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In Teufels Küche – Eine heisse Dinner Show

Luisa Wietzorek hat die Dinner Show besucht, die ab 2. Dezember wieder in Berlin zu erleben ist. REDCARPET REPORTS verlost 2 x 2 Eintrittskarten für die Show im „wilde Oscar“.

„In Teufels Küche“ – Eine Dinner-Show: Man wird gefüttert und bespaßt. Das klingt doch toll. Da bin ich dabei! Hier ein kleiner Bericht:

Schon beim Eintritt werde ich von zwei hinreißenden Engeln empfangen und muss mich entscheiden, ob ich in den Himmel oder die Hölle möchte. Vielleicht aus Aberglaube und weil man die Chance, derart einfach in den Himmel zu kommen ja nicht ausschlagen darf, ergreife ich sie.

Eine Oblate und Weihwasser später, sitze ich am Tisch und esse den kleinen Appetizer. Hübsch ist es hier im “Wilde Oscar“, irgendwie gemütlich und größer als ich erwartet hätte. Ich bin das erste Mal hier und alles macht einen sehr liebevollen Eindruck. Unter „Lebensort Vielfalt – das ist täglich gelebte Vielfalt unter einem Dach“ läuft das Ganze. Es gibt nicht nur das Café-Restaurant mit Veranstaltungsprogramm, in welchem ich gerade die 3 gereichten Dips probiere, sondern auch noch eine Schwulenberatung, eine Bibliothek und Wohnmöglichkeiten. Ein wirklich angenehmes Ambiente und schon kommt auch einer der freundlichen Kellner. Bei der Bestellung nuschle ich mir mein „Einen Früchtetee, bitte!“ – sehr aufregend, ich weiß – in den nicht vorhandenen Bart. Doch sofort merke ich, dass dies meinem Gegenüber sichtlich Probleme bereitet. Nett gibt er mir zu verstehen, dass er mich nicht hören kann und ich wiederhole meine Bestellung, die er mir nun im wahrsten Sinne des Wortes von den Lippen abliest. Ich glaube ich bin wirklich im Himmel. Jetzt weiß ich also auch, dass ich mich in einem Integrationsbetrieb befinde. Ich lerne hier heute echt noch was!

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Das Abendprogramm, worüber ich ja eigentlich berichten wollte, beginnt. Claudio Maniscalco eröffnet im Teufelskostüm die Show und wünscht sich zu Robbie Williams- Klängen „Engel her“. Maniscalco hat stark dazu beigetragen, dass im „Wilde Oscar“ Darbietungen stattfinden und immer mehr Leute den Weg herfinden. Von und mit ihm laufen hier diverse Stücke. Eigeninitiative in Perfektion.
Direkt aus dem Himmel via Bildschirm meldet sich in Gottesmanier Santiago Ziesmer und im ersten Augenblick denkt sich wohl die Hälfte des Publikums „Mensch, Spongebob sieht aber heute anders aus!“ Dem gelangweilten Teufel wird aufgetragen, „Himmel und Hölle sollen sich vereinen und zusammen eine göttliche Show auf die Beine stellen“. Schon bald rückt dann auch das Himmelstrio an – die Heck-Mecks. So richtig fromm sind die Engelchen Alicia Emmi Berg, Wendy Kamp und Ulrike Stürzbecher aber nicht, vielmehr frech und witzig und nicht ohne Laster. Hier am kalten Nordpol gefällt es ihnen nicht, doch mit ihrem Feengesang bringen sie den sicher schnell zum Schmelzen. Federführend bei der Show war übrigens Ulrike Stürzbecher. Ihre Stimme dürfte sehr vielen bekannt sein, schließlich ist sie eine gefragte Synchronsprecherin. Doch sie so quirlig auf der Bühne erleben zu dürfen, ist etwas Besonderes. Ihre Liebe zur Sprache kommt aber auch hier wieder zum Vorschein. Sie und Maniscalco haben nämlich größtenteils die Lieder eingedeutscht und das mit viel Wortwitz. Dank guter Akustik versteht man die Texte auch bis in die letzte Reihe. Inhaltlich möchte ich nun natürlich nicht zu viel verraten. Die Handlung selbst ist nicht allzu kompliziert und wer möchte schon alle liebenswerten Details spoilern? Aber es sei gesagt: Das Spektakel schaukelt sich ordentlich hoch. Die Engel singen in Harmonie und voller Power, der Teufel stimmt mit samtig-sonorer Stimme ein. Mit „Satanone“-Schokolade und ähnlichem wickelt er ein Engelchen nach dem anderen um den Finger… oder ist es andersrum?
Es wird gefeiert bis zum „Absturz“. Beziehungsweise bis zur Pause. Denn nun gibt’s „himmlisches Ragout“. Ich hab auch schon Hunger!

Der Service ist und bleibt super. Alle sind mehr als zuvorkommend, selbst meiner Extrawurst („Kann ich dazu noch Reis haben?“) wird netterweise ohne Murren nachgekommen. Die Stimmung ist beschwingt und das Bioessen scheint auch zu munden, wenn ich mich so umgucke. Die Einlassengelchen machen ihre Runde und unterhalten die Gäste. Was wohl in der Hölle los ist?
Viele Paare sind hier – größtenteils so zwischen 35 und 65, würde ich sagen – kleine Grüppchen und Familien. Kinder allerdings keine. Dafür ist das Stück auch etwas zu schlüpfrig.

Der zweite Teil der Show ist ein buntes Medley mit vielen Kostümwechseln und Songs. Hier wird noch mal richtig Gas gegeben und Himmel und Hölle liefern sich ein richtiges Battle.
Das Gottespaar – Santiago Ziesmer wird nun von Helmut Krauss alias Petrus, oder auch „Schatzimausi“ unterstützt – leitet den Dessert ein.
„Teufelsgrütze an himmlischem Vanilletraum“ verspricht nicht zu viel. Sie ist köstlich. Ich traue mich nicht, eine zweite zu erfragen, aber ich hätte gern. Bin ja schließlich eine Naschkatze.
Aber schon läuft der Countdown, es geht weiter.
Das Quartett lässt sich nicht lumpen und singt nun gemeinsam Lied um Lied. Am Ende findet sich, was zusammen gehört. Der zweite Teil bleibt kurzweilig und an Zugaben wird nicht gespart.
Beschwingt bleibe ich anschließend noch sitzen, trinke eine heiße Schokolade und lasse in zufriedener Runde den schönen Abend ausklingen.

Mein Fazit: Wer tiefsinniges Drama sucht, ist hier fehl am Platz. Aber wer einen leckeren und kurzweiligen musikalischen Abend haben möchte, darf sich angesprochen fühlen und sollte unbedingt vorbeischauen. Man merkt einfach, dass alle hier mit sehr viel Liebe und Engagement ans Werk gehen. Weiter so „Wilde Oscar“ und Hut ab, Kollegen!

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REDCARPET REPORTS

verlost

2 x 2 Tickets

für

IN TEUFELS KÜCHE

Wilde Oscar

2. Dezember 2015

Um an unserer Verlosung teilzunehmen, schreibt uns eine Mail an die bekannte Adresse Gewinnspiel(at)RedCarpetReports.de mit dem Stichwort „In Teufels Küche“. Die Gewinner der Verlosung werden von uns nach Ablauf der Teilnahmefrist am 1.12.2015 per E-Mail benachrichtigt. Viel Glück!

Teilnahmebedingungen: Teilnahmeschluss der Verlosung von RedCarpetReports ist der 1.12.2015. Die Teilnahme an der Verlosung setzt die rechtzeitige Einsendung voraus. Nicht teilnehmen dürfen Mitarbeiter des o.g. Unternehmens und deren Angehörige. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Automatische Gewinnspieleinträge sind nicht gestattet.

Die nächsten Termine von „In Teufels Küche“:
Mittwoch, 02. Dezember 2015 – 19:00 Uhr
Mittwoch, 09. Dezember 2015 – 19:00 Uhr
Mittwoch, 16. Dezember 2015 – 19:00 Uhr
Freitag 29. Januar 2016 – 19:00 Uhr
Samstag, 13. Februar 2016 – 19:00 Uhr
Samstag, 12. März 2016 – 19:00 Uhr
Samstag, 16. April 2016 – 19:00 Uhr
Freitag, 29. April 2016 – 19:00 Uhr

Der Einlass ist ab 60 Minuten vor Showbeginn.

wilde Oscar – Theaterrestaurant – Niebuhrstraße 59/60, 10629 Berlin-Charlottenburg

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Autorin:
Luisa Wietzorek
Schauspielerin, Synchronsprecherin und Sängerin aus Berlin
www.luisa.tv
https://www.facebook.com/luisa.wietzorek

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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