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Premiere im Theater am Kudamm: „Der Ghetto Swinger“ groovt

Am Mittwochabend war die Premiere zu „Der Ghetto Swinger“ im Theater am Kurfürstendamm in Berlin. Eine außergewöhnliche Geschichte…

Der Jazzmusiker Coco Schumann war der „Ghetto Swinger“ und spielte hauptsächlich in den 30er Jahren in den Swing- und Jazzbars in Berlin Charlottenburg, bevor er 1943 in das KZ Theresienstadt deportiert wurde und dort für die Lageraufseher Musik spielte, um zu überleben. Die Inszenierung auf der Bühne wird von der Sängerin und Entertainerin Helen Schneider getragen, die Klassiker wie „I got rhythm“ gekonnt vorträgt. Sie ist nicht nur die Erzählerin und abwechselnd Mutter sowie Großmutter von Coco, sondern auch das Herz des Stücks. Konstantin Moreth als Coco Schumann spielt zwar sehr gut Gitarre, agiert jedoch nicht so überzeugend wie Helen Schneider, die die gewisse Ausstrahlung besitzt. Im ersten Akt wird hauptsächlich episodenhaft das Leben Cocos in Berlin erzählt, bevor er im zweiten Akt ins KZ deportiert wird und eine natürlich deutlich düstere Grundstimmung auf der Bühne herrscht. Coco überlebt später sowohl das KZ Dachau als auch Sachsenhausen, konnte seine Eltern zum Schluss wieder in die Arme schließen und führte ein bewegtes Musikerleben.

Die berührende Geschichte ließen sich auch zahlreiche Prominente wie Gabi Decker, Inka Friedrich, Tanja Blüter, Judy Winter und Susanne Juhnke nicht entgehen. „Der Ghetto Swinger“ wird bis 29. Mai im Theater am Kurfürstendamm gespielt.

© RCR Nadin Hornberger

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© Bilder komoedie-berlin.de

About Nadin

Nadin Hornberger liebt Promi-Geschichten sowie das Kino über alles und wird nicht müde, Events in der Hauptstadt zu besuchen. Dazu gehören auch Konzerte, vornehmlich im Rock-, Pop- und Elektrobereich, sowie Theaterpremieren und Vernissagen.

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