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Mockingjay Part 2: Location Tour mit Regisseur Francis Lawrence

Der letzte Teil der berühmten Filmreihe „Die Tribute von Panem“ feiert seine Weltpremiere in der Hauptstadt. Warum? Ganz einfach: Viele Szenen wurden hier gedreht. Fast einen Monat war die gesamte Crew in der deutschen Hauptstadt unterwegs und hat an verschiedenen Drehorten das Finale der erfolgreichen Filmreihe vollendet.

Einer der Schauplätze war das alte Heizkraftwerk Mitte. Es diente im Film als Kulisse für den unterirdischen District 13, in dem sich die Rebellen vor dem Kapitol verstecken und sich für ihren Gegenschlag vorbereiten. „Es war zunächst schwer einen Ort zu finden, der wie unter der Erde wirkt, also kaum Türen und Fenster hat“, erinnert sich der Regisseur Francis Lawrence. Das HKW Mitte sei dafür ideal gewesen. In dem schlichten Betonbau probierte Jennifer Lawrence als Katniss Everdeen im ersten Teil von Mockingjay ihre neuen Pfeile aus.

Extra nach Berlin kam der Regisseur aber nicht wegen des Heizkraftwerks. „Wir waren vor allem für den Flughafen Tempelhof und dem ICC hier“, sagt Lawrence. Er habe mit seinem Team nach einem Ort gesucht, der der Architektur des Kapitols, der Hauptstadt von Panem, nahe kommt. „Das Design des Kapitols basiert zum Teil auf den Plänen von Germania“, so der Regisseur. Germania sollte einst die Hauptstadt von Nazi-Deutschland werden. Viele monumentale Bauten waren geplant, jedoch ist nur ein Bruchteil tatsächlich fertiggestellt worden. Eines dieser Gebäude ist der Flughafen Tempelhof. „Diese Monumentalität findet man nicht in den USA, deshalb war klar, dass diese Szenen hier gedreht werden mussten.“
Im Film ist das Hauptgebäude des Flughafens stark beschädigt und dient als Stützpunkt für die Rebellen. Auch im Trailer des Films ist der Flughafen Tempelhof bei der Landung eines Hovercrafts deutlich zu erkennen.

Der dritte wichtige Drehort in Berlin war das Internationale Congress Centrum. Hier wurden in der Unterführung vor allem Action-Szenen aufgenommen, als die Rebellen bereits im Kapitol sind.

Insgesamt wurden in Berlin an sechs verschiedenen Orten etwa 80 Szenen gedreht. Teilweise arbeiteten bis zu 250 Leute in der Filmcrew. Für die Szenen mit zerstörten Straßen mussten mehrere Tonnen an Steinattrappen aus Styropor herbeigeschafft werden. Neben Berlin wurde auch in Paris und in Atlanta gedreht.

Einen weiteren Teil soll es nach Aussage von Produzentin Nina Jacobson vorerst nicht geben. „Ich denke erstmal nicht, die Geschichte von Katniss wurde nun erzählt.“ Falls Suzanne Collins aber mehr aus der Welt von Panem erzählen will, gebe es vielleicht noch mehr Filme. „Ich würde sofort zusagen“, meint Jacobson. Die Tribute von Panem: Mockingjay Part 2 läuft ab 19. November in den deutschen Kinos.

© RCR Nadin Hornberger

© RCR Laurenz Carpen

About Nadin

Nadin Hornberger liebt Promi-Geschichten sowie das Kino über alles und wird nicht müde, Events in der Hauptstadt zu besuchen. Dazu gehören auch Konzerte, vornehmlich im Rock-, Pop- und Elektrobereich, sowie Theaterpremieren und Vernissagen.

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