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Die 25. Verleihung B.Z. Kulturpreis

Am Mittwochabend wurden im Haus der Berliner Festspiele zum 25. Mal die Kulturpreise der B.Z. vergeben. Mit dem Bronze-Bären zeichnete Berlins größte Zeitung Persönlichkeiten aus, die mit herausragenden Leistungen zur kulturellen und künstlerischen Vielfalt in Berlin beitrugen. Durch den Abend führte bereits zum 10. Mal die Schauspielerin und Sängerin Meret Becker, die trotz ihrer langen Erfahrung mit dieser Veranstaltung am Ende total überrascht wurde. Etwa 900 Gäste erlebten einen großartigen und vielseitigen Abend, bei dem jeder Preisträger neben dem B.Z. Bären auch ein Geschenk in Form eines Auftritts anderer Künstler aus Berlin bekam. Darunter waren Klaus Hoffmann, die Beaux Frères, das Athenäum-Quartett der Berliner Philharmoniker, Gregor Glocke und Alicia Ruben oder die Solisten der Staatlichen Ballettschule zu Berlin. Besonders spektakulär der Auftritt von Sarah Bowden und Jack Woodhead mit den Artisten von BASE Berlin, die den „Soap Opera Circus“ präsentierten und die ganze Bühne bis zur Saaldecke füllten. Erinnert wurde in der mehr als zweistündigen Veranstaltung auch daran, dass Berlin immer wieder die tollsten Adoptivkinder anzieht. David Bowie gehörte natürlich dazu, der 1976 kam und seine Berlin-Trilogie aufnahm. Gewürdigt wurde der kürzlich verstorbene Musiker von Meret Becker  mit einer Hommage an seinen Berlin-Song „Heroes“.

Regisseur Sebastian Schipper nahm den B.Z.-Kulturpreis für sein „Victoria“-Team entgegen.

Den B.Z.-Kulturpreis erhielt auch der Englishman in Berlin, Joe Jackson, dessen neues Album „Fast Forward“ die Hauptstadt feiert.

Seit 40 Jahren lebt und arbeitet die US-Pop-Art-Künstlerin Dorothy Iannone in Berlin, die die körperliche Liebe in knallbunter Deutlichkeit malt. ​

Der B.Z.-Kulturpreis wurde ebenfalls an den Volksschauspieler Herbert Herrmann verliehen, der seit 40 Jahren sein Publikum begeistert, u.a. in der Serien „Ich heirate eine Familie“, beim „Tatort“, beim „Landarzt“ und auf dem „Traumschiff“.

Der B.Z.-Kulturpreis für Katharine Mehrling, Berlins „My Fair Lady“ der Komischen Oper.

Zum Schluss der Veranstaltung wurde dann die Moderatorin, die sich auf die Ehrung eines Opernsängers eingestellt hatte, überrascht. Denn Meret Becker bekam nun selber einen Kulturpreis – Chefredakteur Huth und Kulturchef Hans-Werner Marquardt überreichten ihr den Ehrenpreis.

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Auf der anschließenden Party feierten mit den Preisträgern auch Dieter Hallervorden, Walter Momper, Innensenator Frank Henkel, Raphael Vogt, Rosa von Praunheim, Michael Mendl, Sheila Wolf und Gloria Viagra, Ramona Pop, Frank Kessler, Maren Gilzer, Arthur Brauner, Vaile Fuchs und Falk-Willy Wild.

© RCR Laurenz Carpen

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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