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Modern Heart – Das neue Album von MILOW

Seit dem 13. Mai 2016 ist das neue Album des belgischen Singer-Songwriters MILOW im Handel. Es trägt den Titel „Modern Heart“.

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„Modern Heart“ steht in diesem Fall einerseits für einen modernen Sound, für Veränderung, neue Einflüsse, neue Partner und andererseits dafür, das Herz, die Seele beizubehalten. MILOW hat sich verändert, weiterentwickelt, ist sich dabei aber immer er selbst geblieben. Er hat sich zwar einen neuen Sound verpasst, aber unverkennbar ist Milow trotz aller Veränderungen sich selbst treu geblieben, und liefert auch mit dem neuen Album das, wofür seine Fans ihn lieben: eingängige Melodien gepaart mit einfühlsamen Texten.

„Ich hatte ganz klar vor Augen, was ich machen wollte“, so Milow. „Diese Zeit war von unheimlicher Vielseitigkeit geprägt, und mir wurde bewusst, dass sämtliche Beschränkungen, die ich im Hinblick auf meine Musik hatte, von mir selbst kamen und nicht vom Publikum. Deshalb beschloss ich, mich kopfüber in die Sache zu stürzen und meinen Horizont und meine Ausdrucksweise zu erweitern. Ich wollte House-Musik, alternativen R&B und Hip-Hop in meine Welt mit akustischer Gitarre einfließen lassen, und so für mehr Farbe sorgen. Das hatte etwas absolut Befreiendes. Ich wusste, dass solange ich meinem Instinkt für Melodien, Texte und Geschichten folgen und meiner Art zu singen treu bleiben würde, das Ergebnis weiterhin nach mir klingen würde.“

MILOW, Konzert in der Kindl-Buehne Wuhlheide, Berlin, 30.08.2014

Das Neue auf „Modern Heart“ sind vor allem die verschiedensten elektronischen Elemente. So wie in „Running Blind“, das mit seiner Eingangssequenz  an den Trip Hop von Massive Attack erinnert.

Der Erste, mit dem er sich für das neue Album zusammentat, ist Produzent und Songwriter Brian Kennedy (Rihanna). Mit ihm ging er Anfang 2015 ins Studio und entwarf sein „Leitbild“ für das Album: „The Fast Lane“. Der Song bildet die Vorlage für das Album, wie MILOW selbst sagt: „Ich wollte die Messlatte für die Lieder und das Album höher legen und damit auch meine Komfortzone verlassen.“

Durch Kennedy lernte er wiederum den GRAMMY-prämierten Sänger und Produzenten James Fauntleroy (Beyonce, Timberlake) kennen, mit dem er „Waiting For Love“ und „Running Blind“ aufnahm.

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Für die erste Single-Auskopplung „Howling At The Moon“ arbeitete er mit dem deutschen Produzenten-Duo Rufus Dipper, die für elektronische Club-Musik stehen, zusammen.  „Mit ‚Howling At The Moon‘ erhält das Album etwas mehr Licht“, erzählt MILOW. „Das Lied kam mir an einem Nachmittag zuhause in Belgien einfach so in den Sinn. Es ist ein total einfacher Folksong mit vier Gitarrengriffen, der aber wahnsinnig viel Spaß macht. Die Beats verleihen dem Ganzen ein sommerliches Flair. Das rundet das Hörerlebnis ab.“

„Lonely Hearts“, die zweite Single, wiederum „ist eine Hymne auf zwei einsame Seelen in der Stadt, deren Wege sich vielleicht kreuzen werden“, so MILOW.

Den Schlusspunkt des Albums setzt das epische „Way Up High“, das sich wahrlich in immer höhere Sphären aufschwingt. Im Kontrast dazu steht allerdings Jamie N Commons Gänsehaut verbreitender Sprechgesang. Ein Lied, das noch lange nachhallt. Ein großartiger Abschluss für das Album, das insgesamt neun neue Songs enthält. Schade nur, dass der Hörgenuss bereits nach 36 Minuten vorbei ist.

MILOW, Konzert im IFA Sommergarten, Berlin, 04.09.2014

Quelle: Universal Music / Add-on-Music / Brantley Gutierrez

© RCR Christian Behring, 15.05.2016

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