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„Bin ich hier bei der ‚Versteckten Kamera‘?“ – Dimitri auf der Berliner Fashion Week

Wenn ich an Dimitri denke, fallen mir fantastische Kleider, tolle Stoffe, leuchtende Farben und vor allem extreme Weiblichkeit ein. Designer Dimitrios Panagiotopoulus versteht es einfach, Frauen perfekt in Szene zu setzen. Wenn das Leben doch auch immer so leicht wäre, wie die fließenden Stoffe seiner Kleider.

Die Runway Show ließ mich für einen kurzen Augenblick das graue Berlin vergessen und erzeugte den Gedanken an einen Tag im wunderschönen Bella Italia ohne Kummer und Sorgen.

Alle Teile der neuen Herbst/Winter 2015/16 Kollektion stachen ins Auge und hatten zugleich etwas Verführerisches und Mädchenhaftes. Ein einzelnes Lieblingsstück kristallisiert sich da nur schwer heraus und auch der Designer kann sich nicht entscheiden: „Es gibt in der Kollektion so viele Teile, welche mir gefallen, wie z.B. die fließenden weißen Kleider, die Accesssoires (Gürtel mit Quasten), die goldenen selbst entworfenen Schuhe und die BoxClutches!“

Eine wirklich gelungene Linie und dabei hat Dimitri immer behauptet, dass ihm Winterkollektionen nicht so liegen. Als ob. „Mein Gefühl sagt mir, dass meine Kollektionen im Sommer stimmiger sind, da ich einfach so ein Sommer-Typ bin – ich weiß nicht, vielleicht bilde ich es mir nur ein, oder ich habe dazu gelernt und die Winterkollektionen werden immer besser und stimmiger“, entgegnete er.

Zudem verriet der Modeschöpfer: „Am kritischsten ist eh immer meine Freundin, auf deren Statement lege ich am meisten Wert.“

Während der Show sitzt das Publikum gemütlich, lässt sich inspirieren und bekommt vom hektischen Treiben hinter den Kulissen überhaupt nichts mit. Dimitri hat mir verraten, was Backstage so abging.

Hast du dir während der Show den Catwalk deiner Models ansehen können?

Leider kaum, da ich mit dem Touch Up beschäftigt war und versucht habe, alles noch rechtzeitig zurecht zu zupfen und bei den Mädels geholfen habe, welche noch nicht ready waren und gleich auf den Runway mussten. Einzelne Mädchen habe ich jedoch auf dem Monitor Backstage beobachten können, und ich war begeistert!

Verlief alles so, wie du es dir vorgestellt hast?

Also Backstage fühlte ich mich dieses Mal wie bei der versteckten Kamera. Während eines Interviews wurde ich kurz zur Seite genommen und mir wurde gesagt, dass ein Model eine allergische Reaktion auf das Make-Up erlitten hat und wahrscheinlich meine Show nicht mehr laufen kann. Dann wurde mir gesagt, dass ein weiteres Model, welches die Größte war und deshalb das abschließende Abendkleid tragen sollte, nicht auffindbar ist! Dann liefen bereits Sanitäter hinter mir vorbei, und ich dachte – und ich glaube, ich sagte auch live in die Kamera: das kann doch nicht wahr sein, bin ich hier bei der Versteckten Kamera? Das glaubt mir nämlich kein Mensch! Doch zum Glück ist zum Schluss doch alles gut gelaufen, das Model hat sich erholt und das andere Mädchen ist dann auch aufgetaucht. Am Ende wird meistens immer alles gut.

Die Vorfreude auf die Sommerkollektion ist schon da!

© RCR Jill-Sillina Mews

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: „Heute ist die gute, alte Zeit von morgen“.

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