swings both ways“ live war hier Programm. Punkt 20:30 Uhr betrat er unter tosenden Applaus die große aufwendige Bühne in der O2 World. Minutenlang ließ sich der Superstar, im schwarzen Frack gekleidet, den Bühnensteg entlang feiern. Sein Mikrofon zierte ein schwarzer mit Glitzer überzogener Mikroständer. Edler ging es kaum.

Er ist erwachsen geworden, aber dass Robbie Williams mittlerweile schon 25 Jahre auf der Bühne steht, wird hierbei zur absoluten Nebensache. Robbie Williams hat nach wie vor den Charme eines Jungen, er witzelt immer wieder zwischen den einzelnen Songs mit dem Publikum und sucht sogar immer wieder dessen Nähe. Er ist ein Megastar zum „Anfassen“. Es scheint, dass es ihm auch heute noch bewußt ist, wem er es zu verdanken hat, dass er das machen kann, was er liebt… Musik und Entertainment. Wie in guten alten Zeiten holt er auch wieder einen Fan auf die Bühne. Da für Robbie Williams die wilden Zeiten vorbei sind – er muss jetzt Nägel mit Köpfen machen –  „heiratete“ er kurzerhand seinen Fan.

Nach der ersten Stunde gab es eine 20minütige Pause. Die Bühne wurde zu einem Schiff umgebaut, welches ein wenig an Szenen aus dem Film „Titanic“ erinnerte. Robbie Williams betrat im Kapitänsanzug die Bühne, und die Musik wurde etwas poppiger und moderner – ein klarer Schnitt zum ersten Teil des Konzertes. Die Pause brachte der Stimmung keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. Im Bruchteil weniger Sekunden war sie sofort wieder auf dem Siedepunkt. Mit einem Medley aus „Hit the Road Jack“ und „Reet Petite“ ging es weiter. Und wieder widmet er sich seinen Fans. Im Publikum entdeckt er das Plakat „21 Jahre – 18 Konzerte und immer noch kein Foto“. Spontan beugte er sich zu seinem weiblichen Fan rüber und machte zusammen mit ihr ein Selfie.

Nach einem kurzen Talk ging es weiter. Es folgt der Song „Go Gentle“, welchen er seiner 20 Monate alten Tochter „Teddy“ Theodora Rose widmete. Ganz nebenbei erwähnte er, dass er bald noch einmal Vater wird. Dabei strahlte Robbie Williams übers ganze Gesicht. Und familiär ging es weiter. Mit Papa Pete performte er den Song „Do nothing till your hear from Me“.

Nach einem Medley aus seinen bekannten Songs neigte sich das Konzert langsam dem Ende zu. Auf der Bühne machte Robbie Williams eine Liebeserklärung an Deutschland und an seine deutschen Fans, weil sie ihn lieben und ihm immer bei allem unterstützen und Kraft geben. Es folgte der wohl  größte Hit von Robbie Williams – „Angels“. Die ganze Halle sang mit. Wer hier kein Gänsehautgefühl bekam, war wohl auf dem falschen Konzert. Zum Abschluss gab es noch „My way“. Robbie Williams wollte dann langsam die Bühne verlassen – aber die Menge ließ ihn nicht so einfach ziehen. Als Zugabe bekamen sie dafür den brandneuen Song „Sensational“. Dann war das Konzert wirklich zu Ende. 120 Minuten Robbie Williams bleiben in Erinnerung. Am Donnerstag heißt es noch mal „Robbie Williams live on stage“.

© RCR Nicole Kubelka

© RCR Laurenz Carpen

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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