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Ball der Wirtschaft: 65 Jahre und kein bisschen leise

Zum 65. Mal hatte der VBKI (Verein Berliner Kaufleute und Industrieller) am Sonnabend zum traditionellen „Ball der Wirtschaft“ geladen. Und über 3.000 Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft feierten im Hotel Intercontinental ein rauschendes Fest. Getanzt wurde bis in die Morgenstunden – im großen Ballsaal, in der Marlene Bar oder im Pavillon, wo insgesamt neun Bands auf drei Bühnen für jeden Geschmack etwas boten – von coolen Beats der Chris Genteman Group über die elfköpfige Berliner Band Hit Mama und das Swingtrio um die Jazz-Geigerin Fabiana Striffler bis hin zu den aktuellen Killer-Grooves von Funk Delicious. DJ Mini & Friends gab zu späterer Stunde sein breites Repertoire zum Besten. Die Stimmung war ausgelassen und da störte auch der Dresscode nicht – langes Abendkleid für die Damen, Smoking oder Frack für die Herren.

Ein wichtiges Gesprächsthema war an diesem Abend die Bewerbung Berlins um die Austragung der Olympischen Spiele 2024 oder 2028. VBKI-Präsident Markus Voigt stellte in seiner Eröffnungsrede die Unterstützung der Berliner Wirtschaft klar: „Es gibt für Olympia in ganz Deutschland keinen besseren Ort als Berlin.“ Nur die Hauptstadt verfüge weltweit über die nötige Strahlkraft, um ganz Deutschland eine Bühne zu bieten und unser Land erfolgreich in der Welt zu vertreten, sagte Voigt und wies auf den Olympiatisch hin, wo einige der über die Jahre vom VBKI geförderten Olympioniken saßen.

Aus der Berliner Politik waren unter anderem Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer, Gesundheitssenator Mario Czaja, Innensenator Frank Henkel, Arbeitssenatorin Dilek Kolat und Kulturstaatssekretär Tim Renner sowie der Landesvorsitzende der SPD Berlin Dr. Jan Stöß und der SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh anwesend. Auch Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorsitzende des Vorstandes der Berliner Verkehrsbetriebe und VBKI Präsidiumsmitglied war unter den Gästen. Schirmherr der Veranstaltung der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel.

Beim gesellschaftlichen Höhepunkt der Berliner Ballsaison gesichtet wurden auch Designerin Nanna Kuckuck, Ulla Kock am Brink, Yvonne Woelke, Heike Kloss, Friedbert Pflüger, Schlagersänger Chris Prinz, Götz Elvershagen, Sat. 1 Moderatorin Simone Panteleit, Ramona Pop und Kulturstaatssekretär Tim Renner.

Das kulinarische Angebot liess wie immer keine Wünsche offen. Wer nicht in den Genuss des Drei-Gänge-Menüs im Ballsaal oder im Pavillon kam, konnte an den zahlreichen Buffets im Flanierbereich eine kulinarische Weltreise antreten. Von Felsenaustern oder Ikarimi-Lachs über Orientalisches Lamm oder Tortelaggi mit Steinpilz und schwarzen Trüffeln oder Sushi von Mr HAI bis hin zu Currywurst war für jeden Geschmack etwas dabei.

In diesem Jahr war die Panorama Bar des Restaurants Hugo wieder in den Ballbereich integriert. So konnten die Ballgäste den spektakulären Blick aus dem 14. Stock des Hotels auf die Hauptstadt bei Nacht genießen – musikalisch begleitet von dem Trompeter Alan Sommer, der warme Melodien mit Jazz und tanzbarer Elektronik kombiniert.

Der Erlös des Balls geht an das Bürgernetzwerk Bildung, das in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum feiert. 2005 vom VBKI ins Leben gerufen vermittelt das Projekt unter der Leitung der ehemaligen Berliner Schulsenatorin Sybille Volkholz mittlerweile über 2.000 ehrenamtliche Lese-und Lernpaten an Berliner Schulen in schwierigem sozialem Umfeld.

© RCR Laurenz Carpen

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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