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SOKO WISMAR – Ein Set-Besuch im schönen Mecklenburg

Am Montag lud das Team der SOKO Wismar die Presse zum Set-Besuch – diesmal nicht nach Wismar, sondern auf einen Pferdehof. Gut 30 Kilometer von Wismar entfernt in Klein Nienhagen befindet sich der Gutshof. Es ist das letzte Haus am Ende einer schmalen Landstraße. Wer Ruhe sucht – oder ungestört einen Film drehen will – ist hier genau richtig. Ein schönes Gutshaus aus den 20er Jahren, flankiert von einem riesigen Stallgebäude und einem ehemaligen Gesindehaus, dazu ein Trainingsplatz für die Pferde. Alles sehr idyllisch.

"SOKO WISMAR", Settermin in Gut Klein Nienhagen, 15.06.2015
Bei der Ankunft am Montagmittag waren die Dreharbeiten noch in vollem Gange, so dass wir auch noch Gelegenheit hatten, richtige Atmosphäre zu schnuppern. Am Set trafen wir neben den beiden „Kommissaren“ Claudia Schmutzler (Katrin Börensen) und Dominic Boeer (Lars Pöhlmann) die Gastschauspieler Mareile Moeller (bekannt aus „KRIPO HOLSTEIN“) und Reiner Laupichler (u.a. TATORT, Wilsberg, Stromberg), die das Ehepaar Alexandra und Dr. Peter Arnheim spielen, die auch die Besitzer des Hofes sind. In der Folge dreht sich alles um Oldtimer – nicht um Pferde! Eine ganz besondere Rolle soll dabei ein WIESMANN-Cabrio MF3, Baujahr 1998, spielen. Die Oldtimer wurden extra für die Dreharbeiten organisiert. Welche Rolle genau die Fahrzeuge spielen, wurde allerdings nicht verraten. Da müssen wir uns noch eine Weile gedulden (voraussichtlich ab Ende September gibt es die neuen Folgen wie gewohnt mittwochs im ZDF zu sehen).

 

"SOKO WISMAR", Settermin in Gut Klein Nienhagen, 15.06.2015
Dafür hat uns Claudia Schmutzler einige Fragen beantwortet:

Sie kommen aus Dresden, die SOKO entsteht seit 10 Jahren in Wismar und Berlin. Wo fühlen Sie sich zu Hause?

Zu Hause fühle ich mich dort, wo mein Herz schlägt und das tut es in Berlin bei meinen Kindern.

Nehmen Sie sich in den Drehpausen Zeit, Land und Leute kennenzulernen? Wie gefällt Ihnen Wismar?

Wismar ist eine feine kleine Stadt. Besonders schön finde ich die alten Häuser, die Innenhöfe und den Hafen. Wenn abends nach Drehschluss tatsächlich noch Zeit ist, sitzen wir gerne an der Kai Bar und gucken in den Sonnenuntergang.

Nach 10 Jahren hat man das Gefühl, genauso wie die Katrin Börensen ist auch Claudia Schmutzler. Würden Sie dem zustimmen, steckt in der Figur Börensen eine Menge von Ihnen selbst? Was reizt Sie immer noch an der Rolle und der Serie?

Na gut; Sie kennen die Katrin, aber die Claudia nicht. Die gehört nur sich selber, ihren Kids und ihren Freunden. Die beiden lernen aber tatsächlich voneinander. Fehlt Claudia die Gelassenheit der Katrin – so tauscht sie mit selbiger gegen ein glucksendes Lachen.

Am Rande der Dreharbeiten sind einige Dinge passiert (Einbruchdiebstahl, Boot gesunken), die polizeiliche Ermittlungen erforderten. Würden Sie da am liebsten auch gleich selbst ermitteln?

Nee, nee, das überlasse ich gerne den Profis – ich bin zufrieden, wenn der Zuschauer am Mittwoch die Serie guckt und dem „glaubt“, was die Katrin da so treibt.

Abseits der SOKO konnte man Sie zusammen mit Tochter Charley-Ann bei „The Voice…“ sehen? Wie war’s? Ist das aufregender als bei den eigenen Dreharbeiten?

Na klar – da gab’s kein Drehbuch – das war Mama live …

Durch „The Voice“ sind Sie bei einem andren Zielpublikum bekannt geworden. Hat sich das schon bemerkbar gemacht, werden Sie häufiger auf der Straße erkannt? Denken Sie, dass das auch für die SOKO noch mal einen Popularitätsschub gibt?

Wenn Charley und ich miteinander unterwegs sind, wird sie angesprochen und beglückwünscht – das ist ein wunderbares Gefühl für mich und ich platze vor Stolz auf dieses tolle Mädel.

Charley-Ann hat in der SOKO auch schon ihre Tochter gespielt. Wird sie in die Rolle noch mal zurückkehren, oder wird man sie bei anderen Projekten gemeinsam sehen?

Lasst euch überraschen Freunde …

Die Dreharbeiten laufen ja meist von März bis Oktober. Da bleibt wenig Zeit für Anderes. Wird man Sie trotzdem auch mal wieder in anderen Filmen sehen?

Im Ernst … ich liebe meinen Job, aber meine Kinder liebe ich noch mehr. Für die „SOKO“ bin ich 9 Monate im Jahr tätig. Wenn ich dann endlich wieder im Alltag der freien Monate gelandet bin, dreht sich all meine freie Zeit, Energie und Freude nur um meine wunderbaren Kinder.

Danke für das Interview.



© Christian Behring /Carolin Seidel

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