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Liebe ist die Lösung – das neue Album von Get Well Soon

LOVE heißt das neue, das 4. Album von GET WELL SOON, das am 29. Januar 2016 erschien.

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Schon das Cover lässt erahnen, dass es in den Songs nicht nur um die positiven Seiten der Liebe geht. Es ist ein Gemälde des Malers Friedrich Gauermann von 1832, einem Vertreter der Spätromantik. Das Cover zeigt drei Bären bei einem toten Rehbock im Gebirge. Während sich der eine Bär über sein Opfer hermacht, wendet sich der Zweite ab: er sieht von hinten einen weiteren Bären kommen. In dem Bild spiegelt sich die ganze Dramatik des Lebens wider: Leben und Liebe, Rivalität und Futterneid, Untergang und Tod im Vordergrund und dagegen im Hintergrund das Licht, das sich seinen Weg bahnt durch die Wolken und für die Hoffnung und die Liebe steht.

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Im selben Kosmos bewegt sich auch Konstantin Gropper, der hinter GET WELL SOON steht, auf seinem neuen Album. In den Liedern spielt er alle Arten der Liebe durch: „It’s An Airlift“ handelt von der „bedingungslosen Liebe, die man wahrscheinlich nur zum eigenen Kind aufbauen kann“, so Gropper. In „Eulogy“ dagegen besingt er einen Heiratsschwindler. „Ich bin fasziniert vom Können solcher Figuren, vom logistischen Aufwand ihrer Täuschungen.“ Eigentlich hatte er vor, ganz naive Liebeslieder zu schreiben à la Rosamunde Pilcher. „Das ist mir nicht gelungen – leider. Ich kann wohl doch nicht aus meiner Haut“, sagt Gropper. Übrig geblieben sind die Romantitel, die er im Refrain von „Young Count Falls For Nurse“ auflistet: „Rain at the End of Summer / Interplay of Love / Clouds on the far Horizon.“ Am Ende bleibt es, wie es ist und wie es schon im Opener des Albums „It’s A Tender Maze“ heißt: „It seems we only got here / Because we lost the way.“ Man kann die Liebe zwar besingen, aber nicht erklären.

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Dazu passt auch die Musik des Albums. Mal kammermusikalisch, Groppers flüsternder Gesang zur akustischen Gitarre wie in „33“, dann wieder orchestral, dazu jede Menge Pop-Songs. „Es ist meine Popplatte“, sagt Gropper. Bei vielen Songs überlegt man, woher man die Melodie kennt, so wie bei „Young Counts Falls For Nurse“, der stark an Phillip Boa And The Voodoo Club erinnert. Überhaupt stecken viele Erinnerungen im neuen GET WELL SOON-Album. Synthi-Pop und New Romantic ist das, woran man bei vielen Stücken denkt, die Musik von Visage, Ultravox, Human League fallen einem sofort ein. Bestätigung erfährt man durch die Aussage Groppers: „Meine wichtigste Zutat ist die Erinnerung. In der Popmusik kann man mit zwei Erinnerungen arbeiten. Es gibt die kollektive Poperinnerung, und dann kommt noch die ganz persönliche dazu.“ Das, was GET WELL SOON so einmalig macht, ist natürlich der Bariton von Konstantin Gropper. Die Stimme, die selbst in die schönsten, schwelgerischen Bilder eine melancholische Note bringt. So auch bei „It’s Love“. Schaut man sich das Video, das schon im November 2015 veröffentlicht wurde, dazu an, passt alles perfekt zusammen: Udo Kier verkörpert das Böse, das Grauen, das in den biederen Vorstädten wohnt und seine Liebe im Keller vor den Augen der Nachbarn verbirgt. Im Kontext mit dem kleinen Spielfilm, der an die Geschichte von Natascha Kampusch angelehnt ist, zeigt sich, dass auch die zuckersüßeste Melodie eine grausige Geschichte transportieren kann. „ It’s Love and I can’t get rid of it“ singt Gropper, „It’s Love“, hält der Chor dagegen. Liebe kann alles. Sie kann uns die schönsten Momente bescheren oder das Schrecklichste aus einem hervorbringen. „Ich verstehe Liebe als positiven Lösungsansatz. Als kreative Kraft,“ sagt Konstantin Gropper.

Von dieser Kraft und seiner Kreativität können sich alle Fans von GET WELL SOON auch schon bald live überzeugen. Ab März 2016 geht’s auf Tour:

TOURDATEN
01.03.2016 Bremen, Schlachthof
02.03.2016 Berlin, Huxley’s Neue Welt
03.03.2016 Köln, Gloria
04.03.2016 Hamburg Grünspan
05.03.2016 Leipzig, Täubchental
06.03.2016 Heidelberg, Halle02
08.03.2016 Stuttgart, Im Wizemann
09.03.2016 (AT)Graz, PPC
10.03.2016 (AT) Wien, Ottakringer Brauerei
11.03.2016 München, Muffathalle
12.03.2016 (CH) Zürich, Stall6 Theater
28.04.2016 Gera, Songtage Gera
29.04.2016 Dortmund, Konzerthaus
30.04.2016 Frankfurt, Mousonturm

Quelle: Caroline International /MCS-Berlin/GetWellSoon
© RCR Christian Behring, 31.Januar 2016

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Christian Behring

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