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Neues aus der Talentschmiede – Wir sprachen mit Benno Fürmann

Am Dienstag, den 2. August 2016 startet die vierte Staffel der „Shooting Stars“ in der ZDF-Rubrik „Das kleine Fernsehspiel“. Gezeigt werden vier Filme von „jungen“ RegisseurInnen und AutorInnen. Den Auftakt macht Axel Ranisch mit seinem Film „Alki Alki“. Der beste Freund von Thomas (Heiko Pinkowski) ist seine Flasche (in Gestalt von Peter Trabner). Dafür vernachlässigt  er seine Frau (Christina Große), seine Kinder und seine Freunde. Als er erkennt, dass er sich von Flasche trennen muss, ist es eigentlich schon viel zu spät.

Peter Trabner (l.), Regisseur Axel Ranisch (M.) und Heiko Pinkowski (r.).

Am 3. August folgt „Treffen sich zwei“ von Ulrike von Ribbeck. In dem Film stolpern Senta (Nicolette Krebitz) und Thomas (Clemens Schick) in eine Beziehung, die sie eigentlich gar nicht gewollt haben.

Clemens Schick (links) und Nicolette Krebitz (rechts) mit Regisseurin Ulrike von Ribbeck (Mitte).

Am 8. August wird der Film „Töchter“ von Maria Speth ausgestrahlt. Agnes (Corinna Kirchhoff) kommt nach Berlin, weil sie ihre verschwundene Tochter sucht. Dabei trifft sie auf die rätselhafte Ines (Kathleen Morgeneyer), die fortan nicht mehr von ihrer Seite weicht.

Töchter

Den Abschluss bildet am 12. August der Film von Florian Mischa Böder „Die Einsamkeit des Killers vor dem Schuss“ mit Benno Fürmann und Mavie Hörbiger in den Hauptrollen. In dem Film trifft der Spezialagent Koralnik, der seit acht Jahren auf seinen ersten Auftrag wartet und ganz nach dem Motto seines Chefs (Wolf Roth) „Kontrolle, Präzision, Tarnung“ lebt, auf die chaotische Betrügerin Rosa. Mit einer einzigen Aktion schafft sie es, dass sein sortiertes Leben aus den Fugen gerät und er den Sinn seiner Tätigkeit hinterfragt.

„Das kleine Fernsehspiel“ gibt es bereits seit 1963, also genauso lange wie das ZDF. Nach wie vor gilt die Reihe als „Talentschmiede“ des ZDF und des deutschen Film an sich. Hier realisieren „junge“ Filmemacher ihre ersten Filme, wobei sich das „Jung“ nicht auf das Alter bezieht, sondern darauf, wie lange jemand in dem Beruf tätig ist. So wie z.B. „Alki Alki“-Hauptdarsteller Heiko Pinkowski, der sich als Darsteller längst einen Namen gemacht hat, als Produzent und Autor jedoch noch zum „jungen Nachwuchs“ gehört. Mit dem „Kleinen Fernsehspiel“ sind heute weltberühmte Filmemacher wie Rainer Werner Fassbinder, Alexander Kluge, Tom Tykwer, Fatih Akin oder Christian Petzold groß geworden. Verändert hat sich im Laufe der Jahre aber auch einiges. Waren es zu Beginn vor allem Kurzfilme mit einer Länge von 20 bis 30 Minuten, werden heute auch Kinofilme ko-produziert („Die Einsamkeit…“).  Zu den bekanntesten und erfolgreichsten Filmen der letzten Jahre gehören u.a. „STEREO“, „Wir sind jung, wir sind stark“ und „4 Könige“. Produziert werden inzwischen auch immer mehr Genrefilme. So wird im kommenden Jahr auch ein Horrorfilm gedreht, der in Weimar spielt und in dem sogar Zombies auftauchen.

Insgesamt rund 30 Neuproduktionen entstehen so Jahr für Jahr.

"Shooting Stars - Junges Kino Im Zweiten", Photocall, 25 hours Hotel Bikini, Berlin, 13.07.2016

Am 13. Juli lud das ZDF zu einem Pressetermin in Berlin, um die vier neuen „Shooting-Star“-Filme vorzustellen. Wir hatten Gelegenheit, mit Benno Fürmann über seine Rolle als Geheimagent, eine Art Mensch gewordener James Bond, zu sprechen. Natürlich verriet er uns auch, woran er gerade arbeitet und auf welche Filme mit ihm wir uns demnächst noch freuen dürfen.

Sendetermine:

Dienstag, 02.08.2016, 23.30 Uhr – Alki Alki (Tragikkomödie)

Mittwoch, 03.08.2016, 23.15 Uhr – Treffen sich zwei ( Romantic Comedy)

Montag, 08.08.2016, 0.30 Uhr – Töchter (Drama)

Freitag, 12.08.2016, 22.30 Uhr – Die Einsamkeit des Killers vor dem Schuss (Agentenkomödie)

Quelle: ZDF / Dennis Pauls / Gil Bartz / Martin Menke / Reinhold Vorschneider


© RCR Christian Behring, 15.07.2016

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