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„In Zeiten des abnehmenden Lichts“ feierte Weltpremiere auf der Berlinale

Am Donnerstagabend feierte die Verfilmung von Eugen Ruges Roman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ bei der 67. Berlinale seine Weltpremiere im Zoo Filmpalast. Das Drehbuch schrieb der legendäre Wolfgang Kohlhaase. Regisseur Matti Geschonneck besetzte die Hauptrollen mit Bruno Ganz und Sylvester Groth. In weiteren Rollen sind beispielsweise Hildegard Schmahl, Alexander Fehling, Evgenia Dodina, Thorsten Merten, Stefan Haschke, Alexander Hörbe, Friderikke Maria Hörbe und Inka Friedrich zu sehen, welche auch auf der Premiere zugegen waren. Berlinale-Direktor Dieter Kosslick begrüßte auf dem roten Teppich weiterhin die Produzenten Oliver Berben und Reinhold Elschot (ZDF), den Romanautoren Eugen Ruge, den Comedian Oliver Polak, die Schauspielerinnen Andreas Sawatzki und Iris Berben, den Moderator Jörg Thadeusz, Kirsten Niehuus (Medienboard Berlin-Brandenburg), den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller sowie Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

Der Film lief in der Sektion „Berlinale Special“ und ist somit nicht im diesjährigen Rennen um den begehrten „Goldenen Bären“. Der Film startet im Sommer 2017 in den deutschen Kinos. 

© RCR Laurenz Carpen

Frühherbst 1989 in Ostberlin. Familie Powileit feiert den 90. Geburtstag von Urgroßvater Wilhelm (BRUNO GANZ), einem Ex-Widerstandskämpfer, Exil-Heimkehrer und unverbesserlichen Stalinisten. Zur Feier, die seine Frau Charlotte (HILDEGARD SCHMAHL) ausrichtet, erscheinen Nachbarn und Honoratioren, bringen Blumen und halten Reden, als wäre in der Welt da draußen noch alles beim Alten. Nur einer fehlt, und zwar der Einzige, der nach Ansicht von Charlotte den Tisch fürs kalte Buffet aufstellen kann: ihr Enkel Sascha (ALEXANDER FEHLING). Noch ahnt keiner, dass Sascha wenige Tage zuvor in den Westen abgehauen ist… und dass nach dem Fest nichts mehr so sein wird, wie es war. Aus der Perspektive von Saschas Vater Kurt (SYLVESTER GROTH) – Historiker, Gulag-Überlebender, unglücklich verheiratet mit der Russin Irina (EVGENIA DODYNA) – erleben wir die „Zeit des abnehmenden Lichts“ als Momentaufnahme kurz vor der Auflösung einer Familie und dem Zerfall eines politischen Systems: ein großes Panorama im Kleinen, mit lakonischem Humor erzählt, das Historie als Familiengeschichte nachfühlbar macht.

© X-Verleih

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