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IMANY „The Wrong Kind Of War“ – das Album zum Sommerhit

Seit Wochen beherrscht „Don’t Be So Shy“ von IMANY die deutschen Single-Charts. Und nicht nur die, denn auch in der Schweiz, Österreich, Polen, Ungarn, bei SPOTIFY und iTunes steht sie an der Spitze der Charts. Ihr YouTube-Video hat bereits mehr als 100 Millionen Views. Somit deutet alles darauf hin, dass „Don’t Be So Shy“ der Sommerhit des Jahres 2016 werden könnte.

"IMANY", Photocall, RTL Radio Center, Berlin, 25.08.2016

Nun legt IMANY nach: „The Wrong Kind Of War“ heißt ihr neues Album, das ab dem 26. August überall erhältlich ist. Wir trafen Imany einen Tag vor Albumveröffentlichung in Berlin zu einem Kurzinterview.

Fünf Jahre ist es inzwischen her, dass ihr Debüt-Album „Shape Of A Broken Heart“ erschienen ist. Aber natürlich war sie nicht untätig in der Zwischenzeit. Sie war auf Tour – als Support von Musikgrößen wie Juanes in den großen Hallen und Solo in den kleineren Clubs. Außerdem war sie 2014 am Soundtrack zu dem französischen Film „Sous le jupes des filles“ (French Women – Was Frauen wirklich wollen) beteiligt, mit eben jenem „Don’t Be So Shy“, das nun im Remix von Filatov & Karas zum Hit wurde.

Aber auch im Privaten gab es eine entscheidende Veränderung bei ihr: Nadia Mladjao, so Imanys bürgerlicher Name, ist Mutter geworden. Und mit Sicherheit sind diese neuen Erfahrungen auch in die Songs mit eingeflossen. Denn wer IMANY hört, kann sich kaum vorstellen, dass diese Melancholie, die ihre tiefe, kraftvolle und zugleich gefühlvolle Stimme transportiert, nicht aus persönlichen Erfahrungen gespeist wird.

"IMANY", Photocall, RTL Radio Center, Berlin, 25.08.2016

Eingespielt wurde das Album wieder in den Studios „Question de son“ in Paris und im „Globo Studio“ in Dakar. Und auch der Stamm ihrer Musiker ist unverändert. „Über eine lange Zeit mit den gleichen Leuten zu arbeiten, sich auf ihre Loyalität zu verlassen – das ist der Weg, um sie bei Dir zu halten“ betont die Sängerin. So entspringen auch die meisten Songs dieser engen Zusammenarbeit. Ihre Band, bestehend aus Gitarre, Bass, Piano, Orgel, Drums und Percussion bildet nach wie vor das musikalische Fundament. Neu dagegen ist, dass sie auf diesem Album mit einem Sinfonieorchester zusammengearbeitet und so ihr Soundspektrum erheblich erweitert hat. Herausgekommen ist ein Album, das nur schwer einzuordnen ist und irgendwo zwischen Pop, Soul, Gospel und Folk angesiedelt ist. Getragen von IMANYs Stimme schwingt immer etwas Melancholisches in den Songs mit, aber gerade in Songs wie „There Were Tears“, ein Tribut an Nelson Mandela, strahlt sie auch eine ungeheure Kraft aus, wenn sie dazu aufruft „Don’t Stop Fighting…“ Auch in „Save Our Souls“ geht es um Kriege und Gewalt, die gerade in unserer Zeit immer schneller und brutaler durch die Medien verbreitet werden. Mit „The Rising Tide“ greift sie ein weiteres brisantes Thema auf: die Umweltzerstörung. „Die kollektive Blindheit, mit der wir leben, kann unser aller Ende sein“. Ansonsten geht es bei IMANY natürlich auch um die Liebe, so wie in „I Long For You“, die unmögliche Liebe in „You Don`t Belong To Me“ oder eben auch die Trennung („No Reason No Rhyme“, „Nothing To Save“). Zum Schluss gibt sie mit den Fans mit auf den Weg, dass es immer Hoffnung gibt: „It Is In Darkness That Belief In The Light Is Best“ („Silver Linings“).

Als Bonus obendrauf gibt es „Don`t Be So Shy“ gleich zweimal – einmal in einer Live-Version und natürlich den Remix von Filatov & Karas.

 

Imany und Moderatorin Claudia Dost
Imany und Moderatorin Claudia Dost

Einen Tag vor Veröffentlichung des Albums hatten wir Gelegenheit, mit der Sängerin über ihr Album und ihre weiteren Pläne zu sprechen. Wir trafen sie zu einem Kurzinterview im Radiocenter Berlin. Highlight war eine A-capella-Kostprobe aus dem Album:

PS: Im November kommt IMANY auch für 3 Konzerte nach Deutschland:

 24.11.2016 – Köln, Kantine

25.11.2016 – Hamburg, Große Freiheit 36

26.11.2016 – Berlin, Columbia Theater

Quelle: UNIVERSAL Music / Wikipedia

© RCR Christian Behring, 26.08.2016

 

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